Die Lektüre dessen, was Winfried Scharlau über den Artikel in der Zeit hinaus auf seiner Webseite zusammengetragen hat, macht mir diese Anfangszeit wieder lebendig. Die
Liste der Mutants, der Menschen, die in Grothendiecks gleichnamiger Meditation ein neues Zeitalter vorwegnehmen, von Hahnemann über
Darwin, Râmakrishna, Kropotkine, Steiner, Ghandi, Neill, Tailhard de Chardin, Krishnamurti, klingt vertraut für mich - eine ganze Generation von "Hippies", wie man sie
damals hier in der Gegend nannte, wurden von ihren Schriften oder dem, was sie über sie hörten, beeinflußt. Andere kamen hinzu - aber vor allem galt es, seinen eigenen Weg zu
finden.
Lisson hieß dann der Besitz, den Claude Rudel 1976 alleine erwarb -
immer noch mit dem Ziel, ein Stück Land wieder urbar zu machen und im Respekt der Umwelt einen Ort zu schaffen, an dem Leben und Arbeit im Einklang stehen können - und so
hörte ich Anfang der 80ger Jahre zum ersten Mal den Namen Grothendieck, ohne die Person jemals persönlich kennen zu lernen.
Lisson 1975 - 15 Jahre vor der Kreation des Weinbergs hinterm
Haus
Ich wünsche Alexander Grothendieck, dass er einen solchen Ort gefunden hat und danke Winfried Scharlau, dass er an ihn erinnert.
Auch wenn uns die Welt der Mathematik, für die er so bedeutend ist, eher fern erscheint, der Respekt von Natur und Umwelt gehört zu unserem Leben und unserer täglichen
Arbeit...
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