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28 avril 2008 1 28 /04 /avril /2008 16:26

Erinnern Sie sich noch an die kleine Knospe des Cot (oder Malbec) vom Anfang des Monats?

 

Knapp 4 Wochen später hat sich daraus ein schöner Trieb entwickelt, an dem sich nicht nur die Blätter entfalten, sondern auch die kleinen Traubenstände schon deutlich zu erkennen sind.

 

Hier als Diashow ein Zwischenbericht:

 

 

 

 

Die Sorte gehört zu denen, die sehr früh ausschlagen (ungefähr zur gleichen Zeit, wie unser Pinot Noir) und dann ca.14 Tage nach dem Pinot auch ihre Reife erreicht. Wir verwenden sie für unsere Cuvée Les Échelles de Lisson, in der sie mit den beiden Cabernetsorten, dem Merlot und dem petit Verdot assembliert wird.

Nach Möglichkeit werden alle Sorten gemeinsam vergoren - wobei der Côt so etwas wie den Starter (pied de cuve) für die anderen, später reifen Sorten abgibt, gefolgt vom Merlot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und schließlich dem
petit Verdot, der als letzter reift.


 

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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Arbeit im Weinberg
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commentaires

vinissimus 30/04/2008 10:51

Iris,danke für deine Aufklärung. Diese Art der Vinifikation ist neu für mich! Besteht da nicht die Gefahr einer Überextraktion, besonders für jens Traubenmaterial, das am Anfang eingebracht wird? Nochdazu mit Stiel?LG, ais Linz,Robert

Iris Rutz-Rudel 13/06/2008 11:35


Kommt darauf an, was man als Überextraktion bezeichnet:-) - aber leichte, süffige und jung zu konsummierende Weine macht man so natürlich nicht - da muss man halt auch vom Weinliebhaber Geduld und
eine slow-attitude erwarten, damit sich der Kreis zu Freude aller Beteiligten schließen kann.


vinissimus 29/04/2008 14:45

Iris,das interessiert mich aber jetzt genauer. Worin besteht den der Vorteil einer gemeinsamen Ernte und gemeinsamen Vergärung bei unterschieldlich reif werdenden Rebsorten? Entscheidet ihr das jedes Jahr auf's Neue? Warum nicht getrennte Ernte zur physiologischen Reife, getrennter Ausbau und Assemblage?

Iris Rutz-Rudel 29/04/2008 16:35


Vinissimus, schön, dass mal jemand eine Frage stellt, die mir zeigt, dass ich mich nicht klar genug ausgedrückt habe:-)!

Wie oben schon gesagt, werden alle Sorten in einem gemeinsamen Tank vergoren. Das heisst aber nicht, dass sie alle am gleichen Tag geerntet und eingemaischt werden, da warten wir ab
Mitte September eben auf die, wie Du so richtig sagst, physiologische Reife. Bei mir heisst dass auch, wie schmeckt die Traube, sind die Kerne und Rappen, die bei uns mit vergoren werden, reif...
Auf jeden Fall sind alle Trauben dieser Sorten in einem Zeitfenster von 8 bis 10 Tagen so weit.

Unsere Spontangärungen, ohne SO2 und künstliche Hefen verlaufen relativ gleichmäßig, aber auch langsam, da wir hier in den Bergen zur Erntezeit schon recht kühle Nächte haben und noch nie vor dem
Problem standen, eine Maische herunterkühlen zu müssen.

Eine neue Sorte, die in den Tank kommt, bringt frisches Futter für die Hefen. Die Gärung und Maischestandzeit dauern leicht bis zu 4 Wochen (wir habens beim Grenache auch schon mal auf 2 Monate
gebracht), Kriterium ist da der Geschmack (neben den üblichen Überwachungen mit der Mostwaage).

Da wir nur kleine Mengen produzieren, wäre eine getrennte Vergärung nicht besonders sinnvoll - zu kleine Mengen gären oft nur schleppend und bilden nicht genug Saft im Tank, um uns unsere Methode
der pigeage vernünftig durchführen zu lassen.  - Am Ende wird sowieso alles gebraucht, um die Barriques voll zu bekommen, da bleiben keine großen Margen für Winzerfantasien (was ich manchmal
bedauere, ich wüßte gerne, wie denn zum Beispiel ein reinrassiger petit Verdot aus Lisson schmeckt).

So ist die Assemblage eben Ausdruck des jeweiligen Jahrgangs bei uns und weniger eine nach Rezept abgewogene Winzermischung.


Unser Blog soll Ihnen die Gelegenheit geben, rund ums Jahr an den aktuellen Arbeiten auf unserem kleinen Gut in Südfrankreich teilzunehmen. Unsere Webseite stellt uns zwar bereits in drei Sprachen vor, aber wie viele Webseiten, ist sie eher statisch aufgebaut. Ein Blog  (es gibt ihn schon in Französisch: hier) erlaubt hingegen, viel spontaner, aktueller und auch weitläufiger über das, was wir tun, was uns bewegt und wofür wir uns sonst noch interessieren, zu schreiben.

Begleiten Sie mich also auf dem Weg durchs Winzerjahr. Hinterlassen Sie Ihre Kommentare oder stellen Ihre Fragen, damit aus diesem Blog ein lebendiges Kommunikationsmittel wird.

Ihre Iris Rutz-Rudel


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