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28 décembre 2010 2 28 /12 /décembre /2010 00:13


Das Thema der heutigen 40. Weinrallye wurde von Wolf Hosbach, dem Blogger von Hausmannskost  ausgerufen:

Autochthone Rebsorten.

 

 


Und da uns Thomas, vom Winzerblog schon einmal im April 2009 eine ähnliche Aufgabe gestellt hatte, ist es mir ein leichtes, zu diesem etwa schwierigen Zeitpunkt des Jahres, da schon etwas ausgefüllt von all den Feiertagen und zusätzlich noch erschwerten Lebensbedingungen durch selbst hier spürbare starke Kälte und Frost, ein besonderes lokales Produkt, das genau zu Wolfs Aufgabenstellung paßt, hervorzuholen:  nämlich den Wein - und da auch nur auf einen ganz speziellen, der aber voll den von Thomas geforderten Kriterien entspricht.

 


Und dafür muss ich noch nicht einmal sehr weit gehen, gerade ein paar Kilometer östlich, bis zur Brücke von Tarrassac, von da dem Orb folgend nach Süden, bis zum schönen Dorf Roquebrun zu einem  Freund und Winzerkollegen.


pont_de_tarrassac.jpg

           val_e-du-jaur.jpg  roquebrun.jpg

Roquebrun ist einer der Hauptorte der Appellation Saint Chinian und kann sich sogar seit 2004 rühmen, im Rahmen dieser AOC das Recht auf eine Appellation Roquebrun village zu führen. Und hier war das erste Weingut, das lange vor der Einführung des Appellationssystems seinen Wein auf Flaschen abfüllte und nicht einfach lose als Großgebinde an einen regionalen Händler oder als Traubenlieferant an die Winzergenossenschaft ablieferte, die  Domaine Navarre, deren Tradition  heute mit viel Engagemant und Kenntnis des so besonderen Terroirs aus braunem Schiefer, dem das Dorf seinen Namen verdankt, von Thierry Navarre weitergeführt wird.


Roquebrun.jpg


Und es ist er, der auf der Suche nach alten, an Klimat und Boden angepasten Rebsorten, sich an diese letzte Reihe fast vergessener Rebstöcke erinnerte, die noch seit der Zeit seiner Vorväter ihr Leben fristeten:

Der Ribeyrenc, den man auch Aspiran nennt, oder auch Spiran, Espiran (schon  1686 von Magnol) erwähnt, Espirant noir, Epiran, Piran. Im Aude heißt er : Riveyrenc, Riveyrène, Riverain (ein Name, den man auch für den Rosé im Var findet), Verdaï, Verdal noir, Peyral, Peyrar. Ferrandel (in einer alten Rebsammlung in Saumur). Rutherglen (in Australien).

all das lernen wir auf der Seite der ehrwürdigen ENSAM

Thierry-2.jpg

Wenn Sie alles über die abenteuerliche Geschichte der Rettung und Wiedereinführung dieser fast vergessenen Rebsorte erfahren wollen, die natürlich aufgrund der sehr strengen französischen Pflanzbestimmungen (was nicht aus der Liste der "erlaubten" Rebsorten für eine  Anbaugegend steht, ist automatisch "verboten"), und des Französischen ein wenig mächtig sind, können sie die Geschichte direkt aus dem Mund des Retters, Thierry Navarre - und mit dem so schönen lokalen Akzent des Midi, hier sehen und hören. 




Die Beschreibung auf der Seite der ENSAM erklärt auch, warum die Rebsorte nach der großen Reblausattacke zwischen 1880 und 1890 nicht mehr angepflanzt wurde: es ist immer die gleiche Geschichte, wie die z.B. der Carmenère in Bordeaux oder anderer aufgegebener alter Sorten: nun mittlere Fruchtbarkeit und durchschnittlich geringe Ertragsmengen, anfällig für Krankheiten, wie Grauschimmel, echter und falscher Mehltau und zu harten Winterfrost (wie ihn die Gegend z.B. 1956 noch einmal kannte). Also alles Eigenschaften, die mit den auf Massenproduktion getrimmten Anbaumethoden des 20. Jahrhunderts nur schlecht in Einklang zu bringen waren. Da brauchte es schon einen, der gegen den Strom schwimmt und einen entsprechenden Dickkopf hat, wie Thierry, um die letzten erhaltenen Rebhölzer zu retten, sie auch ohne offizielle Genehmigung schon mal zum Pfropfen in eine Rebschule zu bringen und dann in passender Lage zu pflanzen, ohne vorher genau zu wissen, welches Resultat das wohl geben würde.


Das Ergebnis ist noch etwas, was eher Liebhaber und Kenner, die danach suchen, erfreut. Die ersten Ernten tragen langsam ihre Frucht - einige wenige Flaschen, die man noch nicht einmal auf der Webseite und in der Preisliste der Weine des Gutes findet. Immerhin gibt es hier und da im Internet die ersten Degustationsnotizen. Und sogar einen Beitrag in englische Sprache eines holländischen Blogs, der an der "go native" Ausgabe des 37. Wine Blogging Wednesday "go native - indigenous vareties" teilgenommen hat.

Aber jetzt zum Wein:



"Leicht, von wenig intensiver Farbedichte, zarte Aromen im Duft, sehr helles Rubinrot, Johannisbeernoten, angenehme Frucht, sehr fein im Geschmack." chrakteristische Beschreibungen, die immer wieder kehren und bei denen es nicht wundert, dass die Verkoster finden, dass der Wein das macht, was man, in Anlehnung an Frankreichs berühmte Rebsorte "pinoter" nennt.

Ein Wein, den man also in den kommenden Jahren im Auge behalten sollte, um zu sehen, welches Potential die älter und kräftiger werdenden Rebstöcke entwickeln werden. Auch für den Winzer eine neue Herausforderung, denn dieser Ribeyrenc unterscheidet sich doch erheblich von all den eher durch ihre prononzierten Tannine oder ihren überschäumenden Fruchtcharakter bekannten Klassiker der Appellation, wie Carignan,  Syrah,  Grenache und seit einigen Jahren auch Mourvèdre.

Die Zusammenfassung der schon oben erwähnten amerikanischen Ausgabe der Weinrallye mit vielen lesenswerten Links zu originellen und/oder originalen Rebsorten findet man übrigens hier:

wine blogging wednesday # 37: go native - indigenous varieties bei  Dr.Vino September 2007.





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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Weinrallye
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21 novembre 2010 7 21 /11 /novembre /2010 07:47

weinrallye-200.jpgVaut mieux tard que jamais, sagt der Franzose, also wage ich es, meinen Beitrag zur 39.  Weinrallye "Wein und Humor", ausgerufen von Carsten Henn  vom Vinum Blog schon für den 19. dieses Monats, heute doch noch zu veröffentlichen.

Und da in Deutschland ja bekanntlich die Pünktlichkeit die Höflichkeit der Könige ist, hier noch meine Entschuldigung für den Gastgeber von Vinum: am Rallyetag befand ich mich hoch über den Wolken auf dem Weg nach Deutschland  - und "jetlag oblige" - komme so erst nach Einlauf aller Teilnehmer und bereits im Stechschritt erfolgter Veröffentlichung der Rallyezusammenfassung zu diesem kleinen Nachklapp aus französischer Sicht. Milles excuses, möge man mir verzeihen!

 

"Nachrichten aus der Welt des Weins, die schon an Realsatyre grenzen", hätten mich ja auch gereizt, aber die lasse ich mir jetzt für lange Winterabende - heute geht's kurz und bündig, nach dem Motto, ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte.

 

Und das haben sich auch in diesem Jahr einige meiner französischen Kollegen aus dem Beaujolais gedacht. Sie haben das modische Beaujolais Bashing, mit den üblichen Generalisierungen über Standartgeschmack und Aromahefen, die ihnen jedes Jahr wieder aus der Presse entgegenschallen, satt und nehmen die Sache jetzt mit (druchaus verkaufsföderndem) Humor:

 

bachelardsbanana

 

von Lilian Bauchet, bloggender Winzer von Château Bacherlards hat wohl das durchschlagendste Beispiel geliefert, wie man der ewigen Pauschalkritik begegnet und auch sein Kollege Cyril Alonso dreht den Spieß einfach um, und liefert uns in diesem Jahr eines der beliebten Klischees auf seinen Etiketten:

 

Beaujolais Nouveau

Aber die Krone des Humors in diesem Jahr gebührt meiner Meinung nach einem "outsider" aus dem Languedoc, dem unermüdlichen Neuwinzer und Videoblogger Ryan O'Connell, dessen englischsprachiger Blog OVineyards jedem zu empfehlen ist, der von bierernsten Selbstbeweihräucherungen vieler  Weinseiten die Nase voll hat.

Ob er von den gerade modernen Camps und Koferenzen berichtet (vinocamp, ewbc, oder parisweb) und uns den Troll in seinem Kopf mit kommentieren läßt, oder sich selbst in Szene setzt, bei einer der mutigsten Verkostungen, die wohl jeh vor der Kamra durchgeführt wurden, der Mann hat wirklich Humor!

 

Le gout du Terroir - or tasting dirt in the Languedoc

 

 

und wer eine weibliche Version unkonventioneller Live-Verkostungen bevorzugt, kann ja mal bei Aurélia Filion vom erfrischenden kanadischen Video-Blog: Bu sur le Web reinschauen:-)!

 

Viel Spaß beim Zuschauen !

 


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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Weinrallye
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21 septembre 2010 2 21 /09 /septembre /2010 18:54
Die 37. Weinrallye könnte für mich ein Heimspiel sein - Tout Blanc - Weißweine aus dem Süden Frankreich weinrallye-200.jpghat uns Stefan Schwytz vom Blog Baccantus aufgetragen, natürlich immer nach den Regeln, die man bei Thomas im Winzerblog nachlesen kann.

Nun Weißweine gibt es auch hier, selbst wenn man in Deutschland wohl eher mit Midi oder Südfrankreich, von der Provence übers Rhônetal bis zum Languedoc-Roussillon die Vorstellung von Roten verbindet. Und wenn das vor 30 Jahren in meiner speziellen Gegend im Hérault, bis auf den Fischwein Picpoul de Pinet aus der gleichnamigen Rebsorte und die Süßweine aus Muscattrauben, die eine eigene Appellation haben, eher stark oxydierte, wirklich nur von Liebhabern dieser Noten zu trinkende Tropfen aus Maccabeau, Grenache Blanc oder Carignan Blanc waren , so hat sich auf diesem Gebiet wohl am meisten verändert - durch die Einführung neuer Rebsorten, wie Chardonnay als Vin de Pays oder die "Améliorateure", die Verbesserer, die für die zum großen Teil erst neu erschaffenen AOCs Blanc der Region verpflichtend angepflanzt werden mussten: Viognier, Roussanne, Marsanne sollten den Grenache unterstützen oder gar ganz ersetzen. Vorbild waren wohl hier, mangels  eigener Tradition,  die Weißen aus dem Rhônetal, die schon damals eine gute Reputation, auch als Lagerweine hatten.
Da diese Appellationen oft erst 2005 in Kraft traten, hatten aber bis dahin viele, gerade erneuerungswillige Winzer, ihre eigenen Versuche gemacht und Sorten eingeführt, von denen sie glaubten, dass sie auf ihrem Terroir und in unserem Klima besonders gut gedeihen (und für viele: endlich auch ohne Aufzuckerung voll ausreifen) würden.  So gibt es seit Jahrzehnten einen hervorragenden Sauvignon Blanc in Château Coujan, bei Murviel, Daumas Gassac ist ja schon an anderer Stelle bei dieser Weinrallye behandelt worden. Viele dieser Weine fanden auch als Vin de Pays oder gar Vin de Table ihre Liebhaber.
Es gab sogar einen Winzer, der Riesling anpflanzte, in Höhenlage und mit einer Vergangenheit, die es ihm durchaus ermöglicht hätte, zu beweisen, dass diese Rebsorte auch hier zu großem fähig ist. Leider kam er dabei aber mit dem Protektionismus der Els#sser in Konflikt. und musste nach ein paar Jahren das Rebfeld roden, da es strikt verboten ist, diese Rebsorte außerhalb des Elsass anzupflanzen.
Und da das Languedoc auch schon lange ein Einwanderungsland ist, gibt es natürlich auch viele Quereinsteiger oder aus anderen Weinbaugebieten hierher gezogene Winzer. Sonne, relativ günstige Preise für das Land, die Schönheit und Vielfalt unserer Landschaften, all das zog gerade Zuwanderer aus dem Norden an (und tut es noch).  Zahlreich sind die, die zunächst eine Ruine fanden, als Fluchtpunkt für die Ferien, oft war ein Weinberg dabei, den sie zunächst als Hobby pflegten - dann sprang der Virus über- sie wagten den endgültigen Sprung, um ganz dieser Passion zu leben, die sie inmitten der knorrigen Rebstöcke, auf den farbenfrohen Märkten und in der kühle der alten Weinkeller erwischt hatte....
Inzwischen gibt es auch die Investoren, die das Land durchstreifen und ganze Güter aufkaufen, aus Bordeaux, aus den USA, Kanada, oft schon bekannte Namen, die davon profitieren, dass in einer Gegend, die ökonomisch in einer profonden Krise steckt, die Preise im Vergleich zu den berühmten "historischen" Appellationen  nur Peanuts sind - und wo der Boden durch die Pioniere, die zu Dutzenden mit der ersten Welle kamen, schon bereitet ist - sie haben es bewiesen: man kann im Languedoc große Weine machen. 

Die Winzerin, die ich mir für diese Weinrallye ausgesucht habe, gehört zu den Zuwanderern der ersten Stunde.  Hildegard Horat, ursprünglich aus der deutschen Schweiz, kam schon vor mehr als 30 Jahren in diese alte Scheune in Assignan, im Norden von 
Saint Chinian. La Grange des quatres Sous die 4 Groschenscheune, so hieß damals schon diese Ruine mit ihrem von hohen Mauern umschlossenen Innenhof, Stein für Stein war sie von einem früheren Besitzer errichtet worden, der sicher mehr Steine sein eigen nennen konnte, als Sous - und offensichtlich ein zäher Typ war. Aber der Name existierte schon, bevor Brecht eine Oper schrieb, die in Französisch L'opéra des quartre Sous heißt:-).



In den ersten Jahren reisten Hildegard und ihr damaliger Mann noch zwischen der Schweiz, wo Hildegard als Restauratorin in Kirchen auf die Wiederherstellung von falschem Marmor spezialisiert war,  und ihrer Ruine hin und her. Am  Anfang machten sie aus den alten Cinsaultreben im Weinberg  neben dem Haus einen einfachen Roséwein, der wieder in die Schweiz exportiert wurde, um so den Aufbau der Ruine mit zu finanzieren. Hildegard machte - so wie ich später - eine Ausbildung an der Weinbauschule in Béziers mit - einer ihrer Klassenkameraden war Thierry Navarre aus Roquebrun - ein Ausbilder war Daniel Domergue, den einige vielleicht von seinem Clos des Centeilles kennen, bei La Livinière, wo er auch als einer der ersten den Carignan wieder zu Ehren brachte.


Die Bilder, die noch von unserem  großen Fest bei der Hochzeit mit Claude Rudel stammen, zeigen Hildegard  1989 - links auf dem Bild sieht man sogar noch meinen Vater...



Auf dem Tisch schon die ersten Rotweine der Grange, les Serottes, Assemblage aus Cabernet Franc und Syrah, einem insoliten Mischsatz in einem großen Eichenholzfass von 600 l ausgebaut - von einem Schweizer Küfer, der die Front noch mit Skulpturen für sie verzierte - Trauben aus Rebfeldern, die als Lyre erzogen wurden, was noch seltener ist. 

Von den  8 ha, die das Gut heute umfasst, wurden 5 der Garrigue abgerungen - auf einem Kalksteinplateau hinter dem Dorf in 350 m Höhe - ich erinnere mich noch, wie hier riesige Maschinen die großen Steinbrocken zerschlugen - ein mondähnliches Feld... die großen Platten, die aus dieser Rodung stammen, konnten später wieder bei der Renovierung und dem Ausbau des Hauses verwendet werden, als Fensterstürze in den neu geschaffenen Öffnungen.

Aber zurück zu Hildegard, die das Gut seit über zehn Jahren alleine leitet und den Weinen in dieser Zeit ihren ganz persönlichen Stempel hat aufdrücken können - klar, wie zieseliert, voller Kraft für die Roten aus  Syrah, Cot, Cabernet, Mourvèdre, Cinsault und Grenache -  und von einer kaum sonst hier irgendwo erreichten Frische für die Weißen aus  Chardonnay,  Viognier und Marsanne.

Ihr neuer Lebenspartner,  Alioune Diop, hat sicher die Wahl des Namens der Cuvée inspiriert, die ich heute ganz besonders hervorheben möchte:  BU N'DAW , den man auch im Internet, wenn vielleicht auch nicht in Deutschland, findet. (ungefähr 10 €)




Von den einen als  "die Kleine", übersetzt, an anderer Stelle als "der kleine Irvin" handelt es sich hier um einen Weißwein, der auf dem Etikett als erster der Weine des Gutes afrikanische Akzente ins Design integrierte.
Frisch, wie alle Weißen der Grange, mit Noten weißer Früchte und von Zitrusfrüchten, vollmundig, je nach Jahrgang mehr Ähnlichkeit mit einem großen Chenin, als mit einem Weißen aus dem Süden, aber immer überraschend durch die kleine salzige Note im Abgang, die beim Verkoster die Frage nach der Rebsorte spätestens hier aufkommen läßt, ist dieser Wein einer meiner Lieblingsweißen geworden.  Noch ein Beweis? Nun, ich habe keine Flasche mehr im Keller gefunden, um auch den Inhalt uf einem Foto präsentieren zu können - das muss später nachgeholt werden...

Die Lösung des Rätsels: die Rebsorte kommt, wie ihre Winzerin, von weit her: es handelt sich um einen diskret mit petite Arvine angepflanten Weinberg, der Rebsorte aus dem schweizer Wallis, die für ihre hervorragende Säurestruktur bekannt ist, die es eben auch hier unter südlicher Sonne ermöglicht, diese Frische und Gradlienigkeit zu bewahren, die so typisch für Hildegards Weine ist, die die richtige Nase hatte, als sie diese Rebe auf ihre kargen Böden pflanzte, um aus beiden das Beste herauszuholen!
 

Ein Wein, mit afrikanischer Konsonnanz, einer Rebe aus dem Wallis und angepflanzt und vinifiziert von einer Schweizerin im Midi Frankreichs - ich hoffe, meine Wahl findet Gnade vor Stefans Augen, auch wenn es sich für die Gegend wohl eher um einen Außenseiter handelt.  

Und was meinen hauptsächlichen Weißweinkonsum angeht - muss ich noch verraten, dass ich - nostalgisch - voll auf Moselriesling stehe;-)?



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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Weinrallye
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20 août 2010 5 20 /08 /août /2010 16:09

Logo Weinreich hat das Thema der Weinrallye # 36, Wein und Musik ausgerufen - alle Regeln zur Weinrallye findet  man wie immer bei Thomas auf dem Winzerblog.

 

"Wein & Musik. Zwei Genusswelten, die aufeinandertreffen und dann vielleicht miteinander verschmelzen (?), so stellen wir uns die Rallye vor."

 

Musik war  schon einige Male ein Thema in diesem Blog - sie spielt ja auch in unserem täglichen Leben eine große Rolle - und zwar fast jede Form von Musik, ob es nun die Sounds of Wine sind, die unsere Arbeit begleiten, oder unsere persönlichen Vorlieben zur Entspannung - eher Rock und Pop orientiert für den einen, eher klassisch für den anderen, was dann auch schon zu einem Glas Wein neben dem kleinen Piano führen kann

 

wein und Piano

 

Auch bei einer der vergangenen Weinrallyes wurde gleich die passende Musik zum Wein vorgestellt, es lag ja auch nur nahe, einen Wein mit dem klangvollen Namen "Rendez-vous du Soleil" aus der Gegend von Narbonne mit dem berühmten Chanson von Charles Trenet zu illustrieren, das sicher bei diesem Namen Pate gestanden hat.

 

Und besonders tief hat mich natürlich die nicht vorher mit mir abgesprochene Wahl der Hintergrundmusik für den kleinen Film über Lisson bewegt, den man sich in seiner schwarz-weiß Kurzfassung auf unserer Webseite herunterladen kann: was da beim Gang durch den Clos des Cèdres und beim Eintritt in den Keller erklingt ist eine meine Liebliengsmusiken - Alfred Deller interpretiert Music for a While - so möchte ich meinen Wein im Keller begleitet wissen und zu hören, dass der Regisseur nach einem Drehnachmittag in Lisson und der Bekanntschaft mit mir und meinem Wein diese Musik aus allen möglichen zur Illustration wählte, grenzte für mich schon an ein kleines Wunder und eine Musikbegleitung, die ich zu einem Glas Wein aus Lisson in stillem Genuss nur empfehlen kann:-)!

 

 

 

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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Weinrallye
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18 juin 2010 5 18 /06 /juin /2010 08:27

weinrallye-200.jpgKnabbern beim Wein, das Thema, der 34. Weinrallye, ausgerufen von Thomas vom Winzerblog, gehört eigentlich nicht zu meinen Gewohnheiten. Wein wird von mir außerhalb der Kellerverkostungen eigentlich am liebsten und bekömmlichsten zum Essen getrunken - aber es gibt natürlich auch hier, wie bei jeder "Regel", die ja oft auch nur eine gute alte Gewohnheit ist, Ausnahmen.

 

Auch wenn "Foodpairing", das kunstvolle Zusammenstellen von "Mets et Vin" - Essen und Wein - das in Frankreich oft gar mit einer Hochzeit - mariage - verglichen wird, in der Weinliteratur und in Kreisen der Weinliebhaber eine große Rolle spielt, bis hin zu marketingträchtigen Empfehlungen auf Weinbeschreibungen und Rückenetiketten, so muss ich zugeben, dass ich so manchen hervorragenden Tropfen schon zu schlichten Spaghetti mit Olivenöl genossen habe - andererseits fällt es mir schwerer, mir ein besonders gutes Essen mit einem eher langweiligen Wein zu verderben, wie man ihn leider zu häufig gerade im Restaurant oder auch manchmal bei Einladungen findet, deren Gastgeber zwar die Küche und ihre Zutaten pflegen, dann aber beim Wein eher auf Menge, als auf Qualität achten....

 

Aber da ich diesen Beitrag zum Thema eh schon verspätet abliefere - hier ein schönes Beispiel zum gestellten Thema, das mir auf meiner momentanen Deutschlandreise begegnet ist. Nach einem langen Reisetag mit den üblichen Strapazen und kulinarischen Grausamkeiten von Billigflugairlines und Flughafenrestaurants endlich bei lieben Freunden angekommen, gab es einen ersten Umtrunk auf der von der Abendsonne gebadeten Terrasse - ein frischer, gut gekühlter weißer Spanier, über den ich nicht viel mehr als den Namen weiß, fruchtig, ohne ins Süße abzugleiten, wurde dieser Malvasia aus der Appelation Toro von den Bodegas Francisco Casas S-A.

 

camparron

 

 

Von einem improvisierten Vorspeisenteller begleitet, auf dem frisch aufgeschnittener Gouda, feiner Schinken und dazu Pumpernickel und Vollkornbrot, die für mich die alte Heimat symbolisieren, für die notwendige Unterlage für das zweite Glas sorgten, mit dem auf die erfolgreich verlaufene Reise und den warmherzigen Empfang durch meine Freunde angestoßen wurde.

 

wein und knabberei 1


Beim dritten Glas gesellte sich der im Koffer mitgebrachte Ziegenkäse aus Roquebrun dazu und auch für ihn war der Spanier ein angenehmer, nicht zu aufdringlicher Begleiter

 

Abend auf der Terrasse - Wein und Knabberei

 

und die spät hinter dem Horizont versinkende Sonne ließ uns Zeit, in dieser entspannten Atmosphäre auch noch das anschließende "richtige" Abendessen in aller Freundschaft zu genießen, bis nur noch die schmale Mondsichel und die Sterne am Himmel standen....

 


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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Weinrallye
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24 mai 2010 1 24 /05 /mai /2010 17:37



weinrallye-200.jpgWieder ein Beitrag zu einer Weinrallye von mir, der erst mit Verspätung ins Ziel kommt - aber es gibt halt sehr viel Arbeit im Weinberg im Moment und abends, trotz des schönen Ruheplätzchens nicht mehr so viel Energie und Konzentration, um noch genussvoll eine Flasche zu öffnen und dann auch noch darüber zu schreiben... Aber Robert Freudenthaler vom Blog Vinissimus hat mir schon Absolution erteilt und versichert, dass er auch einen Nachzügler zu dem von ihm für diese Weinrallye # 33 ausgerufenen Thema "Aromasorten - alles für die Nase" akzeptieren wird.

 

Auch ich habe zunächst an eine der typischen "Duftsorten" gedacht, wie den Muscat à petit grains (gelber Muskateller?), einer Spezialität ganz aus meiner Nähe, die entweder als Süßwein wie in der Appelation Muscat de Saint-Jean du Minervois oder auch als Muscat Sec durchgegoren, aber eben immer noch mit dem deutlichen Muscataroma. Auch mit einem Gewürztraminer aus dem Elsass habe ich geliebäugelt, die Weine aus dieser Rebsorte, wie sie Bruno Schueller aus Husseren les trois Châteaux erarbeit, sind mir immer gerne gesehene Gäste bei Tisch - leider waren sie das zu häufig im vorigen Jahr, es gab also kein Exemplar mehr im Keller.

 

Meine Wahl fiel also auf die letzte Flasche eines anderen, für Auge, Nase und Gaumen durch seine besondere, komplexe Aromatik lieben Weins - dazu noch ein Wein, der von einer Winzerin stammt - und als Liquoreux ein idealer Begleiter zu einem improvisierten Toast mit Gänseleber.

 


Die Rede ist vom Sauternes 2000 Cru Barréjats von  Mireille Daret.

barrejats-etiquette.jpg

Die Gänseleber stammte von  Joël Buraud, Serbat, 47 600 Nérac, Tel: 05.53.65.36.11 – einem kleinen Produzenten, der uns seit Jahren auch per Post Gänsekonserven von gleichbleibender hervorragender Qualität liefert, das Brot, ein "pain du Somail“ von einem unserer beiden Dorfbäcker Gosset-Granier in Olargues, besonders wenn es schon ein wenig abgelagert ist, eignet es sich hervorragend als Pfannentoast - mit einer Spur Butter aufgebacken.

Aber zurück zum Wein - für einen Sauternes noch fast jung aber auch so schon ein großer Genuss. Man findet alle Aromen, die der Duft schon ankündigt - Zitrusfrüchte, Orangen, Aprikosen, Honig und Gewürzkuchen auch im Geschmack wieder - aber was mir immer schon beim ersten Schluck das große, glückliche Lächeln aufs Gesicht zeichnet, ist diese geschmeidige Umarmung meiner Zunge, die Streicheleinheiten aus Honig und Würznoten, die ein taktiles, fast erotisches Gefühl sind, ehe die Geschmacksnerven sich analysierend einschalten, ein Vergnügen, das lange anhält, nachdem man sich schließlich entschlossen hat, diesen goldfarbenen Nektar  durch die Kehle gleiten zu lassen...


barrejats-verre.jpg

Wer mehr darüber wissen möchte, kann auf die Webseite des Cru Barréjats gehen, auch da erwartet uns ein wirklicher Augenschmaus. Diese preisgekrönte Webseite ist eine Arbeit von  Remi Loisel vom Studio Amarante. Wie alle seine Kreationen ein Feuerwerk von Bildern und Ideen, um die Besonderheiten seiner Kunden und ihrer Passionen zum Ausdruck zu bringen. Besonders schön finde ich die Seiten:  La ronde des arômes, auf der man glücklich lächelnd durch die subtilen Nuancen der Farben der repräsentierten Jahrgänge tanzen kann...


barrejats-pied-bouteille.jpg


Konklusion: Auge, Nase, Gefühl  und Geschmack sind untrennbar, bei jedem Wein, werden sie aber gleichzeitig so umfassend befriedigt, wie bei diesem Wein, ist das Glück perfekt und man kann sich ins Gedächtnis schreiben, dass man einem großen Wein begegnet ist:-)!

 

Soweit die schöne Geschichte - alles ist wahr, nichts frei erfunden - und so fand sie auch vor 3 Jahren eines schönen Frühsommerabends in Lisson statt - leider konnte ich sie diesmal nicht wiederholen, meine letzte, sorgfältig im Keller bewahrte  Flasche dieses Nektar erwies sich leider als ein eindeutiger Korkschmecker.

 

Ersetzt wurde er also spontan  durch einen Champagner von Francis Boulard, dem Winzerbloggerfreund, den Lesern dieses Blogs von der Weinrallye # 6: Schaumwein bekannt und so war der Abend dann doch noch gerettet.

 


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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Weinrallye
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25 avril 2010 7 25 /04 /avril /2010 10:39

weinrallye_32.jpg

das schöne Logo ist von Christoph Raffelt von Originalverkorkt:-), danke für's Ausleihen!

 

So, jetzt ist sie aber endgültig zuende, diese Weinrallye # 32, zu der ich hier aufgerufen hatte, nach dem Motto: diesmal kein Beschaffungsstress. Verfolgen konnte man sie ja auf meinem Blog schon die ganze Woche, ebenfalls auf Facebook, wo es inzwischen auch eine Gruppe gleichen Namens für die Kommunikation rund um die zukünftigen Weinrallyes gibt. Anmelden dazu sollte man sich aber weiter bei Thomas vom Winzerblog, dem Gründer der Weinrallye, bei dem man auch alle Regeln nachlesen kann und vorfühlen kann, wenn man gerne mal selber Gastgeber einer Weinrallye auf seinem eigenen Blog sein möchte. Er kordiniert dann die Daten.

 

Nach der originellen Weinrallye #31 zum Thema Faszination Wein, die Bernhard Fiedler vom We(in)blog  Fiedler - auch ein Winzerblogger - so magistral und engagiert auf seinem Blog ausgerichtet, vorbereitet, begleitet und zusammengefaßt hat, wage ich mich kaum an meine Zusammenfassung...

 

Also erst mal die etwas über den Daumen gepeilte Statistik: wenn ich niemanden vergessen habe, so wartn es diesmal 27 Teilnehmer, die in 32 veröffentlichten Beiträgen gut 3 Dutzend Weine zum Thema verkostet und vorgestellt haben.

 

Dafür erst einmal allen Weinbloggern meinen herzlichen Dank - ihr habt mich mit Euren Meldungen und Links ganz schön in Atem gehalten, beinahe wäre mein eigener Beitrag dabei auf der Strecke geblieben, so viel Interessantes und Schönes ist Euch zum Thema Pinot Noir - Spätburgunder eingefallen!

 

Manche waren zum ersten Mal am Start, wie auch Peter Züllig, mit seinem Gastbeitrag auf meinem Blog, der uns gleich nicht nur zur Ernte in einen schweizer Wingert, sondern mitten in eine Hochburg des Pinot alisa Blauburgunder in die Bündner Herrschaft mitnahm, aus der auch noch so manche andere Flasche während der Rallye kommen sollte.

 

So zum Beispiel auch der Gantenbein von 1999, der zu Roberts Lieblingspinots gehört, wie er uns auf lamiacucina wieder wunderbar fotografiert vorstellte.

 

Aber auch Dominik Vombach von Ecowine ist inzwischen den schweizer Weinen verfallen, ebenfalls mit einem Wein aus der Bündner Herrschaft, aus Malans.

Auch Mathias Metze von Social Wine wollte einen Malanser probieren, kam aber zu spät, wie er uns anschaulich berichtet..

 

Und auch wenn Peter Kaul vom Kaulweinblog uns in seinem ersten Beitrag einen guten Überblick über die Verbreitung der Rebsorte in der ganzen Welt gab, die zeigte, dass man überall fündig werden konnte, und selbst dann im zweiten Beitrag genüsslich von den drei zur Kommunion von Tochter Emiline getrunkenen Burgundern aus Frankreich berichtete, so blieben die Pinots aus dem Mutterland der Rebsorte doch minoritär in diesem Rennen, auch wenn sie im Laufe der Initiation so manches Weinliebhabers eine große Rolle gespielt haben, wie die Lektüre eurer Beiträge zeigt. 

 

Gerade noch Clemens Gerke  probierte noch einen Pinot aus Rully (bitte auf seinem Blog runterscrollen, um den Artikel zu finden).


Überhaupt gab es außer in die Schweiz, nur wenige Grenzüberschreitungen:

 

Christoph Raffelt vom Blog Originalverkorkt versuchte es mit einem Wein einer sonst von ihm sehr geschätzten Winzerin aus dem Alto Adige, von Elena Walch, war dann aber von der Flasche eher enttäuscht und entschädigte sich und uns mit der anschließenden genüsslichen Verkostung des Rhini 2009 von Ziereisen in Baden.

 

Umgekehrt ging es Wolf Hosbach von der Hausmannskost, dem der fränkische Erdbeerbonbon von der Winzergenossenschaft Nordheim 2003 eher zu süß war, der dann aber noch einmal sein Glück versuchte und auch fand, mit Paul Flora und einem Pinot Noir aus dem Alto Adige von Trattmann von 2006.

 

Über den großen Teich wagten sich nur zwei Weinblogger: Pivu von Six-to-nine, schon in den 90gern amerikaerfahren, geht in diesem Sommer Sideways und verspricht sich davon neue Einblicke in Pinot aus Übersee, vor allem aus Santa Barbara.

Nur die Weinlounge Hamburg wagt sich an ein fülliges Kraftpaket aus Mounterey mit der 2006  Pinot silver edition von Francis Ford Coppola.

Und Peter Jakob, alias Marco Datini fordert uns gleich zu einer Reise durchs wilde Pinotistan auf...


Bleibe im Lande und nähre Dich redlich!

 

Alle anderen folgten diesem Motto und wählten Deutsche Spätburgunder, auch wenn  manchmal Pinot auf dem Etikett steht: heimischer Spätburgunder aus deutschen Landen, dem sie alle bedeutende Fortschritte - nicht nur beim Image - in den letzten Jahren bestätigen konnten.


Was früher im Ruf stand, ich zitiere: flach, blass und säuerlich zu sein, hat sich gemausert. Große Gewächse von der Ahr und aus Baden zeigen Eleganz und Komplexität, auch Deutsche Winzer können der Diva in Weinberg, Keller und Glas bei Beachtung des Terroirs Tiefe Vielschichtigkeit und Eleganz abgewinnen. Spätburgunder,  die den Vergleich zu den Pinots aus Burgund, hier häufig als "Weine für erfahrene Weintrinker mit Primadonnenstatus" beschrieben,  nicht zu fürchten haben.

 

Während die Winzer in ihre Schatzkammern stiegen und dort Flaschen venerablen Alters ausgruben, wie Thomas vom Winzerblog mit der Hex vom Dasenstein von 1994 und in einem zweiten Beitrag dem Waldumer Pfarrberg aus Baden von 1989 oder Harald Steffens von den Bildergeschichten aus dem Weingut Steffen-Kess mit einen 1995ger Spätburgunder von der Ahr - gab es jede Menge anderer Beispiele aus jüngren Jahrgängen, die ins Glas kamen.

 

Der Schnutentunker gab uns dabei die Weisheit seines Winzers von der Ahr wieder, der für mehr Schwefel für besseren Pinot plädiert. Alexander "der Ultes" mochte seinen Spätburgunder vom Weingut Sonnenhof in Würtemberg. Bernd Eck vom Bioweindepot trank seinen aus der südlichen Pfalz à la francaise zu Mittagessen. Svetlana Kittke von myexperience4you kochte einmal mehr schön, um deutsche Spätburgundervielfalt aus Baden und von der Ahr zu testen.

 

Jürgen Lang, von Probiowein trank seinen 2004 Spätburgunder Barrique von Höfflin zu einer mundwässernden Entenbrust. Ralf Kaiser von Weinkaiser stellte uns den Lieblingswein seiner Mutter vom Altenahrer Klosterberg vor. Der Edekaner verkostete nach einem Bekenntnis zum kapriziösen Spätburgunder einen Beamtenwein vom Staatsweingut Kloster Eberbach und war zufrieden, während Christian Hörtrich vom Augsburgblog in Baden zum Traum nur die dünne Realität im Glas fand.

 

Martin Zwick,  verkostete den Pinot aus Baden vom bloggenden Winzer Johner zeitgleich auf seinem Blog Berlinkitchen und im Forum Weinlakai. Sport und Wein, noch ganz unter dem Eindruck seiner Entdeckungen beim Pinot-Day, sagte dafür seinen Dank an  Dirk Würtz und seinen Pinot Noir Bolinas 2005.

Dirk Würtz, der einen der anrührendsten Beiträge dieser an persönlichen Bekenntnissen zur Rebsorte nicht armen Weinrallye beitrug - Pinot Noir, "oder wie ich den Wein zu lieben lernte" eine Erweckungsgeschichte mit Gänsehaut...

Stefan Schwytz vom Blog Baccantus, weinsozialisiert mit Burgundern, nahm  auch gleich zweimal teil, zunächst mit Spätburgundern aus dem Süden Deutschlands und dann, als Nachtrag mit einer Variante, die sonst noch nicht erwähnt wurden war, dem Weißherbst.

Und ein letzter origineller Beitrag, der ganz ohne Wein im Glas auskam, dieses aber in den Mittelpunkt stellte, von Marquee vom Blog AllemAnfang, der das tiefe B fand.


So ich hoffe, ich habe niemanden vergessen! Sonst bitte bei mir melden... Bleibt noch einmal zu erwähnen, dass die nächste Weinrallye # 33  im Mai von Robert Freudenthaler, dem Vinissimus aus Österreich ausgerichtet wird, der diesmal wegen Verkostungsstress und anderer Verkehrprobleme nicht teilnehmen konnte.


 


 








 

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22 avril 2010 4 22 /04 /avril /2010 19:04

weinrallye-200.jpg Mein eigener Beitrag zur Weinrallye # 32 fällt nach all der Arbeit mit den zahlreichen Artikeln der anderen Teilnehmer und der Arbeit im Pinot diesmal kurz und kanpp aus - und ganz ohne weitere Worte - außer: ich habe ihn genossen:-)!

 

cuvée clôture Pinot 1997 weinrallye # 32

 

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21 avril 2010 3 21 /04 /avril /2010 15:06

weinrallye-200.jpg und auch die noch eingetroffenen Nachzügler sollen nicht unerwähnt bleiben:


Marquee - von allemanfang - liefert einen originellen Beitrag ganz ohne Wein im Glas


und Marco Datini nimmt uns gleich mit durchs wilde Pinotistan


Die Weinlounge Hamburg fährt starkes Geschütz von Francis Ford Coppola aus Californien auf

 

Wolf Hosbach  von der Hausmannkost liefert noch einen Pinot mit Paul Flora nach, weil er so schön ist.

 

und auch bei Stefan Schwytz  con Baccantus kommt der Spätburgunder noch einmal als Weißherbst ins Glas.

 

und der Verkostungsteil von Weingut Kaul, die die Kommunion von Emiline mit 3 echten Burgundern feierten.

 

  link

Pinot 2010 Knospe 

Pinot Noir - Clos du Curé 20. April 2010


Die Winzerin verbringt im Moment viel Zeit mit ihrem Pinot - aber im Weinberg des Clos du Curé, wo der aus den jungen Knospen die ersten kleinen Blättchen entfaltet - jedes Jahr ein berührender Anblick:


Knospe Pinot April 2010

 

aus diesem Grund fehlt jetzt auch  noch der Beitrag der Gastgeberin und ihre Zusammenfassung (kommt am Wochenende, versprochen!), ehe der Staffelstab für die Weinrallye # 33 endgültig an Robert Freudenthaler von Vinissimus, der die Weinrallye wegen Flugchaos und Zugodyssee leider verpasst hat:-).

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19 avril 2010 1 19 /04 /avril /2010 09:26

weinrallye-200.jpg Auch als ich schon müde ins Bett gesunken war, trafen noch Beiträge zur gestrigen Weinrallye # 32: Pinot Noir - Spätburgunder ein. Nach der mittäglichen und abendlichen Bilanz also hier der nächtliche Einlauf:

 

Christian Hörtrich vom Augsburgblog zwischen Traum und Realität.


Svetlana Kittke kochte auf myecperience4you zu deutschem Spätburgunder

 

Auch Jürgen Lang vom probiowein Blog kam über die Ziellinie

 

Ralf Kaiser von Weinkaiser stellte den Lieblingswein seiner Mutter vor.

 

Und noch steht mein eigener Beitrag aus, sowie der eine oder andere angekündigte Nachzügler.

 

Die werde ich natürlich gerne in die demnächst zu schreibende große Zusammenfassung aufnehmen. Man findet sie auch noch alle als Link auf Facebook.

 

Pinot Noir 170807Pinot kurz vor der Ernte

 

Erst mal meinen Dank an alle Teilnehmer (ich habe so um 25 gezählt), die mich gestern mit ihren Beiträgen in Atem gehalten haben. Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass das Heimatland des Pinot - Frankreich - so wenig vertreten sein würde - kaum Burgunder, kein Elsässer.Auch aus Übersee hat kein Wein aus Pinot Trauben den Weg in die Rallye gefunden (auch wenn uns das von  Pivu  "Sideways" für später in Aussicht gestellt wurde).


Update: da kam gerade als Nachzügler ein Beitrag, der mich lügen straft herein:-):


Die Weinlounge Hamburg verkostet für ihren 1. Weinrallyebeitrag einen Pinot Noir von Coppola


Dabei zeigt der Sachartikel des Kaulweinblogs, dass kaum eine Rebe so verbreitet ist, wie Pinot Noir. Aber so habe ich schon mal viel über deutschen und schweizer Spätburgunder gelernt:-).

 

Es sei hier auch schon drauf hingewiesen, dass die nächste Weinrallye # 33 von Robert Freudenthaler, besser bekannt als Vinissimus  aus Österreich auf seinem Blog ausgerichtet werden wird.

 


 


 


 


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Unser Blog soll Ihnen die Gelegenheit geben, rund ums Jahr an den aktuellen Arbeiten auf unserem kleinen Gut in Südfrankreich teilzunehmen. Unsere Webseite stellt uns zwar bereits in drei Sprachen vor, aber wie viele Webseiten, ist sie eher statisch aufgebaut. Ein Blog  (es gibt ihn schon in Französisch: hier) erlaubt hingegen, viel spontaner, aktueller und auch weitläufiger über das, was wir tun, was uns bewegt und wofür wir uns sonst noch interessieren, zu schreiben.

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