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25 septembre 2010 6 25 /09 /septembre /2010 14:41

Heißt eine nette Initiative von Patrick Johner vom Weingut Johner auf seinem Blog - da mache ich doch gerne mit, denn Glück brauchen wohl alle Winzer in diesem Herbst.

 

Hier also mein Beitrag

 

Viel Glück im Herbst 2010

 

und das Glück teilen wir natürlich auch gerne mit allen anderen Mitmenschen und Weinliebhabern!

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9 septembre 2010 4 09 /09 /septembre /2010 10:09
Zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes, der in der Presse begangen wird, haben viele Leser in meinen Archives den alten Artikel über Warnhinweise auf Französischen Weinetiketten gefunden, in dem ich von unserer graphischen Gewissenfrage berichtete. Die haben wir inzwischen, etwas diskreter, als 2008 vorgestellt, gelöst - und die letzte schwangere Besucherin im Keller von Lisson vor 2 Wochen wurde von mir auch dringendst auf den Spucknapf hingewiesen und in die möglichst elegante und kleckerfreie Benutzung eines solches eingewiesen.
Nicht, dass ich das so kommentarlos in der heutigen Presse wiedergegebene APF Meldung lächerlich machen wollte. Alkoholmisbrauch ist ein ernstes Problem, und nicht nur für schwangere Frauen...aber die völlig kommentarlose Art der Darstellung, die undifferenzierte Wiedergabe der Statistiken, finde ich nach wie vor eher verdummend als aufklärend.

Hier also zur Feier des Tages noch einmal der alte Artikel - und in guter Pressemanier ohne neue Recherchen und kommentarlos;-):

Vor ein paar Jahren fand ich auf der Jagd nach alten Weingläsern (neben ausgefallenen Kochbüchern und Büchern über Wein meine dritte Sammelleidenschaft) dieses schöne alte Fleißkärtchen bei Monique Ferrat, der freundlichen Dame, die den Laden mit den regionalen Spezialitäten und die Brocante in Olargues betreut.

 


bon point (Fleißkärtchen) Pasteur - Vorderseite

 

Ich weiß nicht, aus welcher Zeit des vorigen Jahrhunderts es genau stammt - ich würde auf die dreißiger Jahre tippen. Die Rückseite zeigt Louis Pasteur, wie Wikipädia richtig sagt, einer der bekanntesten Wissenschaftler Frankreichs, dem nicht nur das berühmten Institut Pasteur in Paris seinen Namen verdankt, sondern der auch wirklich in Frankreich wie ein Nationalheld verehrt wird.

Besonders geschätzt wird er natürlich auch in Winzerkreisen, schließlich entdeckte er als erster die Geheimnisse der Milchsäuregärung und damit der Fermentation, sondern er gewann auch neue Erkenntnisse über die Weinsäure. Der ihm zugesprochene Satz: Der Wein ist das gesundeste und sauberste aller Getränke (der auf dem Bild oben zitiert wird), zierte jahrelang Schilder am Straßenrand von Béziers ob das heute noch so ist, möchte ich angesichts des zweiten Teils dieses Artikels fast bezweifeln...

 


bon point Pasteur - Rückseite

Die Rückseite enthält unter der Überschrift: Nährwert des Wein  eine vergleichende Auflistung: 1 Liter Wein mit 10° Alkohol entspricht dem Nährwert von 900 gr Milch, 370 gr Brot, 585 gr Fleisch oder 5 Eiern.

Daraus schloß das unterzeichnende Nationale Propagandakommité, also so eine Art Marketingsgesellschaft des Weinbauverbandes aus Paris folgerichtig:


Der Wein ist gesund, trinken Sie Wein.


Nun, wie schon hier ausgeführt, war in noch nicht so lange vergangenen Zeiten in Frankreich der Liter Wein vom Familientisch nicht wegzudenken, was eben auch den relativ hohen Prokopfverbrauch jener Zeiten erklärt - ein alltägliches Produkt.

Wenn ich mir die heutigen Preise für die angegebenen Mengen ansehe: zwischen 0,80 und 1,60 € für die Milch  (je nach Qualität), zischen 1 und 3 € für die Eier, zwischen 5 et 15 € für Fleisch (nach oben hier allerdings offen...) und - wie bei meinem Dorfbäcker, um 2,50 € für die gleiche Menge Brot - stelle ich fest, dass all das inzwischen wesentlich teurer ist, als ein Liter Tafel- oder Landwein mit 10° Alc., sei er aus dem Midi oder aus  Bordeaux (wobei ich natürlich nicht von den Primeurweinen spreche:-)).

Aber ich vermute, dass diese Art von Fleißkärtchen in der Pädagogik heutzutage genau so politisch unkorrekt wären, wie eine mit zu positiven Bildern arbeitende Weinwerbung in Frankreich. Gott in Frankreich dürfte vielleicht noch ein Gläschen trinken (wenn er sich dabei nicht werbewirksam fotografieren läßt), Wasser in Wein zu verwandeln würde nicht nur von konkurrenzneidischen Winzern, sondern vor allem von der sehr aktiven Anti-Alkohol-Lobby angeprangert - und für Maria und ihre Schwestern sähe die Sache ganz böse aus.  
Gemäß eines ministeriellen Erlasses vom 2. Oktober 2006, müssen ab dem 3. Oktober 2007 alle Flaschen, die alkoholische Getränke enthalten, mit diesem Logo geschmückt werden:

undefined

oder den folgenden Aufdruck zeigen:
"la consommation de boissons alcoolisées pendant la grossesse, même en faible quantité, peut avoir des conséquences graves sur la santé de l'enfant" - Der Konsum von alkoholhaltigen Getränken während der Schwangewrschaft, selbst in geringen Mengen, kann schwere Konsequenzen für die Gesundheit des Kindes nach sich ziehen -.

Das möchte ich zwar als Aussage gar nicht bestreiten, da es sich aber um einen sehr langen Satz handelt, wäre es nicht einfach, ihn elegant auch noch auf's Etikett zu zwängen, das ja seit dem vergangenen Jahr auch schon den obligatorischen Warnhinweis "enthält Schwefel" aufnehmen musste. 

Also experimentiere ich jetzt auf der Suche nach dem geeignetsten Ort für das neue Logo  auf unseren Etiketten. Manchmal frage ich mich dabei, ob es in Ländern, die nicht der gleichzeitigen Anti-Alkohol-Kampagne wie Frankreich ausgesetzt sind, nicht irrtümlich als Verbot des Getränks für adipöse Personen, deren Body Mass Index  (BMI = Gewicht geteilt durch die Körpergröße zum Quadrat) höher als 30 ist und die zusätzlich noch Pferdeschwanzträger sind, mißinterpretiert werden könnte. .. an Ihre Taschenrechner  - oder dem Link folgen, da wird das für Sie online berechnet!


Hier also als Scoop die ersten Entwürfe für unseren Jahrgang 2006:


nouvelles étiquettes
Wie Sie feststellen, haben wir uns noch nicht entschlossen, ob die abgebildete Person nun links- oder rechtsdrehend repräsentiert werden sollte. Dabei weiss man inzwischen, dass solche Entscheidungen nicht nur für den gesundheitlichen Wert von Joghurt, sondern auch für das Einkaufsverhalten von Kunden in Supermärkten von hoher Bedeutung sind - von den politischen Konsequenzen der Orientierung will ich hier gar nicht erst sprechen...

Da Umfragen aber allgemein sehr beliebt sind, möchte ich meinen Lesern und /oder Freunden unserer Weine aber auch eine Wahlmöglichkeit einräumen:


nach links (...)  oder nach rechts (...)


- kreuzen Sie Ihre Wahl an
- oder hinterlassen Sie einen Kommentar

Natürlich sollten schwangere Frauen über die Auswirkungen ihrer Ernährungsgewohnheiten auf das werdende Kind informiert werden. Das
fetale Alkoholsyndrom (FASD) kann bei starkem Missbrauch  laut Untersuchungen zu Wachstumsstörungen, körperliche Deformierungen sowie geistige und seelische Behinderungen führen. Der Intelligenzquotient der betroffenen Kinder liegt im Schnitt bei 75 (Normwert: 100). Noch gravierender sind jedoch die emotionalen Auffälligkeiten und Verhaltensstörungen, wie z. B. Hyperaktivität, Ablenkbarkeit und Auffälligkeit in der Schule

Je nach Ernährungsgewohnheiten unserer lieben Mütter (oder - für Männer, ihrer Ehefrauen), die während ihrer Schangerschaft noch nicht von einem solchen wirkungsvollen Logo geschützt und gewarnt wurden, sollten wir  ab sofort einmal in uns gehen und evaluieren, welche Schäden dieses ungeschütze Leben uns und unseren Sprößlingen zugefügt hat....

Vielleicht waren Struwelpeter, Zappelphillip und Konsorten immer schon nur die unschuldigen Opfer ihrer Eierlikör oder Pikkolöchen trinkenden Rabenmütter!

 

(Ende des Eigenzitats)

 

und als kleine Ergänzung und Skoop die endgültige Fassung der Dame auf unseren Weinetiketten:

 

frau.jpg

  ....auf denen ich nach wie vor einen Hinweis auf Pestizid- und Herbizitrückstände im Wein für mindestens ebenso wichtig halte, wie diese Art der Warnung - und vielleicht auch für die meisten Frauen  (schwanger oder nicht) für wirkungsvoller - aber da wird uns ja lieber versichert, dass alles unter den schädigenden "Schwellenwerten" liegt - wie auch bei Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau - Synergien und Akkumulationen werden nicht untersucht - und selbst die Anreicherung solcher Gifte in der Muttermilch haben noch nicht zu einem Verbot von Nahrungsaufnahme in der Schwangerschaft oder während der Stillzeit geführt...

 

diese Art der "Message on a bottle" wäre aber meiner Meinung nach sinnvoller und wirkungsvoller, weil sie vielleicht durch Reaktionen der Konsumenten zu Veränderungen in der Landwirtschaft führen könnten, die der Gesundheit unserer Kinder mehr Nutzen brächte, als die durchgestrichene Dame.

 


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7 septembre 2010 2 07 /09 /septembre /2010 15:50

Während wir geduldig auf die Weinernte warten - heute Nacht wieder von Donnergrollen und einem zum Glück nur harmlosen Gewitter aufgeschreckt und uns natürlich besorgt fragen, ob die gesunden Trauben, die da reifen, auch die Angriffe unserer zahlreichen Fressfeinde überstehen werden.

 

Trotz voll geladener Batterien und sorgfältig kontrollierter Zäune, trotz der schon von den Jägern abgeschossenen 3 Wildschweine wissen wir ja, dass man die Ernte erst sicher hat, wenn die Trauben im Keller sind...

 

Es ist also wichtig, jetzt den Mut nicht zu verlieren, die Hoffnung die der Anblick der gesunden Traubenbündel natürlich immer im Herzen weckt - und so ist jede kleine FreudeI willkommen, die hilft, die Moral zu bewahren - wie diese  Besucher, die uns täglich zeigen, dass das Gleichgewicht unserer Umwelt wenigstens bei der kleinen Fauna noch nicht gestört ist: 

 

tierische Besucher August 2010 kl

zum Vergrößern das Bild anklicken

 

 

on das die Kellerkröte buffo buffo ist, die sich bei meinem Anblick mächtig aufplusterteq oder die beindruckende gelb-schwarze Spinne im Weinberg, oder all die Schrecken, Schmetterlinge und Libellen, die dieses Jahr so zahlreich rings ums Haus vertreten sind. 

 

 

Und natürlich haben auch die  menschlichen Besucher, wie immer besonders zahlreich im Ferienmonat August, dazu beigetragen, die mich durch Weinberg und Keller begleitet haben und mir so viel positives Feedback beim Verkosten unserer Weine gegeben haben...

 

besucher August 2010 kl

 

stellvertretend für alle, diese kleine Kollage und unser Dank an Euch, die Ihr aus ganz Frankreich und Europa, ja bis aus Norwegen zu uns gekommen seit und uns mit Euer Neugierde, Eurer Offenheit, Euren Fragen und Kommentaren und Eurem Vertrauen, wenn Ihr unseren Wein in Kofferraum oder Rucksack verstaut habt,  ermutigt habt, weiter zu machen, uns auf die nächste Ernte zu freuen, aus der dann hoffentlich wieder ein guter Jahrgang entstehen wird...

 

 


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7 août 2010 6 07 /08 /août /2010 11:37

 

Seit gestern sind wir in Lisson darauf vorbereitet:

 

 

changementclimatique - Klimawandel

 

 

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1 août 2010 7 01 /08 /août /2010 08:47

Ich kam erst heute dazu, das  Interview, das Stefan Schwytz auf seinem Blog Baccantus mit dem jungen Österreicher Winzer Gottfried Lamprecht vom Gut Herrenhof Lamprecht geführt hat, zu lesen - aber es ist ja auch kein Trendsauartikel, der nach 3 Tagen out ist:-) - genau wie der gemischte Satz, der wohl viel zu sehr gegen den Trend zu Rebsortenweinen wäre, um allgemein wieder eingeführt zu werden.

Traditionell gehörte er zu den südlichen Regionen Frankreichs - die Rhône-Weine werben ja heute noch teilweise mit ihren treize cépages (13 Rebsorten), die eben früher auch gemischt im Weinberg angebaut wurden. Auch bei uns im Hinterland des Languedoc habe ich vor 30 Jahren noch viele solche Rebberge kennengelernt: Carignan, Grenache, beide in den drei Farben,  Cinsault, Aramon, Alicante Bouchet, Morastel, Clairette und hier und da ein Muscat oder eine der inzwiscchen ausgestorbenen autochtonen Rebsorten, wie der Ribeyrenc  standen munter durcheinander und wurden gemeinsam geerntet und vergoren.

Das gab nicht nur interessante Mischsätze, bei denen, da stimme ich  Gottfried voll und ganz zu, die Klein-Lage den Unterschied machte, die schließlich die Reife bestimmt, sondern es machte auch Spaß, darin zu arbeiten, konnte man doch bei der Arbeit im Spätsommer sich gleich im Weinberg mit der einen oder anderen reifen Traubensorte erfrischen. Natürlich war durch den Mischsatz und die unterschiedliche Empfindlichkeit für Wetterbedingungen und Rebkrankheiten das Ernterisiko geringer - und die Sorten ergänzten sich oft auch bewußt: die einen für die Tannine, die anderen für ihr Fruchtaroma, die nächsten als "Saftlieferanten" und die letzten als Lieferanten von Anthocyanen, die sogenannten Teinturiers für die Farbe, wie der Alicante Bouchet mit seinem tiefroten Saft schon in den Trauben.

Und noch ein Effekt, der mir inzwischen fehlt: der wunderschöne Anblick des ebenfalls farblich gemischten Herbstlaubs nach der Ernte mit seinem impressionistiscchen Charme:-).

 

http://a33.idata.over-blog.com/0/18/12/83/fete-du-marron-2007/vignes-automne-1.jpg

 

Natürlich war auch die traditionelle Pflanzung und  Führung im Gobeletschnitt, also als Einzelstock in der klassischen Dichte der 4444 Stöcke pro Hektar, also gepflanzt auf 1,5m x 1,5m dem Mischsatz förderlich - da musste nicht auf Draht gezogen und auf Traktoren und Erntemaschinen eingestellt werden.

Solche Pflanzungen konnte man dann wieder längs, quer und diagonal pflügen, was meist mit Maultieren oder Pferden gemacht wurde, für die der Abstand auch ausreichend war. Und um potente Hefen für die Spontangärung musste man sich bei diesen natürlichen Mischsätzen auch keine Sorge machen...

All das ist inzwischen bis auf wenige Hanglagen aus der Vorkriegszeit und den 50zigern, also zu Recht heute als "vieille vignes" vermarktet, verschwunden, nebst der Ackergäule und deshalb leider auch eher mit Unkrautvertilgungsmitteln gespritzt, da, wo es noch existiert.

Wie beim Terroir, greift eben auch in diesen Dingen alles ineinander - Veränderungen auf einem Gebiet ziehen andere nach - es ist nicht zuletzt auch die Kontrolle der Faktoren, die ja im C der Appellation d'Origine Contrôllée (AOC) enthalten ist, Kontrolle, die der Mensch über alles ausüben will, die zum Verschwinden dieser traditionellen Biodiversität geführt hat - schade eigentlich, wenn es keine Trendsau würde, Mensch, Landschaft und auch Weinliebhaber verlieren so wieder ein Stück Vielfalt.

 


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16 juillet 2010 5 16 /07 /juillet /2010 17:43

3 Wochen nicht ganz freiwilliger Urlaub vom Weinberg, der es mit zum Glück nicht übel genommen hat, dass ich ihn Mitte Juni so schnöde im Stich gelassen habe und bei meiner Rückkehr in glühender Sommerhitze grün und gesund, mit sich langsam entwickelnden Trauben erwartete.

 

3 Wochen in Düsseldorf, beherbergt von lieben, großzügigen Freunden, deren Gastfreundschaft und Bewirtung mir immer wieder das Herz erwärmt...

 

collage Terrassenabende kl

 


3 Wochen, in denen Deutschland und natürlich auch Düsseldorf voll im Fieber der Fussballweltmeisterschaft lebten

 

collage WM klein


3 Wochen mit hochsommerlichen Temperaturen, die Düsseldorf so nur selten erlebt und bei denen auch meine Mutter auf unseren kleinen Ausflügen mit dem Rollstuhl in der Fussgängerzone von Erkrath  ein kühles Eis genoss, während sie sich langsam von ihrem Krankenhausaufenthalt, dem Anlass meiner Reise, erholte

 

collage Maman 2010


3 Wochen, die mir diesmal etwas mehr Zeit ließen, meine alte Heimatstadt zu durchstreifen - auf der Suche nach Ruhe und Erholung und Frische  für Körper und Geist...

 

parcs in Düsseldorf


Gefunden habe ich sie bei meinen Streifzügen rund um die Altstadt in den vielen Parks - seis' nun der Hofgarten oder der Rosengarten am Speeschen Graben, mit seiner wunderbar verwilderten Atmosphäre und den vielen Skulpturen - oder Heinrich Heine, erst spät geliebter Sohn der Stadt und Exilant.


Und neben Kaufhäusern und Boutiquen, die nicht zu meinen Lieblingsaufenthaltsorten zählen, sind vor allem die klimatisierten Museen für den hitzegeplagten oder fanmeilengeschädigten Promeneur nur zu empfehlen.


Ein Wiedersehen mit dem Glasmuseum Hentrich, in dem ich mit meinem Vater als Kind regelmäßig bei unseren sonntäglihen Besuchen im Kunstmuseum, damals noch vollständig im Ehrenhof gelegen, zu Gast war, überraschte mich so mit seiner atemberaubenden Sammlung moderner Glaskunst, dass ich für die Schatzkammer im neuen Untergeschoss gar keine Zeit mehr hatte.

 

Glasmuseum Hentrich Düsseldorf kl


Einen geplanten Besuch der laufenden Ausstellungen im Museum Kunst-Palast gegenüber - le Grand Geste - und Ein bläulich silberner Duft der Ferne (Schirmer) schaffte ich nicht mehr - so sehr schlug mich das vegetative Nervensystem von Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger im Foyer in seinen Bann, das mich an so manche improvisierte Kreation in Lisson erinnerte:-)

 

collage vegetatives Nervensystem


Fortsetzung folgt!

 

 


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31 mai 2010 1 31 /05 /mai /2010 18:02

Immer noch viel Arbeit im Weinberg und daneben Planung für die neue Broschüre, denn bald soll der Jahrgang 2008 ins Angebot - und dann Lisson Wein auch leichter nach Deutschland kommen.

 

Und so nur beschränkte Aktivität im Blog - aber wenigstens ein paar aktuelle Bilder, die einen Eindruck von unserem Leben und unseren Aktivitäten im Mai vermitteln auf dem "Notizblock von Lisson", dem

 

pense bête Mai 2010

 

 

scrapbook for Lisson Blogs

 

das es mir erlaubt, in kurzen Notizen Material, das nicht oder noch nicht zu einem Blogartikel geformt werden konnte, für mich - und auch für alle, die sich für Lisson interessieren -  festzuhalten.


 

einfach mal reinschauen und rechts auf Archive klicken:-)....

 



 


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19 mai 2010 3 19 /05 /mai /2010 13:01

wenn es hier im Blog  gerade nichts Neues zu lesen gibt, heißt das zwar meist, dass für einen ausführlichen Artikel aus dem Leben unseres Weinguts gerade keine Zeit ist, aber auf Neuigkeiten von Lisson muss man dann trotzdem nicht verzichten: nicht immer in deutscher Sprache, aber auch , findet man kurze Hinweise auf das, was uns gerade so beschäftigt z.B. hier...

 

scrapbook

im Scrapbook von DomaineLisson - Gedankensplitter und Fotos, die nicht immer im Blog landen...

 

 

Twitter DomaineLisson

oder ich zwitschere als DomaineLisson auf Twitter, wo ich lernen muss, mich kurz zu fassen:-)...

 

facebook

 

und vieles von dem, was ich dabei so entdecke, landet auch auf Facebook und geht von da in die Welt der "Friends"

 

aber keine Angst, die meiste Zeit verbringe ich immer noch in Weinberg und Keller - gerade jetzt, wo die Sonne endlich wieder scheint:-)!

 

Und bald gibt's dann auch die neue Broschüre von Lisson mit dem Angebot für unseren frisch im April abgefüllten Jahrgang 2008 (und einige kleine Reste aus den vergangenen Jahrgängen, die wir noch im Flaschenkeller reifen lassen) - versprochen! Die Preise bleiben wohl ähnlich, wie in der alten Broschüre - schließlich sind wir ja nicht in Bordeaux....

 


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8 mars 2010 1 08 /03 /mars /2010 11:23
Überraschung heute Morgen: zum 3. Mal in diesem Winter zeigt sich die Landschaft rings umher unter  einer dichten Schneedecke, die heute Nacht vom Rhônetal her kommend gefallen ist.

femme couchee neige mars 10

Langsam  kennen Sie ja schon die Liegende Frau im weißen Kleid, diesmal hat sie aber noch ein paar Zentimeter draufgelegt - und ich würde mich nicht dafür verbürgen, dass wir sie zum letzten Mal in diesem Jahr so sehen, wenn ich mich an das letzte Jahr und den Schnee zu Ostern (12. April) zurückerinnere.V

croquus neige

Dabei zeigen sich schon seit einigen Tagen die ersten Frühlingsboten, die auch jetzt tapfer ihre Köpfe aus dem Schnee recken - und gerade gestern konnte ich noch die ersten Mandelbäume in Blüte auf meinem Weg nach Olargues bewundern.

mourvedre neige mars

Also heute keine Hektik im Weinberg, dessen graphische Linien immer wieder die Schönheit von Schwarz-Weiß unterstreichen...

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11 février 2010 4 11 /02 /février /2010 11:44
jetzt hat es uns auch erwischt: die femme couchée (liegende Frau) hat sich wieder einmal in eine femme cachée (versteckte Frau) hinter dem seit heute Nacht herrschenden Schneegestöber verwandelt.

blanche neige et la femme cachée 1

also kein Rebschnitt heute, sondern eher ein gemütlicher Tag nah beim Holzofen...

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Unser Blog soll Ihnen die Gelegenheit geben, rund ums Jahr an den aktuellen Arbeiten auf unserem kleinen Gut in Südfrankreich teilzunehmen. Unsere Webseite stellt uns zwar bereits in drei Sprachen vor, aber wie viele Webseiten, ist sie eher statisch aufgebaut. Ein Blog  (es gibt ihn schon in Französisch: hier) erlaubt hingegen, viel spontaner, aktueller und auch weitläufiger über das, was wir tun, was uns bewegt und wofür wir uns sonst noch interessieren, zu schreiben.

Begleiten Sie mich also auf dem Weg durchs Winzerjahr. Hinterlassen Sie Ihre Kommentare oder stellen Ihre Fragen, damit aus diesem Blog ein lebendiges Kommunikationsmittel wird.

Ihre Iris Rutz-Rudel


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