Hier also ein Mosaik aus den letzten Tagen. Côt in der Mitte, rechts oben Mourvèdre, kein Frühstarter, und unten links der absolute Frühstarter und Sprinter: eine alte Rebe, die unter der Gartenmauer als wilde Liane wächst und sich unbeschnitten jedes Jahr weiter an einem Feigenbaum hochrankt - nie gespritz - immer bei bester Gesundheit und mit unzähligen Trauben im Herbst, die wir den Vögeln überlassen - bei ihr sieht man sogar schon die ersten kleinen Traubenstände...
Und während dessen arbeiten Bienen und Hummeln aller Art, begleitet von leichtflügeligen Schmetterlingen, die mir immer aus dem Bild fliegen, an den Blüten der Obstbäume und des Flieders, der seinen Duft ums Haus herum verströmt.
Und unsere Freunde, die Marienkäfer (garantiert einheimischer Herkunft) , die unseren Wein noch nicht mit Fehltönen bedrohen, sind auch wieder zur Stelle, um sich der ersten Blattläuse anzunehmen.

Uns morgen werde ich mich wohl zum letzten Mal mit der elektrischen Rebschehre bewaffnen, um auch in den Tafeltrauben aufzuräumen...

... ehe es dann wohl kontinuierlich weiter geht mit dem Entfernen der Geiztriebe, dem Säubern der Rebstöcke, dem Hochheben der ersten Drähte, den ersten Durchgängen mit der Sense, um das sprießende Gras knapp zu halten, usw. usw. ... bis zur Ernte gibt es kaum Leerlauf für den Winzer... mal sehen, was das Jahr uns bringt!