Kalender

Novembre 2009
L M M J V S D
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30            
<< < > >>

Arbeit im Weinberg


Vendredi 28 août 2009
Eine Diashow, die mehr sagt, als alle Worte:



auf das Bild klicken!

zu spät für: Côt, Pinot et Merlot - noch nicht reif genug: Cabernets, Mourvèdre, petit Verdot...


kein Kommentar!

Par Iris Rutz-Rudel - Voir les 0 commentaires
Ecrire un commentaire

Mercredi 3 juin 2009
Nach einer vorübergehenden Gewitterfront am Pfingstwochenende, die uns zum Glück nur Regen und keinen Hagel brachte, ist es jetzt erst mal für eine paar Tage wieder schön geworden. Also war ein Gang durch den Weinberg angesetzt, um den Gesundheitszustand der Rebstöcke zu kontrollieren und zu sehen, wie weit inzwischen die Blüte gediehen ist.   Wie immer als erste hatten schon vor ein paar Tagen unsere verstreuten Chenin-Reben begonnen, schüchtern gefolgt von Cabernet Franc und Côt und natürlich dem immer frühreifen Pinot Noir des Clos du Curé.


Mourvèdre 1. Juni 2009 und unsere Sonnenpanele.


Das Licht war besonders schön, die wenigen Wolken, die der leichte Nord-West-Wind über den Himmel trieb, brachten noch mehr Relief ins Bild - und wie andere Kollegen an diesem Tag, konnte ich nicht widerstehen, diese schönen frischen Rebstöcke zu verewigen, von denen wir alle hoffen, dass sie uns bis zur Ernte die besten Trauben für den neuen Jahrgang geben werden.

Wie meine Kollegin Corinne Comme war auch ich wieder fasziniert vom Charme der Ranken, mit denen sich die Rebensprossen gen Himmel strecken, wie in einem ewigen Tanz.


Pinot -Clos du Curé


Cabernet Franc - Échelles de Lisson


Chenin hinterm Haus

Und natürlich habe ich auch die ersten Blüten aufgenommen - wir wünschen ihnen (und uns) eine stabile Wetterlage in den kommenden Tagen und Wochen, damit sie sich alle in kleine, gesunde Trauben verwandeln können...


Blüte Pinot Noir 1. Juni 2009

Und um diesen Pfingstspaziergang abzuschließen, hier noch ein Blick auf Olargues, weit unten im Tal,, aufgenommen neben einem der vielen blühenden Ginstersträucher:



Die Säuberung der Parzellen mit der Motorsense, wie jedes Jahr, und das Ausbrechen der Geiztriebe und der überflüssigen Triebe an den Weinstöcken, die für ein besser durchlüftetes Klima ider Reben sorgen, werden uns in den kommenden Tagen und Wochen noch weiter beschäftigen. Bis zur Ernte verlangt der Weinberg unsere ganze Aufmerksamkeit und Arbeitskraft, wenn wir auf einen guten Jahrgang zählen wollen.



Par Iris Rutz-Rudel - Voir les 1 commentaires
Ecrire un commentaire

Jeudi 14 mai 2009
Der so gern besungene schöne Monat Mai zeigte sich in Frankreich in der letzten Woche eher von einer grauen Seite. Schade für die Feriengäste, die von den vielen Feiertagen dieses Monats profitieren wollten, um ein wenig Sonne zu tanken, aber vor allem für die Landwirte - und  zu denen gehröen ja auch die Winzer.

L
 Die Femme couchée, die normalerweise unseren Horizont in Lisson verschönt, versteckt sich in Wolken und Nebel.

Auf die stolz fotografierten ersten jungen Knospen folgten schnell bei den Kollegen die Fotos der Spritzgeräte, die Rezepte für alternative Spritzungen, alamiert von starken Regenfällen und den ersten  Vorwarnungen der Landwirtschaftskammern  über Krankheitsrisiken  (Mehltau und falscher Mehltau auf den Reben.

Glücklich waren die, die wie Samuel Megan von der Domaine Aloha, den ich zum ersten Mal anläßlich unseres  VINEXPO OFF events  im kommenden Monat persönlich treffen werde. Er hatte den richtigen Tag für die erste Spritzung mit Schwefelpuder erwischt. Schwieriger war es für die Kollegen in der Champagne, die ihre ersten Kontaktspritzmittel von Starkregen am nächsten Tag schon wieder abgewaschen sahen.  Zum ersten Mal wurde das auch ein Problem, über das sich die Kollegen aus dem sonst so priviligierten, weil oft eher zu trockenen  Roussillon, den Kopf zerbrechen mussten. Ob bei den Weinbauern aus der Winzergenossenschaft, wie die angeregte  Diskussion cbei  Jean-Paul Cournil vom vigneron blog zeigt, oder auch der Beitrag von Hérvé Bizeul, der in diesem Jahr besonders zufrieden ist, sich nicht mit einer Bio-Zertifizierung eingeschränkt zu haben und so auf besonders schwierigen Parzellen auf die vom integrierten Landbau zugelassen  Pestizide, die in die Zellen der Weinpflanzen eindringen und dort auch bei Regen aktiv gegen Angreifer bleiben, benutzen zu können, die sogenannten systemischen  (?) Mittel. 


Auch in Lisson hängen wir gebannt an der Wettervorhersage. Wenn die Reben Anfang April noch weit weniger frühreif waren und der Winter zu Ostern fast wieder kam , ein Winter, der für unseren Süden auch eher kalt  und vor allem lang war, so hatten die Reben Ende April doch den Rückstand fast wieder aufgeholt - und wegen der guten Wasserreserven in den Böden, wuchs ihnen langsam unsere  natürliche Dauerbegrünung über den Kopf.




An erster Stelle der to do Liste steht also jetzt bei uns das Sensen dieser grünen und blühenden Artenvielfalt. Also schnallt sich Klaus wieder die tragbare Motorsense um, sobald das Wetter es eben zuläßt.

Für die gegen den drohenden Mehltau  (Oidium)  dringend notwendige Puderung mit Schwefelpulver ist es im Moment nicht warm genug, da die Temperatur nach dem Ausbringen auf mindestans 23°C ansteigen sollte, damit er wirksam wird.

Wenn das sich bis zum Monatsende nicht ändert, werden wir vermutlich mit einem flüssigen Schwefelpräparat (wie Hélio-Soufre) arbeiten müssen, das dank zugestezten Pinienöls gut haftet und das man auch in Kombination mit einer schwach dosierten Kupferkalkbrühe gegen den falschen Mehltau (Mildiou) spritzen kann . Da gibt's dann wieder die blaue Hose:-).

Aber im Moment hynotisiert uns eben noch die Wetterseite von Meteo France , die immer noch für heute mögliche Gewitter vorhersagt - ehe dann morgen oder übermorgen endlich der von uns so geliebte Nodwestwind - die Tramontane  - kommen soll, die das Blattwerk trocknen könnte und uns schon so oft in unseren Hanglagen vor den drohenden Pilzkrankheiten gerettet hat. ..

Die Katastrophenmeldungen der Blogs und Zeitungen von gestern und heute, die Weinberge bedeckt mit Hagelkörnern, weiß, wie im Winter zeigen, der Boden bedeckt mit zerhackten Weintrieben, vom Medoc bis zum Beaujolais, beunruhigen uns alle. Wir fühlen mit unseren Kollegen, die jetzt schon einen großen Teil der Ernte 2009 verloren haben  und noch dabei sind, die langfristigen Schäden durch die Verletzung des Rebholzes zu evaluieren.

Da hilft nur Daumen drücken, dass die noch angekündigten Gewitterstürme an uns vorbeiziehen und uns nicht auch noch der Hagel trifft!



Par Iris Rutz-Rudel - Voir les 0 commentaires
Ecrire un commentaire

Vendredi 17 avril 2009
Nein, keine Besucher aus dem Prominentenverzeichnis im Weinberg, um diesen Titel zu rechtfertigen, aber eine noch unbeantwortete Frage, die sich mir aufdrängte, als ich die drei Reihen der Tafeltrauben hinter dem Haus sah, die ich mir immer für das Ende des Rebschnittes lasse. Wer ist wer? Irgendwo habe ich das auch schon eimal aufgeschrieben - blos wo? Und bevor sich die Trauben zeigen und ihre Farbe verraten, kann ich, um ehrlich zu sein, diese Reben nicht auseinander halten.

Aber gerade an den noch ungeschnittenen Rebreisern sind natürlich die Knospen schon am weitesten fortgeschritte - wesentlich weiter als an den schon zurückgeschnittenen Reben für den neuen Wein,  die mit ihrem kurzen Schnitt mit oft nur einem freien Auge oft gerade erst die Knospen etwas schwellen lassen und nur beim Chenin die ersten Blättchen entfalten.


Und während man an dieser Knospe eines Côt (Malbec) deutlich den Unterschied zum vergangenen Jahr sieht  der Jahrgang 2008 war Mitte April viel weiter fortgeschritten . Da wir heuer einen viel längeren und auch in der Durchschnittstemperatur kühleren Winter hatten als 2007/2008, hat der Austrieb beim Wein gut 10 bis 14 Tage Verspätung.

Und so sind es eben die Esstrauben: Muscats d'Hambourg, Chasselats, Muscats d'Alexandrie und Muscat à petit grain und die anderen, die ich eben erst später wieder werde benennen können, die ihre ersten, lichtdurchfluteten Blättchen entfalten, jeder auf seine ganz spezielle Art - seinen eigenen Farbnuancen.




Hier also ein Mosaik aus den letzten Tagen. Côt in der Mitte, rechts oben Mourvèdre, kein Frühstarter, und unten links der absolute Frühstarter und Sprinter: eine alte Rebe, die unter der Gartenmauer als wilde Liane wächst und sich unbeschnitten jedes Jahr weiter an einem Feigenbaum hochrankt - nie gespritz - immer bei bester Gesundheit und mit unzähligen Trauben im Herbst, die wir den Vögeln überlassen - bei ihr sieht man sogar schon die ersten kleinen Traubenstände...

Und während  dessen arbeiten Bienen und Hummeln aller Art, begleitet von leichtflügeligen Schmetterlingen, die mir immer aus dem Bild fliegen, an den Blüten der Obstbäume und des Flieders, der seinen Duft ums Haus herum verströmt.



Und unsere Freunde, die Marienkäfer  (garantiert einheimischer Herkunft) , die unseren Wein noch nicht mit Fehltönen bedrohen, sind auch wieder zur Stelle, um sich der ersten Blattläuse anzunehmen.  



Uns morgen werde ich mich wohl zum letzten Mal mit der elektrischen Rebschehre bewaffnen, um auch in den Tafeltrauben aufzuräumen...




... ehe es dann wohl kontinuierlich weiter geht mit dem Entfernen der Geiztriebe, dem Säubern der Rebstöcke, dem Hochheben der ersten Drähte, den ersten Durchgängen mit der Sense, um das sprießende Gras knapp zu halten, usw. usw. ... bis zur Ernte gibt es kaum Leerlauf für den Winzer... mal sehen, was das Jahr uns bringt!

Par Iris Rutz-Rudel - Voir les 1 commentaires
Ecrire un commentaire

Samedi 14 mars 2009
so heißt eine alte Winzerweisheit. Und auch in diesem Jahr findet wohl zumindest der große Endspurt beim Rebschnitt wieder im März statt.



Ob oben im Clos du Curé, beim Pinot Noir


oder hinterm Haus im Mourvèdre

Es geht zügig voran, seit sich der Winter wohl endgültig verabschiedet hat und die laue Frühlingsluft die Arbeit mit der Rebschere wieder zum Vergnügen macht.

Eile ist aber auch angesagt, denn selbst wenn die Reben, im Gegensatz zum vorigen Jahr, noch nicht weinen, so ist die Natur bei Flora und Fauna doch schon wieder für einen Neustart bereit.



Da muss ich mir jetzt wohl ein Beispiel an den fleißigen Bienchen nehmen, die seit ein paar Tagen von der ersten Obstblüte profitieren und etwas hurtiger von Rebstock zu Rebstock eilen...


Par Iris Rutz-Rudel - Voir les 0 commentaires
Ecrire un commentaire

Schiefer Clos des Cédres

 


 
Diashow

 

lissondiary - in English


 

Die WinzerBlogger

 

  les vignerons blogueurs


Kommentare

Pages

im Blog suchen

Zufallsbilder

weiter empfehlen

Blogfamilien

 
Locations of visitors to this page




Rauchen frei in meinem Blog

PageRank Actuel

expatriate 

Genussblogs.net - Alle Genussblogs auf einen Blick

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Add to Technorati Favorites

Site Meter

Rate this Blog at Blogged

W3C

  • Flux RSS des articles
Créer un blog sur over-blog.com - Contact - C.G.U. - Rémunération en droits d'auteur - Signaler un abus - Articles les plus commentés