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7 novembre 2007 3 07 /11 /novembre /2007 15:54


Der letzte Bericht über die Kellerarbeit in Lisson berichtete vom Abstich der Tanks und der Arbeit mit dem kleinen Kelter (hier). Inzwischen nahmen wir auch den großen Kelter, noch gut bekannt aus den vergangenen Jahren, wieder in Betrieb, um den Mourvèdre abzupressen.

Dabei "verschwand" der neue Wein durch die alte Klappe im Boden per Schwerkraft im Gewölbekeller, um dort für die nächsten andertalb Jahre zur Ruhe zu kommen. Diesmal haben wir ihm aber ein besonderes Bett bereitet. Ein so guter Jahrgang  2007 verdiente meiner Meinung nach auch ein besonderes Lager. Also bestellten wir bei unserer Haus-Tonnellerie, Maison Boutes, für alle Weine dieses Jahres neue Barriques aus französischer Eiche.


bruno-barrique.jpg
Nicht irgendwelche, sondern die schon in der Vergangenheit zu unserer Zufriedenheit getesteten Barriques der Serie "Grande Réserve" wurden also bestellt. Diese Barriques haben zwar ihren Preis, unsere Erfahrungen seit 2000 im Vergleich mit herkömmlichen Barriques vom gleichen Hersteller, aber auch aus anderen Häusern, haben uns davon überzeugt, dass das Versprechen von Boutes, die bewußt an das Vertrauen des Winzerkunden appellieren, kein leeres Gerede ist. Ich habe Ihnen die Produktbeschreibung einmal übersetzt:

Intensität und Respekt der Frucht

Konzeption:
- es handelt sich um ein unkonventionelles Barrique, das nur in beschränkter Stückzahl hergestellt wird.
- Wir haben versucht, die Wahrnehmung von Holznoten im Wein zugunsten von Fruchtnoten und Respekt der Lage zu verringern.
- Wir schlagen Ihnen dieses Barrique ohne Angabe über die Herkunft der Hölzer, ihren Reifeprozess oder den Typ der Röstung vor, die bis heute unser Geheimnis bleiben sollen; vertrauen Sie uns einfach.

Qualitäten und Grenzen:

- das Barrique Grande Réserve ist nicht für einen Ausbau geeignet, der Toast-, Röst- oder Brandnoten zum Ziel hat.
- Die Grande Réserve zeichnet sich durch einen sehr großen Respekt von Frische, Reinheit und Lebhaftigkeit der Frucht aus, gleichzeitig werden Fülle, Geschmeidigkeit und Länge im Geschmack gefördert.
- Dieses Barrique födert auch eine schnellere Integration des Holzes und erhöht das Phänomen der Oxydo-Reduktion (stark vereinfacht: Atmung des Weins, notwendig u.a. für den natürlichen Säureabbau) und erlaubt so, schneller ausgewogenere Weine zu erreichen.

Dieses Barrique entstand auf Nachfrage einiger unserer Kunden, die ihre Weine in neuem Holz ausbauen möchten, ohne dadurch das aromatische Profil zu verfälschen. Sie wünschten einen vom Barrique konstruierten (nicht maskierten) Wein
.

Tonnellerie Boutes
Für uns ist das Holzfass von Anfang an der angemessene Behälter für den Ausbau unserer Lisson-Weine und ihre Reifung während der 18 Monate im Keller gewesen.

Natürlich ist die erste Bedingung für eine gelungene Vermählung von Wein und Fass die Qualität der beiden Partner.  Optimale Reife der möglichst wenig behandelten Trauben, respektvolle Verarbeitung ohne Zusatzstoffe bei der Gärung auf den natürlichen Hefen; lange Maischestandzeiten und sanftes Keltern, Verzicht auf brutale Beförderungen von Maische und Saft (eben Handarbeit und Schwerkraft) verhelfen uns zu naturreinen Weinen von tiefdunkler Farbe mit intensiven Fruchtaromen (den echten, keine englischen Drops).

Die gilt es, nicht mit Holznoten zu erschlagen, sondern in ihrer weiteren Entwicklung sanft zu begleiten. Da ist das Barrique mit seinen 225 L Inhalt ein ideales Gebinde, das auch beim Ausbau weiterhin einen schonenden Umgang mit dem Wein ermöglicht (sanftes Abziehen nach dem ersten Winter, gutes Absetzen der Trübstoffe und damit eine natürliche Klärung im Verlauf der Lagerzeit, die jedes Schönen und Filtern vor der Abfüllung überflüssig machen - eine sehr gemäßigte Zufuhr von Sauerstoff, also eher eine "natürliche Atmung" - alles eben eher slow als fast...


der Küfer
Und das Bild des Küfers im Emblem von Boutes erinnert uns daran, dass auch dies ein altes Handwerk ist, dessen Liebe zum Material und zum Detail, dessen Respekt der Tradition eben auch eine Kunst ist, deren Resultat uns bei unserer Arbeit im Keller unterstützt.

Bretter, die man für die heute so beliebte Aromatisierung in den Tank hängt, Sägespäne in Teebeuteln überlassen wir den Fast Food Kandidaten unter den Weinproduzenten - es gibt schon genug davon.

Einen sehr guten, ausführlichen Artikel über den Barriqueausbau findet man übrigens auf dem Blog des österreichen Winzerkollegen, Bernard Fiedler.


wilder Wein
Und unser Dank gilt auch unseren Kunden, die unseren Vin de "très bonne" Table lieben, sorgfältig behandeln, geduldig im Keller lagern und mit Genuß trinken und unsere Preispolitik nach einer Führung durch Weinberg und Keller ohne "Geiz ist geil" Diskussion akzeptieren - so schließt sich der Kreis.



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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Kellerarbeit
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6 novembre 2007 2 06 /11 /novembre /2007 18:12

Immer noch sonniges Herbstwetter im Süden Frankreichs - da sollte man den Tag nicht am Schreibtisch verbringen. Leider lies ich mich aber heute dazu hinreißen, ein paar ganz kleine, formale Dinge in meinem Bloglayout ändern zu wollen - und prompt führte vielleicht ein kleiner Klick meinerseits, vielleicht aber auch mal wieder Murphy's Gesetz in der Blogplatform dazu, dass plötzlich nichts mehr ging.

Erst war die ganze liebe Ordnung auf der Seite hin, dann erstrahlte plötzlich der ganze Blog in leuchtendem Pink, dann ordnete sich alles untereinander statt nebeneinander an. Und so, wie in alten Autoreparaturhandbüchen im entscheidenden Moment immer stand: wenden Sie sich in diesem Punkt doch bitte lieber an einen Fachmann, wurde auch ich von drohenden Hinweisen auf Operationen, die nur erfahrenen Softwarespezialisten vorbehalten bleiben sollten, verschreckt. V1 und V2 (für mich bisher unheilbringende Raketensysteme), CSS und Html sind nicht wirklich meine Domäne - aber schließlich packte mich beim Gedanken an die Verwirrung meiner Leser der Ehrgeiz - und so waren schnell die Nachmittagsstunden vergangen. Schließlich war alles wieder an seinem Platz und auch die Farben stimmten wieder einigermaßen - nur noch ein kleiner Pink-Streifen unter dem Header kündet noch von überstandenem Unheil...

Ein kurzer Gang durch den Weinberg, um das aufgestaute Adrenalin wieder abzubauen, rettete dann den Tag - die Blätter der Reben werden langsam vom Wind verweht, die Oliven reifen und der Blick vom Weinberg auf den Turm von Olargues und die dahinter liegenden Berge im Abendlicht läßt wieder Ruhe einkehren.


Abendlicht ueber Olargues


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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Strandgut
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4 novembre 2007 7 04 /11 /novembre /2007 17:02
Der Herbst erfreut uns immer noch mit einem echten Altweibersommer und so konnte auch in diesem Jahr wieder das nun schon traditionelle Olarguer "Fest der Maronen und des neuen Weins" unter idealen Bedingungen stattfinden.

Affiche-Marron-2007.jpg
Für die zahlreichen Besucher aus dem Umland und auch von weit bis zur Küste  hinunter, war schon die Anfahrt durch das Orbtal ein reiner Augenschmaus. Herbstliche Weinfelder in leuchtenden Farben, wie hier bei Roquebrun strahlten mit dem blauen Himmel und der großzügigen Sonne um die Wette.

vignes-automne-1.jpg
Angekommen in Olargues konnte man den Hauptort des Geschehens leicht  finden, indem man seiner Nase folgte: auf dem Platz vor der Mairie (dem Bürgermeisteramt) hatten die fleißigen Mitglieder des Festkommitees schon Tage vorher große Reisighaufen aufgestapelt, die dann das Feuer, über dem eine in Eigenkonstruktion gebastelte große Trommel gedreht wird, mit kräftigen Flammen und der nötigen Glut nährten.
 
griller-les-marrons.jpg
Die so frisch gerösteten Maronen konnten zwei Tage lang in den klassischen Tüten aus Zeitungspapier gekostet werden, die vom Altenclub L'Oulo in den letzten Tagen gefaltet worden waren. Eine der bekanntesten Sorten der Edelkastanie trägt übrigens  den Namen unseres Dorfes: marron d'Olargues.


Für den Ohrenschmaus sorgte dieses Jahr eine Dudelsackband - was zeigt, dass die Integration der Zuwanderer aus anderen Ländern Europas schon voll bis in die Folklore der Dorffeste durchgeschlagen ist. Ganz so ungewöhnlich waren die Klänge sowieso nicht, denn bis auf die Schottenröcke sind die Einwohner unserer Haut Cantons an den Klang des Dudelsacks gewöhnt, gehören solche Instrumente aus Zigenhäuten doch zum klassischen Repertoire der traditionellen okzitanischen Musikgruppen.



fete-du-marron-Olargues-2007.jpg
Der Vin Nouveau war auch reichlich vertreten. Vor allem die Winzergenossenschaften (Roquebrun und Berlou) haben dieses, lange Jahre dem Beaujolais vorbehaltene Getränk  vor einigen Jahren als gute Marketingidee entdeckt, um einen Teil des Weinüberflusses zügig in den ersten Monaten nach der Ernte in den Umlauf zu bringen. Dabei sind die hiesigen neuen Weine meist von kräftigerer Farbe und intensiverem Geschmack, als ihr Vorbild aus dem Beaujolais - und kommen auch schon einen ganzen Monat vorher auf den Markt.

Aber auch andere Saisonprodukte aus dem Umland finden hier ihre Liebhaber. So gehört der Ail rose de Lautrec, ein Produkt mit einer eigenen AOC = Appellation d'Origin Contrôllée,  die leicht rosa Knoblauchknolle aus dem Nachbardépartement Tarn zur unverzichtbaren Vorratshaltung der hiesigen Küche. Trocken aufbewahrt hält er sich bis lange ins Frühjahr und parfümiert die mediterane Küche der Gegend.

Auch die schwarze Rübe, Navet noir de Pardailhan, so unverzichtbar in einem zünftigen Winterragout, ist ein ganz besonderes Gemüse. Sie wurde von Slow Food ins das Programm der zu schützenden Sentinelle-Produkte aufgenommen. Diese besondere Sorte wächst nur rund um das Dörfchen Pardailhan auf besonderen Böden, die beweisen, dass auch für Gemüse der Begriff des Terroir durchaus an seine Berechtigung hat.


l-ail-rose-de-Lautrec.jpg
Neben den Maronen siind auch die Walnüsse aus neuer Ernte jetzt überall zu finden. Ein Jungbauer aus Olargues, Olivier Lefebvre, von  Les Jardins des 4 Saisons,  hat sie in sein Sortiment der Saisonprodukte aufgenommen und bietet sie nicht nur als ganze Nüsse, sondern auch transformiert zu Walnussöln, Walnusslikör und Nusskernen in Sirup an.

noix-lefebvre.jpg
Unter den zahlreichen Imkern der Gegend gehören Denis Cournol und Evi Montauban vom Rucher de Fiers-Loups zu unseren bevorzugten Produzenten. Ihr Kastanien- und Heidehonig ist ein Gedicht. Erarbeitet nach biodynamischen Methoden, kalt geschleudert, verströmt dieser cremige Honig die Aromen, die ich auch zur Blütezeit der Frühjahrs- , Sommer- und Winterheide, die auf unseren Schieferböden so gut wachsen, bei einem Spaziergang durch die Hügel so schätze. Die Sorte Miel du Maquis vereint in sich die Düfte aller aromatischen Pflanzen und Blüten der Strauchlandschaft an einem Sommertag.


Die beiden geben aber auch gerne Auskunft über die gesundheitsfördernde Verwendung von Pollen und Propolis aus der Produktion ihrer Bienvölker.

Neben diesen konsumierbaren Schätzen habe ich auf der begleitenden Ausstellung auch diemal wieder eine neue Künstlerin entdecken können, die in Saint Vincent d'Olargues ihre Zelte aufgeschlagen hat. Ihr Name ist Sophie Rèche, von Haus aus auch Restauratorin für Kirchenkunst und Vergoldungen. Der Name ihrer Werkstatt ist entsprechend "Les Atéliers des Mains d'Or" der goldenen Hände.  Neben der Mappe mit Restaurierungsarbeiten in Kirchen und Schlössern haben mich vor allem ihre Zeichnungen und Objekte, wie diese Kombination aus Stofmalerei und alten Holzstücken, beeindruckt.




les-mains-d-or.jpg

Es gibt viele Künstler, die sich hier im Laufe der Jahre angesiedelt haben, zwei von ihnen habe ich schon in der französischen Ausgabe meines Blogs vorgestellt: Els Knockaert, die Malerin aus Belgien und ihre farbenfrohen Bilder von Ernteszenen und Patricia Nénaire, die Fleurographin, deren Bilder aus Blumen und Pflanzenmaterial wohl einmalige kleine Kunstwerke darstellen. Ein Besuch in ihrem Atelier in Olargues ist schon durch den Anblick der "Zutaten"  ein Augenschmaus!


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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Essen und Trinken
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4 novembre 2007 7 04 /11 /novembre /2007 13:12
Eine Reise um die Welt auf den Wellen des WWW ist schnell gemacht und kann zu jeder Tages-und Nachtzeit und bei jedem (für Winzer vor allem bei schlechtem) Wetter unternommen werden.

Delphine und Christophe Dérouet haben es aber nicht dabei belassen, sondern haben eine echte Reise um die Weinwelt unternommen, von der sie auf ihrer Seite wineworldtour.com ausführlich und mit vielen Bildern berichtet haben.


Jetzt ist auch ein Buch dazu herausgekommen - in französischer Sprache heißt es Tour du monde de la vigne et du vin und Philippe Rapiteau, den Französischen Weinbloggern besser als: La Pipette mit dem gleichnamigen Blog bekannt, hatte die gute Idee, es uns in einem kleinen Video durchblättern zu  lassen.

Für mich ist die Weltkarte von Google Maps oft ein Ausgangspunkt für eine imaginäre Reise. Jeder neue Punkt gibt Anlass, sich vorzustellen, welcher Weinliebhaber da wohl wo auf seiner Reise durch die Blogwelt in Lisson gelandet ist.

screen-shot-google-maps-Lisson.jpg

Die französische Ausgabe meines Blogs ist da  internationaler. Auch hier häufen sich die roten Punkte im alten Europa, aber von Zeit zu Zeit tauchen auch unerwartet neue auf - mitten im Ozean manchmal. Ich stellte mir einen Leser in seinem Segelboot vor, der über Satelit die einsamen Nächte zum Surfen im Netz nutzt und sich einen guten Schluck zu seinem frugalen Mal wünscht - aber wer sitzt da mitten in der algerischen Wüste und träumt von Wein  und wer war der erste Leser in Australien - welcher Chinese wandert mit mir über den Hügel von Lisson und welcher Inuit sitzt hoch im Norden am Ufer der Hudson Bay in seinem Iglo und hört durch mich die Grillen zirpen... hoffentlich wurden nicht zu viele meiner Leser in Californien durch die Feuerbrunst aus ihren Häusen vertrieben...

Die Weltkarte, die als Beilage der Zeit vor zwei Wochen hier eintraf, hat mir die Illusion mit dem Boot genommen, schließlich lag an jedem Punkt im Meer eine Insel, La Réunion und Mauritius, Tahiti und wohl auch die Azoren. Dann hatten die Leser vielleicht doch ein Glas Wein neben der Tastatur - der Vorstellungskraft sind keine Grenzen gesetzt.




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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Strandgut
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28 octobre 2007 7 28 /10 /octobre /2007 17:52
Die letzte Woche war wieder mit einer entscheidenden Etappe bei der Weinbereitung gefüllt: die Maische in den Edelstahltanks war duchgegoren, die natürlichen Hefen hatten ihre Arbeit getan und allen Zucker, trotz schon kühlerer Kellertemperaturen, in Alkohol umgewandelt, die Weine eine kräftige Farbe im Kontakt mit der Maische angenommen und dem Abstich stand nach sorgfältiger Verkostung nun nichts mehr im Wege.

Für die kleineren Mengen des Pinot und der Assemblage aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot haben wir uns diesmal von einem Freund eine kleinere Presse ausgeliehen und uns die große Presse, die treue Leser schon aus den vergangenen Jahren kennen (siehe hier), für den großen Tank mit dem Mourvèdre aufgespart.

Nachdem der Saft oder Vorlauf durch die Schläuche mittels Schwerkraft hinunter in den Keller in die Barriques abgelaufen war, hatte ich wieder das große Vergnügen, die Tanks von Hand zu leeren und die aromatisch duftenden Traubenreste, den Trester, in das Holzrund der Presse zu füllen.



petit pressoir - kleine-presse-1

Das ist jedes Jahr wieder ein sinnliches Vergnügen für Augen, Nase und Hände, auf das ich nicht verzichten möchte. Hier begreift man den Wein im wahrsten Sinne des Wortes.


petit pressoir - kleine-Presse-2

Man sieht, dass noch viele ganze Trauben im Trester enthalten sind, die erst im sanften Pressgang ihren Saft, der so in der Beerenhaut vergoren wurde, entlassen werden.


Iris-an-presse Pinot 2007
Auch hier wird die Arbeit wieder durch das rhytmische Klick-Klack des Mechanismus der Presse begleitet und vom Plätschern des abfliessenden Weins. Kellermusik!

gâteau de marc - Trester-Kuchen

Übrig bleibt der Tresterkuchen, Mischung aus Trauben, Kernen und Rappen, die sich gleichzeitig auf der Presse nützlich erwiesen haben, da sie für ein besseres Ablaufen des Saftes sorgten und auch schon Hefen und Trübstoffe ausfiltern halfen.

Erst nach Abschluss des Pressvorgangs kann der Winzer die jeweiligen Erntemengen in Hl wirklich kennen. Jede Traube hat eine andere Saftausbeute und jeder Jahrgang liefert, je nach Klima, unterschiedliche Saftmengen. In diesem Jahr der hoch konzentrierten Beeren war die Saftausbeute beim Pinot besonders gering, dafür wird der Jahrgang aber auch wieder gehaltvoller als z.B. der Jahrgang 2005 ausfallen.

Aber es ist noch ein langer Weg - und im nächsten "Kapitel" werden wir erst mal die neuen Heimstatt des jungen Weins im Keller kennenlernen.
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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Kellerarbeit
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17 octobre 2007 3 17 /10 /octobre /2007 16:50
Während hier in Europa langsam auch die letzten Winzer die diesjährige Ernte abgeschlossen haben und auf das Fallen des Herbstlaubs warten, um den Winterschnitt zu beginnen,  erlaubt die Welt der Blogs,  anderswo schon wieder am neuen Austrieb der jungen Blätter (und den damit verbundenen Gefahren) teilzunehmen.  Eine interessante Fotostrecke findet man hier, auf dem Johner Blog, der zweisprachig nicht nur an der Ernte in Deutschland, sondern auch am schon begonnenen Austrieb in Neuseeland teilnehmen läßt.

Und selbst da, wo es gar keine Winterruhe gibt, werden Hilfsmittel eingesetzt,  die  den Pflanzen die für ihre Regeneration und Entwicklung notwendige Winterruhe vorgaukeln soll. Auch wenn ich dem Einsatz solcher giftigen Chemikalien mit mehr als gemischten Gefühlen gegenüberstehe, lese ich doch mit viel Interesse seit längerem vom Kampf der Familie Leaky in Kenia auf dem Blog Zabibu - nicht nur gegen das Klima, sondern auch gegen ganz spezielle Diebe - um die Möglichkeit, dort Wein anzubauen und auch zu ernten. 


Noch exotischer ist der Rahmen dieses Weinguts, das  Dominique Auroy, ein schon lange in Polinesien lebender  französischer Geschäftsmann und Weinliebhaber und  Bernard Hudelot, von der Forschungsstation in Dijon in Burgund, auf dem Landstreifen um das  Atoll Rangiroa, 355km von Tahiti entfernt, geschaffen haben. Hier  kann man, da ebenfalls keine Latenzzeit (Winterruhe) im natürlichen Zyklus der Pflanzen gibt, sogar zwei Ernten pro Jahr einfahren. Die Seite gibt es in Französisch und Englisch mit vielen Bildern und Berichten über die Versuchsreihen mit mehr als 50 Rebsorten.
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16 octobre 2007 2 16 /10 /octobre /2007 18:20
Der Jahreszeit entsprechend ein neues Fotoalbum in der Leiste rechts mit Herbstbildern. Und da sich die Bilder von Jahr zu Jahr oft gleichen, für Liebhaber von Bildern unter neueren Lesern noch der Link zum Album von letzten Jahr (ja, wie die Zeit vergeht), das die nun anstehenden Arbeiten zeigt.


Genussblogs Awards


Meinen Glückwunsch heute auch an Mario Scheuermann vom drink tank zum PopBlog Award  2007 der Genussblogger.  Sein Blog ist wirklich sehr abwechslungsreich und von professioneller Regelmäßigkeit in der Berichterstattung. Auch wenn ich persönlich dem schreiberswein die Daumen gedrückt hatte, die Fahne der Weinblogs auf dem Treppchen zu schwingen, weil ich fand, dass er neben dem drink tank marketingmässig eher unauffällig und damit benachteiligt war - eben "ohne Zusatzstoffe".

Ich bin gespannt, wer die von Lisson gestifteten Weine als Trostpreis bekommt!
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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Strandgut
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15 octobre 2007 1 15 /10 /octobre /2007 15:19


action.jpg 

Lebensqualität, dazu gehört auch die Qualität unserer Umwelt. Wenn man,     wie wir hier in Lisson, das Glück hat, in einer relativ intakten Umwelt zu leben und das auch noch in einem landwirtschaftlichen  Beruf, hat man natürlich leicht reden. Strom kommt von der Sonne oder vom Wind, an beidem mangelt es in Südfrankreich nicht und das macht es leicht, auf den französischen „Atomstrom“ zu verzichten. 

energie.jpg

Wasser kommt aus einer hauseigenen Quelle, ohne Zusatzstoffe, geheizt wird mit dem Holz der Bäume, die bei den Pflegearbeiten im umliegenden Wald anfallen und unser „Produktionsmittel“ wächst gleich hinterm Haus: die Reben, die wir nicht nur aus diesem Grund ohne Chemie hegen und pflegen. Also kurze Wege – zu Fuß, denn anders ist es in den schmalen Terrassen und Steilhanglagen sowieso nicht möglich.

Bei der Weinbereitung erlauben uns die so angebauten Trauben, auf Hilfsmittel bei Gärung und Ausbau zu verzichten,  auch hier ersetzten Muskel- und Schwerkraft komplizierte und energieintensive Maschinen. Nur beim Kapseln der Weinflaschen wird kurzfristig „normaler“ Strom benötigt und das Elektroagregat für Notfälle tritt in Aktion.

arbeit.jpg

Niedriger Verbrauch unserer erneuerbaren Energie ist eine Selbstverständlichkeit, nach den schon lange bekannten Sparlampen haben uns da die neuesten Entwicklungen auf dem LED Markt und Klaus erfinderischer Einsatz dieser Technik zu weiteren Einsparungen verholfen  neben dem wichtigen Reflex, nicht benutzte Energiefresser nach Gebrauch  einfach abzuschalten.

Hier gibt es keinen Laden um die Ecke und kaum öffentliche Nahverkehrsmittel, also gehört ein Auto als Transportmittel schon zur Grundausstattung. Aber auch da hilft etwas Planung bei den zweiwöchentlichen Einkaufstouren in die 20 bis 25 km entfernt liegenden Kleinstädte, dabei, die Tankstelle nur alle 6 bis 8 Wochen anzufahren. Es werden also mehr Schuhsohlen als Reifen abgenutzt – zum Glück gibt es im Dorf noch einen Schuster, der auch arg strapazierte Arbeitsschuhe noch liebevoll neu besohlt.

Mülltrennung, vor Jahren in Frankreich noch ein Fremdwort, wie „Waldsterben“, findet inzwischen in jedem Dorf statt, seit die fast wilden Müllkippen, die oft von den Gemeinden betrieben wurden, den europäischen Regelungen und entsprechenden Subventionen zum Opfer gefallen sind. Das – leider noch weitgehend ungelöste – Problem des Restmülls
lässt auch hier langsam darüber nachdenken, ob nicht die Verringerung/Vermeidung von Müll die wirtschaftlichste Methode zur Kostensenkung ist.

Warum diese Aufzählung? Nun, ich habe die Tipps auf Jans Küchenblog über Umweltschutz in der Küche mit Vergnügen gelesen und mich davon zum Nachdenken über unsere „Küchenpraxis“ anregen lassen.

Aus dem „Küchenfenster“ blickt der Kaulweinblog, dessen „Gastreferent“  Hans Reiner Schultz durchaus Vernünftiges zu den Reaktionsmöglichkeiten von Winzern auf Klimaänderungen (Dauerbegrünung, Wahl der Pflanzausrichtung usw.) zu sagen hat und auch VivaVino  verweist natürlich darauf, dass der Kauf von Bioprodukten außer der eigenen Gesundheit vor allem auch die von den Bauern bearbeiteten Flächen schützt.  (So der Anbau denn auch nicht nur auf die Vermeidung von Chemie, sondern auch auf den verantwortungsbewussten Einsatz von nicht erneuerbarer Energie bei der der Bearbeitung achtet und der Vertrieb auf Vergeudung von Energie beim Transport zum Verbraucher achten würde... es sind eben sehr komplexe Probleme, die sofort wieder auftauchen, sobald man versucht, auch „Bio“ zu industrialisieren und zu globalisieren...). Den Spamfilter gegen Produkte, die außerhalb der Saison und mit weiten Transportwegen in die Auslagen kommen, muss der Verbraucher sich schon selber auf die Einkaufsliste setzen.

Hausmannskost hat immerhin einen Wein aus „vernünftigem Anbau = lutte raisonnée“ aus dem Languedoc verkostet, dessen Winzer zwar keinen Bioanbau betreiben, deren gute Weine man aber immerhin in Deutschland bei einem Franchise-Unternehmen  „gleich um die Ecke“ erwerben kann und das, nach meiner vergangenen Erfahrung, noch wesentlich preiswerter als direkt ab Gut.

Das Schlusswort überlasse ich einem meiner Lieblingsweinblogs, schreiberswein:  „Denn nur wer sich selbst mit allen Fehlern und Eigenheiten voll annehmen kann, tut dies auch bei seinen Mitmenschen. Der Respekt für alles Leben und der achtsame Umgang mit der Natur ist dann eine der "Nebenwirkungen". 

insekten-Kopie.jpg

Zu allen anderen „Nebenwirkungen“ warten wir nicht auf unseren Arzt oder Apotheker, sondern informieren uns selbst und fangen auch außerhalb von Aktionstagen zu Hause und überall da, wo wir Einfluss nehmen können, mit der Arbeit an – es gibt viel zu tun!



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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Strandgut
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10 octobre 2007 3 10 /10 /octobre /2007 14:49
weinrallye-200.jpg
Die vierte Weinrallye hat auf Aufruf von Mario Scheuernann vom Drink Tank schon um Mitternacht begonnen und die ersten Teilnehmer sind bereits durchs Ziel. Also schnell Gas gegeben, damit mein Beitrag über den Vulkanwein noch heute über die Ziellinie geht!


Beim Lesen des Themas fiel mir sofort eine Landschaft ein, die ich besonders liebe und die nur 40 km östlich von Lisson liegt: die bizarre rote Landschaft der Ruffes , Ton-Sand-Böden, um den Lac de Salagou und damit die Weine von Guilhem Dardé aus Octon am Ufer des Sees.

Salagou-ruffes.JPGFoto: Claude Desneux - http://eldorad-oc.midiblogs.com/

Während es sich bei diesen Formationen, die wie eine exotische Wüstenlandschaft anmuten, um Ablagerungen aus dem Perm handelt, gibt es auch noch zahlreiche Basaltformationen, die von späteren vulkanischen Aktivitäten in der Gegend zeugen und heute versteinert wie große Kamine aus dem ringsum erodierten Gestein herausragen.

pierre-basaltiques-Salagou.JPGFoto: Claude Desneux - http://eldorad-oc.midiblogs.com/


Hier im Dörfchen Octon kultiviert Guilhelm Dardé, ein alter Kämpfer der linken Bauerngewerkschaft rund um den Larzac seine Weinberge. In dieser Tradition stehend versucht er, die Umwelt durch schonende Methoden im Weinberg (keine  synthetischen Spritzmittel und auch Kupferkalk wird nur in sehr geringen Dosen verwandt) intakt zu erhalten.

Der Name des Gutes "Mas des Chimères" könnte Programm sein für seine Weine. Sein Logo zeigt dieses Fabelwesen aus der griechischen Mythologie, ein 
Mischwesen mit drei Köpfen: dem eines Löwen, im Nacken dem einer Ziege, und als Schwanz den Kopf einer Schlange.

mas-de-chimeres.jpg

Mischwesen sind auch einige seiner Weine, ein roter, der als Mischsatz aus Cabernet, Merlot und Syrah als "Hérétique" also Heretiker in der gewohnten Landschaft der Appellationen Frankreichs auftritt und auch der Weiße, den ich mir für diese Weinrallye ausgesucht habe, ist ein solches Geschöpf:

Vin de Pays des Côteaux du Salagou: Mas des Chimères 2003

Eine Mischung aus Chazan (oder Chasan), selber eine Neuzüchtung aus Palomino und Chardonnay, Terret Bourret (einer alten Sorte aus dem Languedoc, die die Säure beitragt) und Viognier ergibt diesen Weißen von schöner gelber Farbe. In der Nase eine sehr stoffreiche Mischung aus Birne, weißem  Pfirsisch, Mandeln, dem Duft weißer Blüten und Fenchel, im Geschmack rund und reif mit viel Frische und einer schönen Länge. Das Ganze für 8 bis 9 Euro die Flasche, je nach Bezugsquelle,  ergibt außerdem ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis.

Heute gibt es dazu kein Bild von Flasche und Glas, denn diesen Wein trinke ich mit Vorliebe in einer kleinen Ferme-Auberge nicht weit vom Salagou, von deren Terrasse aus der Blick weit über das Tal, die Weinfelder und den See und die umgebenden Hügel reicht.


 

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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Weinrallye
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8 octobre 2007 1 08 /10 /octobre /2007 15:45


Gute Frage, aufgeworfen von Wolf im Kommentar zu meinem letzten Beitrag.  Nun, aus eigener Erfahrung kann ich nicht sehr viel dazu sagen, außer einer minimalen Schwefelzugabe während des Ausbaus in unseren Barriques, wird in Lisson halt nichts hinzugefügt...

Ehe ich also – vielleicht etwas naiv und aus dem Bauch heraus antworte, dass doch wohl massenhaft und öffentlich nichts verkauft wird, was nicht auch verwendet werden darf, habe ich mich nochmals in die Websuche nach den gesetzlichen Bestimmungen geworfen – und muss zugeben, dass ich nicht sehr fündig geworden bin.  Ich habe dabei auf Französisch und Deutsch versucht, viele veraltete Seiten gefunden (vor 2005 also vor der Reform der EU-Richtlinien), endlose PDF-Dokumente, die schwer auszuwerten sind und daneben hauptsächlich Seiten von Bio-Verbänden, für die das offensichtlich (und Gott sei Dank) noch ein Thema ist, da ihnen eine einheitliche Richtlinie erst im nächsten Jahr bevorsteht.

Hier fand ich auch die folgende Auflistung vom ECOVIN Bundesverband:

"Erlaubte und empfohlene önologische Behandlungsmittel
- Kohlensäure und Stickstoff
- Schweflige Säure und Kaliummetabisulfit
- Hefe, Trockenhefe und unverdünnte frische Hefe
Förderung der Hefebildung:
- Thiamin
- Hefenährsalze
Anreicherung:
- Saccharose ( kristallisierter Rübenzucker )
- Traubenmostkonzentrat aus ökologischem Anbau
Entsäuerung:
- Milchsäurebakterien
- Kaliumbikarbonat
- Calziumkarbonat
- Weinsäure ( Malitexverfahren )
- Kaliumbitartrat
Klärung:
- Speisegelatine
- Hausenblase
- Kasein und Kaliumkaseinate
- Hühnereiweiß und Eiklar
- eisenarme Bentonite
- Siliziumdioxid in Form von Gel oder kolloidaler Lösung
Geschmacksschönung:
- Tannin
- Aktivkohle
- Kupfersulfat ( max 0,5g/hl und nur nach Analyse durch ein Fachlabor )
- Zitronensäure ( Stabilisierung von Eisen )
- pektolytische Enzyme, depsidasefrei
- Kombinationspräparate dürfen nur angewandt werden, wenn Einzelkomponenten bekannt und zugelassen
sind
Alle nicht aufgeführten Verfahren und Behandlungsstoffe sind im ökologischen Weinbau nicht
zulässig.
Dies gilt auch für neu auf den Markt kommende Mittel."

Ich finde, das ist schon eine lange Liste, auf der offensichtlich auch die Hefen und Tannine  nicht fehlen.

Um nicht nur international arbeitende französische Firmen wie die schon erwähnte Litorale mit ihren deutschen Seiten der angebotenen Zusatzstoffe zu zitieren, hier noch ein Link zu einer original deutschen Seite aus Geisenheim, auch da ist die Auswahl atemberaubend und weiter unten findet man auch die angebotenen Gerbstoffe.

Interessant, wenn auch nur in der französischen Fassung verfügbar, fand ich die vergleichende Liste auf der Seite des ITV Midi-Pyrénées (einem regionalen Ableger des Institut Technique pour la Vigne et le Vin  -Nationales Forschungsinstitut für die Techniken von Weinbau und Weinbereitung). Hier werden in einer Tabelle viele Zusatzstoffe aufgelistet, deren erlaubte Verwendung im Vergleich zwischen OIV (= Frankreich), der Schweiz, der EU und den USA vermerkt wird.

Danach darf man Tannine offensichtlich überall verwenden. Aber eben nicht nur die, sondern auch alles andere: manchmal sind die erlaubten Mengen unterschiedlich, manche in Europa erlaubten Stoffe scheinen in den USA nicht zugelassen zu sein – und auch umgekehrt.

Es  wäre schön, wenn der eine oder andere Fachmann (Winzer, Oenologe, Kellermeister), der diese ganze Liste aus seinen Studien kennt, diese Liste kommentieren würde. Im Internet findet man darüber  verständlicherweise nicht sehr viel, da es sich für den Praktiker wohl zwar um Produktionshilfen aber vielleicht nicht unbedingt um Verkaufsargumente handelt....(habe ich da was vom deutschen Reinheitsgebot gehört?)

Ich hoffe, damit habe ich Wolfs Frage erst mal halbwegs zufriedenstellend beantwortet und wende mich jetzt erst mal wieder meinen langsam dem Ende zustrebenden Spontangärungen zu.


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Published by Iris Rutz-Rudel - dans gelesen oder gehört
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Unser Blog soll Ihnen die Gelegenheit geben, rund ums Jahr an den aktuellen Arbeiten auf unserem kleinen Gut in Südfrankreich teilzunehmen. Unsere Webseite stellt uns zwar bereits in drei Sprachen vor, aber wie viele Webseiten, ist sie eher statisch aufgebaut. Ein Blog  (es gibt ihn schon in Französisch: hier) erlaubt hingegen, viel spontaner, aktueller und auch weitläufiger über das, was wir tun, was uns bewegt und wofür wir uns sonst noch interessieren, zu schreiben.

Begleiten Sie mich also auf dem Weg durchs Winzerjahr. Hinterlassen Sie Ihre Kommentare oder stellen Ihre Fragen, damit aus diesem Blog ein lebendiges Kommunikationsmittel wird.

Ihre Iris Rutz-Rudel


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