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7 avril 2008 1 07 /04 /avril /2008 15:59



Die kleine Knospe aus dem letzten Artikel hat sich in 4 Tagen weiterentwickelt


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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Arbeit im Weinberg
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1 mars 2008 6 01 /03 /mars /2008 11:34


Traenen der Reben - pleurs de vigne

Zum ersten Mal in diesem Jahr flossen sie gestern  reichlich, die Tränen  der Reben,  der aufsteigende Saft, der ab einer  Durchschnittstemperatur von 8°C im Frühjahr aufsteigt und so beim Winterschnitt aus den Schnittstellen austritt.

Für mich ein Zeichen, mich mit dem Rebschnitt jetzt zu sputen, denn auch wenn es sich um einen normalen Vorgang handelt, bei dem die Rebe die Schnittstellen mit den im Saft zahlreich enthaltenen Inhaltsstoffen  schützt und schließlich mit einem Harzpfropfen verschließt, ist es doch ein Zeichen des Aufbruchs. Bald werden die Knospen der  frühreifen Sorten  schwellen und dann ist es bis zum neuen Ausbruch nicht mehr weit.

Die ersten Bilder junger Triebe habe ich heute morgen bei einem Kollegen aus dem Roussillon gesehen, der sie - sehr frühzeitig in diesem Jahr, für den Muscat à petit grain, also die kleine Muskattraube,   festgehalten hat. Natürlich nicht ohne auf die Gefahr von Spätfrösten hinzuweisen, die in diesem Stadium großen Schaden anrichten und nicht nur die Ernte dieses Jahres in Gefahr bringen können, sondern auch Auswirkungen auf das folgende Jahr haben könnten, da  nach einem extremen Frostbefall manchmal noch einmal neu geschnitten werden muss.

Die Sorge ist ernst zu nehmen, auch wenn sie sich in die lange Jereminade der Winzer einreiht, die, abhängig von der Natur, wohl erst beruhigt schlafen, wenn die Ernte im Fass vergoren ist.

Elegie der Wengerter

Jammernd dappet’se durch d’Wengert,
heulend, ('s schmerzt scho in de Ohre)
von morgends früh bis Obends dämmert
„de ganze Bettl isch verfrore".

Zeigt sich dann doch en Hoffnungsschimmer
kommt die Kalte Sophie, Mitte Mai
hört m'r wieder e Gewimmer
„jetzt isch’s ganz bestimmt vorbei".

Sieht m’r trotzdem Rebeblüte
so isch’s zu spät, wie könnt’s aus sei
blühn sie zeitig, s’isch zum Wüte
regert’s ganz gewiss druff nei.

Wenn d’Rebe doch noch Traube trage
hen’s d’Wengerter no lang net leicht
m’r hört se jetzt scho wieder klage
mol isch’s zu trocke, mol zu feicht.

Oktober, Lese, volle Kübel
bald gibt’s wieder neie Wie.
D’Qualität isch gar net übel
bloß: mehner könnt’s jo scho no sei.

Die Wengerter sen voller Klage
un des fascht über’s ganze Johr.
Sie hen e schwere Bürd‘ zu trage
un kriege früh scho graue Hoor.

gefunden hier  auf der Infoseite der  schönen Weinlyrikseite des Staatsweingutes Weinsbergs.


Natürlich  haben diese Tränen auch schon  immer die Neugier, nicht nur der Winzer, erregt.  Elmar M. Lorey hat in seiner Weinapotheke  und auf seiner Webseite  die lange Geschichte  dieser Beschäftigungen aufgeführt.  Von Plinius  über Hildegard von Bingen bis ins 19. Jahrhundert wurden so Rebtränen als Heilmittel gegen ungefähr alles,  von Augen- und Ohrbeschwerden über Brechreiz,  Sommersprossen, Warzen und selbst Vielsauferei  empfohlen.  Seit Kurzem ist sogar der Begriff  Rebtränen von einem  geschäftstüchtigen  Winzer als Markenname  für  kosmetische Produkte geschütz worden.

All das, und auch die  Dosierung der bisher gefundenen 32 Inhaltsstoffe des Saftes findet man ausführlich dargestellt hier



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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Arbeit im Weinberg
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8 février 2008 5 08 /02 /février /2008 20:00
Nach einem  ausgedehnten, teils interessanten, teils befremdenden aber auch amüsanten längeren Ausflug in die Welt der deutschen Weinblogger, sei's als Beobachter ihrer Querelen, sei's als rasender Weinrallyereporter, ist jetzt wieder Ruhe in Lisson eingekehrt und die Winzerin widmet sich ihren eigentlichen Aufgaben.

Zum Glück ist das schöne Wetter auch zurück - also Rendez-vous avec le Soleil beim Winterschnitt im Weinberg. 

Rebschnitt 1

Über den Ablauf dieser zeitaufwändigen Arbeit, bei der man eine der wichtigsten Grundlagen für  die Qualität des kommenden Jahrgangs legt, habe ich ja schon Anfang Januar berichtet.  Da gibt es auch Links auf frühere Artikel zu diesem Thema und Quellen bei anderen Winzerbloggern.

Seit gestern gibt es aber zum erstem Mal auch Fotos  davon. Alle vorausgehenden Versuche, mit Rechts zu schneiden und mit Links  gleichzeitig die Raiser und  die Kamera zu halten und dabei etwas anderes als ein Stück  Ärmel oder eine Schuhspitze  aufs Bild zu bannen, schlugen in den vergangenen Jahren kläglich fehl.

Diesmal unterbracht Klaus freundlicherweise  kurz seine Holzfällerarbeiten  im benachbarten Grüneichenwäldchen , um mich auf frischer Tat im Bild festzuhalten.

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Ich arbeite, wie schon berichtet, mit einer elektrischen Rebschere der Firma Electrocoup (und bekomme für diese Schleichwerbung keinerlei Rabatte oder Sonderklicks:-)). Sie wird  mit Akupacks betrieben wird, die man wie einen kleiner Rucksack auf den Rücken schnallt und für ungefähr 8 Stunden Autonimie garantieren, ehe man sie wieder aufladen muss. Vorne hängt, wie beim Sherif im wilden Westen  ein Lederhalfter am Gürtel, in das man die Schere stecken kann, wenn man mal ein paar Schritte läuft, um  den Rücken zu strecken.

Winterschnitt taille

Meine Haltung auf den Fotos ist natürlich besonders schlecht fürs Kreuz und geradezu unprofessionell - auch bei geringen Steigungen sollte man sich immer unterhalb des Rebstockes positionieren und so gegen den Hang geneigt arbeiten, um den Rücken zu schonen.  Aber was tut man nicht alles für eine Fotosession...

Wie schon im Januarartikel erklärt, forme ich hier nach dem Gobelet- oder Becherschnitt. Man sieht auch am nicht gestutzten Rebstock hinter mir, dass es sich beim Mourvèdre um eine Rebsorte mit sehr wenig biegsamen, aufrecht wachsenden Ruten handelt, weshalb man hier auch auf jede Form von Stütze oder Anbinden verzichten kann. Man muss bei solchen Rebsorten nicht fürchten, dass die Ruten mit den Blättern später am Boden liegen und so die weiteren Arbeiten behindern, wie z.B. das regelmäßige Sensen unserer Dauerbegrünung, den Durchgang für eventuell notwendige Spritzungen oder auch, ganz am Ende, die Ernte.

Die im Idealfall auf 5 bis 6 fruchttragende Ruten beschränkten Weinpflanzen sind durch diese aufrechte Haltung auch immer ideal durchlüftet, so dass keine Staunässe entsteht und eventuelle Feuchtigkeit nach Regen schnell wieder abtrocknet. Das spart Spritzmittel und ermöglicht in trockenen Jahren, wie z.B. 2007, mit nur einer Kupferkalkspritzung im Juli die Pflanzen ausreichend zu schützen - in nördlicheren oder westlicheren Breiten ( Champagne oder Bordeaux) konnten die Kollegen im letzten Jahr in ihren regengebeutelten Weinfeldern mit starkem Befall von falschem Mehltau nur davon träumen.

Mourvedre

Hier ein schön offen geformter Stock, an dem man deutlich sieht, dass das Innere für die spätere Sonneneinstrahlung und damit für eine maximale Fotosynthese gut geöffnet ist.

Der kurze Anschnitt ist auf dem letzten Foto dieser Serie gut zu erkennen. Ich schneide  so, dass über dem schlafenden Auge an der Basis des Pfropfens ein freies Auge für den zweiten Fruchtreiser bleibt.

courson Pfropfen
Damit sind von meiner Seite die Weichen für die angestrebte Ertragsmenge gestellt - den Rest bestimmt das Klima des Jahrgangs. Nach unserer Erfahrung sollte man beim Mourvèdre eine Etragsmenge von 20 bis 25 hl pro Hektar nicht übersteigen, wenn man konzentrierte Weine mit hoher Lagerfähigkeit für den Barriqueausbau anstrebt, wie sie auch von den besseren Traditionsgütern in Bandol gemacht werden.

Mourvèdre gehört seit einigen Jahren auch zu den Verbesserungs-Rebsorten (cépages améliorateurs) der meisten hiesigen AOCs, wie Saint Chinian, Faugères und generell die Weine der Coteaux du Languedoc. Die Rebsorten Mourvèdre, Syrah, Grenache und Lledoner Pelut  müssen  mindestens 40% (seit 2005 50%) der Anbaufläche eines AOC Winzers ausmachen und neben den traditionellen Rebsorten Carignan und Cinsault auch zu entsprechenden Mindestanteilen (Mourvèdre mindestens 5%) in die Mischsätze (Assemblages) aufgenommen werden. Reine Rebsortenweine, wie wir sie in Lisson oft aus 100% Pinot Noir oder 100% Mourvèdre erarbeiten, sind vom AOC ausgeschlossen und müssen als Vin de Pays oder, wie in Lisson, als Vin de (très bonne) Table gekennzeichnet werden.

Und weils gerade so schön passt, hier als Anhang noch ein paar Zahlen.

Während bei den AOCs die Ertragsmengen je Appellation auf 45 bis 55 hl/Ha beschränkt werden müssen, sind für VdP und VdT oft 80 bis 90 hl/Ha erlaubt. Je nach Verkaufskurs an der Weinbörse kann sich ein Weinbauer also ausrechnen, ob er besser auf Menge oder Qualität setzt - ein einfaches Rechenexempel Quelle ONIVIN (Office National Interprofessionnel...des Vins) für die letzten statistisch ausgewertet vorliegenden Kampagnen:

AOC: Coteaux du Languedoc incl. St.Chinian /Faugères: 
1997/98  77,1 €/Hl  2005/06 79,8 €/Hl

VdP Languedoc/Roussillon 
2005/06 49,99 €/Hl 

VdT Languedoc/Roussillon 
2005/06 37,43 €/Hl

Bei abgerundeten Zahlen (ich bin rechenfaul) ergäbe das für einen durchschnittlichen Weinbauern, der seine Entscheidungen nicht vom Mythos Wein, sondern von seinem Bedarf an Monatseinkommen für die Familie abhängig macht für als AOC deklarierten Wein ein potentielles Einkommen von 4000 €/Ha, für einen, wegen seiner höheren Ertragsmenge nur als VdP zugelassenen Wein ein mögliches Einkommen von 4500 €/Ha. Faites votre calcul!



Für Neugierige zum Selbststudium hier noch ein paar Zahlen aus der gleichen Quelle zu einer anderen Region, die dieser Tage stark in der Diskussion auftauchte:

AOC:
Bordeaux: 1997/98 von 157,3 €/Hl auf 2004/2005 96 € /Hl

Saint Emilion et Grands Crus: 1997/98 von 398,8 €/Hl auf 2004/05 307,0 €/Hl

Medoc: 1997/98 von 322,7 €/Hl auf 2004/05 166,4 €/Hl

VdP Aquitaine: 2005/06 52,16 €/Hl
VdT Aquitaine: 2005/06 32,49 €/Hl

Alle Angaben ohne Gewähr, à consommer avec modération!





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12 janvier 2008 6 12 /01 /janvier /2008 18:04

Nach den letzten Artikeln könnte der Eindruck entstanden sein, dass  die Winzerin nur noch auf virtuellen Weinrallye-Reisen unterwegs ist. Eine ganz reale Reise steht zwar unmittelbar bevor - es geht nächste Woche wieder für ein paar Tage nach Düsseldorf - trotzdem ist zu Hause jetzt natürlich die Zeit des Winterschnitts  angebrochen. Eine der arbeitsintensivsten Tätigkeiten im Weinberg, die bis Ende März abgeschlossen sein sollte.

Der Vorteil eines Blogarchivs ist es, dass  man bei solchen immer wieder zu einer bestimmten Saison anstehenden Arbeiten auf eben diese Archive verweisen kann. Alles, was es so im allgemeinen dazu zu sagen gibt, habe ich also hier im November 2006 unter der Überschrift Winterschnitt im Weinberg schon gesagt.

Auch bei den deutschen Winzerkollegen sind natürlich entsprechende, gut dokumentierte Artikel zu finden. So kann ich hier auch wieder auf den Winzerblog verweisen, der hier darüber berichtet und, wie immer,  viele interessante Links zusammengetragen hat.

Der Rebschnitt beginnt mit dem Vorschnitt, das heißt dem Kürzen der inzwischen von ihren Blättern befreiten Triebe des letzten Jahres. Dabei werden diese Triebe erst einmal sommarisch auf ca. 15 cm gekürzt, das macht den Rebstock übersichtlicher für die anschließende Feinarbeit beim eigentlichen Schnitt.

Diese Vorarbeit geht am schnellsten mit der kleinen Rebschere von statten, die nur mit einer Hand geführt wird und so die zweite für das Ziehen und Gruppieren der Reiser freiläßt.


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Man sieht deutlich, dass mir dieses robuste Modell schon seit vielen Jahren gute Dienste leistet.

Bei Drahverspannung erlaubt der Vorschnitt, erst einmal all den Wildwuchs aus den Drähten zu ziehen und auch in unseren Feldern mit den Einzelstöcken und den Gobelets gehört diese Vorarbeit und das anschließende, mühsame Aufsammeln des Rebholzes zu den notwendigen Vorbereitungen, um vor allen weiteren Arbeiten zunächst gründlich im Weinberg aufzuräumen.

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Viele Jahre hindurch habe ich dann anschließend mit der klassischen zweihändigen Rebschere gearbeitet, die für mich immer noch das flexibelste und eleganteste Werkzeug ist. Nur meine wiederholten und immer schlimmer werdenden Handgelenkschmerzen haben mich dazu bringen können, sie durch eine akubetriebene elektrische Rebschere zu ersetzen.

Ähnlich wie an den Komfort im Auto (Servolenkung und ABS) gewöhnt man sich aber auch hier an die neue Technik und inzwischen bin ich stolz, dass das Model meiner Wahl auch in Tests besonders gut abgeschnitten hat. Ich kann die Öffnung der Klingen durch einfachen Knopfdruck größer stellen und so auch dickeres Holz mühelos schneiden. Eine weitere Besonderheit meines Electrocoup-Models besteht  darin, dass es eine Art Verzögerungsstufe beim Abdrücken hat, die es erlaubt, den Schnittansatz fast so gut wie mit der mechanischen Rebschere zu präzisieren und nicht gleich alles im Hauruckverfahren abzurasieren (wie Thomas so schön maliziös berichtet: manchmal inklusive der Finger).

Leider gibt es zu dieser Arbeit immer noch keine Livebilder der Winzerin. Aber auf dieser Seite des Herstellers kann man das Model studieren und sogar hier ein Flash-Video sehen, das die Schere in Aktion zeigt. Ich muss aber zugeben, dass ich nicht halb so schnell bin, die der Herr in dem Film!

Sollte mich Klaus nach meiner Rückkehr aus Deutschland einmal mit dem Fotoaparat in den Weinberg begleiten, liefere ich die Bilder meiner Performanz aber gerne später nach.

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Hier nun zum Abschluss das Bild eines Weinstockes (Mourvèdre für den Clos des Cèdres) nach vollendetem Winterschnitt: 3 Äste mit je einem Pfropfen, an dem ich ein freies Auge gelassen habe. Im Idealfall ergibt das 6 neue Rebtriebe für das neue Jahr, an denen maximal 6 Trauben wachsen sollten.

Was darüber hinausgeht, wird im Frühjahr beim Austrieb als "Geiztrieb" behandelt und abgestreift oder, falls das Jahr wirklich zu wuchskräftig großzügig ist, später als Grünernte ausgedünnt.



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18 septembre 2007 2 18 /09 /septembre /2007 17:58

Die letzten Erntetage in Lisson schon am 15. und 16. September: das gab es noch nie! Normalerweise müssen wir auf die Vollreife der letzten Rebsorte, des Mourvèdre, mindestens bis Ende des Monats warten, manchmal ernten wir ihn auch erst im Oktober. Aber in diesem Jahr, in dem alles früh ausgeschlagen hatte, haben das schöne, sonnige Wetter der letzten Wochen und ein Modellsommer - ohne viel Niederschläge aber mit genügend frischen Nächten, die dieser Rebsorte, von der man in ihrer Heimat Bandol sagt, sie "muss das Meer sehen", den Hitzestress ersparten, uns eine hervorragende Reife beschert, mit perfekt gesunden Trauben (und das nach nur einer Spritzung mit Kupfelkalk und Bio-Schwefel im Juli!).


pepin-mur-et-pas-mur.jpg

Die Kerne waren schön reif und knackig, wie der rechts auf dem Foto - und der Traubensaft voller Zucker mit genau dem Säureanteil, den es braucht, um eine ausgewogene Maische zu erhalten. 

pesage-Pinot.jpg

Und so zogen die Rebscheren ein letztes Mal aus, um ihren Marsch durch den Weinberg zu absolvieren.


enmarche.jpg

Natürlich marschierten sie nicht von alleine, sondern geschickt geführt von den Händen unserer Helferfreunde  - jeder von ihnen inzwischen schon vertraut mit den Besonderheiten und Schwierigkeiten des Geländes: man braucht einen sicheren Schritt in der Arena des  Cirque des Cèdres, um auf dem Schieferabhang nicht wegzurutschen und man muss seinen Eimer gut am Fuss der Rebstöcke  verkeilen, wenn man die Trauben nicht noch einmal bergab aufsammeln will.

Anja.jpg

Anja und Heiner gehören schon zu den alten Füchsen bei dieser Aufgabe und helfen uns erneut treu in dem Gelände, das Ausdauer und Behändigkeit erfordert.


Heiner.jpg

Neben dem sicheren Tritt braucht man aber auch kräftige Arme, um die Trauben mit vollem Eimer oder Kiste bis zum Rampi-Car, unserem Raupenfahrzeug - zu bringen, das wie immer meisterlich von Klaus durch das zerklüftete  Gelände manövriert wird, bis hinunter zum Haus. 


Anja-2.jpg




Winzer und Helfer sind glücklich, festzustellen, dass die beträchtlichen Anstrengungen, die wir in die Errichtung der neuen zusätzlichen Elektro-Zäune und ihre Pflege investiert haben, bereits ihre ersten Früchte tragen. Wir ernten schöne, unversehrte Trauben - die beiden anderen Sorten des Geländes, petit Verdot und Merlot, gären bereits in mit den Cabernets zusammen im Tank für die Cuvée der "Echelles de Lisson" und beim Mourvèdre wurden lediglich einige Randstöcke von Vögeln kahlgefressen und von einer grünen Eidechse, die vor unseren Augen schnell das Weite sucht.  Ein paar Löcher in den Beeren zeigen, dass auch die Bienen sich in den letzten Tagen gerne am Zucker der Trauben gütlich tun.

Am nächsten Tag  mache ich schon früh am Morgen alleine  im Weinfeld hinter dem Haus, das ebenfalls mit Mourvèdre bepflanzt ist, weiter. Das Wetter ist herrlich, es wird noch einmal ein heißer, sonniger Tag, aber der Wetterbericht warnt uns vor am Montag aufziehenden Gewitterfronten mit viel Regen und vielleicht auch Hagelschlag.

Zwei Überraschungshelfer gesellen sich am frühen Nachmittag zu uns: Jane und Dave (der von den guten Fotos von der Feuersbrunst , von der ich berichtet habe). Es ist die erste Weinernte ihres Lebens, also eine echte Weinbergtaufe


dernier-jour.jpg

Sie erledigen die neue Aufgabe mit viel Einsatz und Sorgfalt - gut geschütz im Schatten ihrer Sonnenhüte.


Jane-grappe-de-Mourvedre.jpg



Am Ende des Tages türmen sich die vollen Kisten im Keller. Zum ersten Mal seit langer Zeit können wir den schönen 10 hl Edelstahltank füllen. Nach einer letzten Anstrengung mit dem Holzstampfer und für mich noch einer Wadenübung mit der kleinen Trittleiter als "Stepper", auf die ich mit jeder Ladung, die bis zur Öffnung des Tanks hochgestemmt werden muss, steige, damit ich auf gleicher Höhe mit Klaus ausgestreckten Armen bin, ist es endlich geschafft: die Ernte ist eingefahren!




Der Kreis der Rebscheren schließt sich. Das Unwetter kann kommen: wir werden ruhig schlafen!




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1 septembre 2007 6 01 /09 /septembre /2007 18:37


Gestern war es so weit: die Manschaft der Freunde - Erntehelfer erklomm mit uns den Hügel von Lisson bis hoch  zum "Clos du Curé" (die obersten 5 Terrassen hinter dem Haus), um bei strahlendem Wetter den Pinot Noir zu ernten, unsere frühreifste Sorte.

Hier schon einmal ein paar Bilder von diesem ersten Tag. Sollte dass klare, sonnige Wetter mit leichtem, erfrischendem  Nord-West-Wind uns treu bleiben, werden wir bald die Echelles (die kleinen, leiterähnlichen Terrassen) mit den Cabernets ernten können - und am Ende, wie immer, den Mourvèdre, diese spätreife Sorte, die in diesem Jahr besonders davon profitiert zu haben scheint, dass der Sommer mild und nicht zu trocken war, so dass es keinen Trocken-Stress gab.

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14 juin 2007 4 14 /06 /juin /2007 17:33


Überall in Frankreichs Weinbergen, sind die Winzer emsig zugange, um mit dem diesjährigen atemberaubenden Forschritt der Vegetation Schritt zu halten und um mit all den Problemen fertig zu werden, die das kapriziöse Wetter dieses Jahr mit sich bringt.

Die einen litten schon unter Hagel, die anderen unter dem Wind, wieder andere müssen schon mit dem le falschen Mehltau, kämpfen, die glücklicheren noch nur auf den , Blättern, andere leider schon auf den winzigen Beeren.
Von der Champagne, über die Mitte Frankreichs (mit einem Abstecher in die Schweiz), über Bordeaux und bis hinunter in den Süden, können Sie diese Aktivitäten.verfolgen

Und in Lisson sind wir ebenfalls emsig auf dem Hügel zugange, wenn das Wetter es zuläßt. Wir hatten bisher Glück, keinen Hagel zu erleben . Die Schäden durch Sturm von vor 2 bis drei Wochen, die Rebreiser abbrachen, waren ärgerlich. Wenn man gerade nur 6 Triebe pro Stock übrig gelassen hat und der Wind davon zwei abknickt ... ; Die Triebspitzen, die vom Wind gegen die Drahtspannung in den kleinen Terrassen gerieben wurden, haben sich schon wieder erholt. Alles wächst bisher gesund und die kleinen Regengüsse, die seit Mai einmal die Woche fallen, haben alles ergrünen lassen. Dabei wächst aber auch das Unkraut auf den Flächen, die wir als erste mit der Motorsense getrimmt haben

Klaus-debroussaille.jpg
Klaus ist fast mit dem Sensen der Terrassen fertig, aber er wird wohl noch vor der Weinernte noch einmal in die Arena des Clos des Cèdres hinauf müssen... Ich bin weiter mit dem Ausdünnen und dem Entfernen der Geiztriebe beschäftigt, die Rebsorten sind unterschiedlich: bestimmte Klone des Pinot und der Merlot haben am meisten Seitentriebe.

Gestern habe ich meinen Fotoaparat mitgenommen, um Ihnen die unterschiedlichen Stadien bei der Bildung der kleinen Trauben der verschiedenen Rebsorten, die wir kultivieren, zu zeigen.

pinot-juin07.jpg                 pinot2-juin07.jpg
           












                                                                      Pinot Noir

Für den Pinot (Spätburgunger) haben wir bei der Pflanzung unterschiedliche Klone gewählt, die nach ihrer Fähigkeit, Qualitative Eigenschaften der Rebsorte zum Ausdruck zu bringen, ausgewählt worden waren. Sie sind in Bezug auf Frühreife und Wuchskraft und damit auch Ertragsmenge durchaus noch unterschiedlich.

Mourvedre-juin07.jpg   merlot-juin07.jpg
Mourvèdre                                                                                 Merlot

Ich zeige Ihnen die Rebsorten in der Reihenfolge meines Rundgangs.

Clos-des-C--dres-juin-07.jpg

Clos des Cèdres: im Vordergrund: Merlot, weiter unten: Mourvèdre


Abstieg durch den Clos du Curé der Pinots

Terrasse-Pinot-juin07.jpg

Clos du Curé: Pinot Noir

souche-pinot-juin07.jpg

Rebstock Pinot Noir


und die Cabernets der Échelles - Leitern anschließend, wo ich Klaus und seine Höllenmaschine getroffen habe.



Les Echelles de Lisson

Klaus-a-chaud.jpg

heiß unterm Helm!

Cabernets-Sauvignon-juin07.jpg        cabernet-Franc-juin07.jpg
Cabernet Sauvignon                                


















Cabernet Franc





Chenin-juin07.jpg


Chenin

Selbst Lola, schon größer als auf den Weinbergfotos des letzten Jahres, brauchte eine Pause im Schatten

la-pause.jpg

Lola-a-chaud.jpg    


   Iris-a-chaud.jpg

wir ließen unsere Zungen um die Wette heraushängen ...  





(Sie dürfen raten, wer Sieger wurde!)


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3 décembre 2006 7 03 /12 /décembre /2006 18:04
Auch in diesem Jahr war die Weinernte in Lisson wieder eine recht polyglotte Veranstaltung. Da es sich um eine Ernte in auseinander liegenden Etappen handelt, bei der die verschiedenen Rebsorten jeweils bei optimaler Reife eingebracht werden, lohnt sich keine feste Erntemannschaft, die sich über 4  bis 5 Wochen für nur 4 bis 5 Erntetage bereithält, sondern wir bringen die Trauben mit der Hilfe unserer Freunde und Nachbarn ein.


Der erste Erntetag ist immer dem Pinot Noir gewidmet. Der Spätburgunder, wie er ja in Deutschland heißt, ist hier im Languedoc eine ganz frühreife Rebsorte, die weit vor allen anderen roten Sorten reift und es auf beträchtliche Öchslegrade bringt – vor allem, wenn, wie in Lisson, nur hochqualitative Klone ausgesucht wurden und auf den eher kargen Böden bei erhöhter Pflanzdichte im Winter so kurz zurück geschnitten werden, dass die Ertragsmenge in den meisten Jahren auch ohne „Grünernte“ in sehr bescheidenem Rahmen bleibt.



Leider war hier der größte Schaden durch unsere eifrigsten Abnehmer, die Wildschweine, zu verzeichnen. Das frustrierte die freiwilligen Helfer fast noch mehr als uns, die wir den Anblick abgefressener Trauben inzwischen schon fast gewohnt sind und gelernt haben, dass es auch nichts mehr nutzt, bei diesem Anblick in Tränen auszubrechen.... Von Zeit zu Zeit wird zwar einer der Schuldigen von den hiesigen Jägern erlegt, angesichts der großen Menge dieser Kreuzungen zwischen Wild- und Hausschwein, die vor Jahren ausgesetzt wurden, um die bescheidenen Bestände zur Freude der immer zahlreicheren Jäger (in Frankreich gilt die Jagd seit der Revolution als „Bürgerrecht“) zu erhöhen, ist das aber ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein.



Das Exemplar auf dem Bild wurde im übrigen innerhalb des Elektrozauns, den wir um den Berg gezogen haben, erwischt.


Nach Pinot ist meist Merlot an der Reihe, dicht gefolgt von der Terrasse mit Côt (auch als Malbec bekannt).

Dann folgen meist zwei bis drei Wochen Pause, in denen regelmäßige Gänge durch den Weinberg und Verkostung der Trauben helfen, den idealen Reifezeitpunkt für die beiden Cabernetsorten, Franc und Sauvignon, zu bestimmen. Hier benutze ich zwar auch die Oechslewaage, die in Frankreich Mustimètre heißt, verlasse mich aber fast noch mehr auf den Geschmack der Trauben und die Farbe und Konsistenz der Kerne, die leicht braun sein sollten und zwischen den Zähnen knacken sollten, um später dem Weine keine unreifen Tannine zu vermitteln.

Unsere letzte Rebsorte, die oft erst im Oktober geerntet wird, ist der Mourvèdre, sein Reifezyklus gleicht dem des einheimischen Carignan, er ist der längste. Zum Glück sind die Trauben nicht so empfindlich wie andere Sorten. Auch ein paar Regenstürme, wie sie hier im September immer zu erwarten sind, können den relativ dicken Traubenhäuten wenig anhaben. Und auch hier zeigt sich immer wieder der Vorteil eines rigorosen Schnitts und natürlicher Düngung, die  zu viel üppige Vegetation, die dann schlecht trocknen würde, vermeiden helfen – und auch die Hanglage im Wind verhindert Staunässe und hilft, gesundes Traubengut auch ohne häufiges Spritzen zu erhalten.

Auch in diesem Jahr wurde die Reihenfolge wieder eingehalten – beinahe hätte ich da noch unseren Petit Verdot, diese fast vergessene Bordeauxsorte vergessen, der normalerweise den Mischsatz der Echelles de Lisson komplettiert. Da er seinem Namen „petit“ Ehre macht und wirklich nur winzige Beeren an laschen Trauben liefert, die gerade mal 2 oder drei Kisten füllen, habe ich ihn in diesem Jahr zwei Tage vor dem Mourvèdre ganz alleine geerntet – im Clos des Cèdres, der Arena, in der man sich immer weit weg vom Rest der Zivilisation fühlt, so still kann es hier sein.

An den anderen Erntetagen klang es fröhlich Deutsch – Englisch – Französisch durcheinander.




  

Vielen Dank noch einmal an Dean, Nathanael, Adelaide, Blanche, Fabrice, Heiner und Anja, die unsere „Stammmannschaft“ von Lisson jeweils rechtzeitig und effizient ergänzt haben. 3 Sprachen, 4 Nationalitäten, Künstler, Handwerker und Lehrer, Frührentner und Lebenskünstler – eine bunte Mischung, wie jedes Jahr – und ein Hoch auf die Freundschaft, die all unsere Helfer jedes Jahr wieder zusammenführt!

Thank you! Merci und Danke!


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23 novembre 2006 4 23 /11 /novembre /2006 16:34


Leider gibt es immer noch keine Fotos vom Rebschnitt in Lisson – es ist zu schwierig, sich selbst aufzunehmen und dabei gleichzeitig die Rebschere in der Hand zu halten. Aber dank des immer noch schönen Herbstwetters konnte ich schon mit dem Rebschnitt für den Mourvèdre, die « späteste » Rebsorte von Lisson, beginnen und komme für meine Verhältnisse gut voran.

Dabei muss ich zugeben, dass ich keinen Rebschnittwettbewerb gewinnen würde. Ein gut geübter Winzer schneidet hier im Schnitt (hm, fast doppelt gemoppelt) mindestens 650 Rebstöcke täglich. Da ich keine 40 ha zu schneiden habe, nehme ich mir gerne meine Zeit bei der Arbeit, liebe es, jeden Stock genau in Augenschein zu nehmen, bevor ich ihm seine zukünftige Form gebe, bei der ich genau die Zahl der Triebe, die er in der neuen Saison tragen wird, bestimme und damit auch die Zahl der Trauben. Das bestimmt schließlich die Menge und damit auch die Qualität der zukünftigen Ernte.

Dazwischen richte ich mich auch gerne einmal auf um die Landschaft rings um mich zu bewundern – das entspannt den Rücken und erinnert mich immer wieder daran, warum ich mein Stadtleben gegen das Leben in diesem wilden Landstrich getauscht habe.

Mourvèdre, Pinots, Petit Verdot und Merlot werden als Gobelet (Becher) geschnitten. Die ersten drei Sorten mit 3 Armen, auf denen ich jeweils einen Zapfen mit einem freien Auge lasse. Der Merlot, wie die Cabernetstöcke, die auch in Becherform sind, behält 4 Zapfen.

Die anderen Rebsorten (Cabernet Franc, ein Teil des Cabernet Sauvignon und der  Côt) auf den schmalen Terrassen der « Échelles de Lisson » (« Leitern »), werden auf Draht geführt und als Kordon (cordon de Royat)  mit zwei horizontalen « Armen » geformt, auf denen ebenfalls kurze Zapfen geschnitten werden.

« Die selbe Geste wird 20 000 bis 25 000 mal pro Hektar wiederholt...  Beim Rebschnitt führt der Winzer 4 bis 5 Schnitte mit der Rebschere pro Stock aus. Eine lange, mühsame, aber ausschlaggebende Arbeit im Weinberg." 

Ich weiß nicht mehr, bei welchem Journalisten ich diese Sätze gefunden hatte – aber er hat wohl noch nie in seinem Leben selber eine Rebschere gehalten und einen Rebstock beschnitten, sonst hätten ihm die Zahlen nicht so durcheinander geraten können.


Wenn alles nur so einfache wäre ……….  Selbst mein „idealer“ Stock, (ein Mourvèdre im Becherschnitt mit Armen, also 3 Zapfen mit einem freien Auge) erfordert schon 6 Schnitte mit der Rebschere – und das auch nur, wenn die Stöcke im Frühsommer gut von ihren spontanen Seitentrieben und allen Doppelaugen gesäubert worden sind....

Im Mittel sind wohl eher 10 Schnitte nötig, bei alten Rebstöcken der Sorte Œillade (Cinsault) habe ich auch schon bis zu 28/30 Schnitte gezählt, da hier die Geiztriebe und Wasserschosse fast nicht einzudämmen sind.

Und so verdoppeln oder verdreifachen sich die oben angegebenen 20 000 bis 25 000 Schnitte leicht, vervierfachen sich gar, je nach Rebsorte, Pflanzdichte, Stockaufbau, gewünschter Erntemenge. Es ist also eher davon abzuraten, vor Beginn des Winterschnitts nach dem Fall der letzten Blätter im Weinberg solche Rechnungen anzustellen, wenn man sich nicht gleich die Moral durch zu große Zahlen verderben möchte.

Recht anschauliche Zeichnungen über Aufbau und Schnitt von Reben finden Sie übrigens hier.


In Französisch hatte ich sogar eine Studie über all die Schmerzen, die sich der Winzer beim Rebschnitt zuziehen kann, gefunden – auf deutschen Seite wird eher die Winzerlunge als Berufskrankheit angeführt.


Im Winzerblog gab es im vorigen Herbst einen Artikel.


Wen noch mehr Details interessieren, findet hier eine ganze Reihe von Artikeln, bis hin zu einer ausführlichen Studie über die Auswirkung maschinellen Rebschnittes – ja gibt’s alles schon!

Und für die Leser, die ihre französischen Sprachkenntnisse auffrischen wollen, hier ein paar interessante Seiten aus den Blogs französischer Winzerkollegen :

Francis aus der  Champagne

Emmanuelle und Laurent in der Provence

Emmanuelle trägt übrigens auf den Bildern ein ähnliches Modell einer elektrischen Rebschere, wie ich es auch benutze. Seitdem sind mir die Symptome der "Winzerschulter" und des "Winzerarms" wiedet etwas fremder geworden.

Jean-Paul aus dem  Roussillon

und André Moulière vom  Pic Saint Loup


Ein besonderer Spaß, wie ich finde nicht nur für Winzeraspiranten, ist der « Virtuelle
Rebschnitt », den Professor Blaich von der Universität Hohenheim ins Internet gestellt hat.

Mit diesem kleinen Programm kann man mehrere Jahre Wachstum eines Rebstocks simulieren und ihn selber in Form bringen – für mich ein „Komputerspiel“, das mir weit sympathischer ist, als alle egoshooters .

Und wenn ich wirklich mal entnervt bin und Dampf ablassen muss, ist es immer noch besser, ich mache meinem Rebstock am Bildschirm den Garaus, statt in der freien Natur meines Weinbergs, wo er länger brauchte, um sich von einer solchen Attacke zu erholen.









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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Arbeit im Weinberg
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Unser Blog soll Ihnen die Gelegenheit geben, rund ums Jahr an den aktuellen Arbeiten auf unserem kleinen Gut in Südfrankreich teilzunehmen. Unsere Webseite stellt uns zwar bereits in drei Sprachen vor, aber wie viele Webseiten, ist sie eher statisch aufgebaut. Ein Blog  (es gibt ihn schon in Französisch: hier) erlaubt hingegen, viel spontaner, aktueller und auch weitläufiger über das, was wir tun, was uns bewegt und wofür wir uns sonst noch interessieren, zu schreiben.

Begleiten Sie mich also auf dem Weg durchs Winzerjahr. Hinterlassen Sie Ihre Kommentare oder stellen Ihre Fragen, damit aus diesem Blog ein lebendiges Kommunikationsmittel wird.

Ihre Iris Rutz-Rudel


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