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29 avril 2009 3 29 /04 /avril /2009 12:19


Rosé - was mische ich mich da eigentlich ein? Schon seit Jahren wurde in Lisson kein Rosé mehr abgefüllt  (ja, es hat mal einen im Jahr 2000 gegeben - einen Rosé nach der Abstichmethode  (saigné) auf der Basis von Oeillade-Trauben, in der immer noch von vielen Kunden vermissten Serie der  Moulenty Weine,  der Wein ging weg wie warme Semmeln:-) - und natürlich der Rosé de Merlot der gleichen Jahrgangs, der sich nach 4 Jahren Ausbau im Barrique unter dem "voile" genannten Hefeschleier in unseren  Bel Hazard  verwandelt hat - einen sherry-artigen, trockenen Aperitifwein, den gibt's noch in einigen wenigen Exemplaren ...).

Und wir haben nicht genügend weiße Reben verteilt im Weinberg, als dass die gelegentliche Mischung der Trauben (Viognier, Roussanne, Chardonnay, Chenin und zwei Rebstöcke  petite Arvine) mit unseren Rotweincuvées sich auf die Farbe des Endprodukts auswirken könnte...

Bei uns in Lisson kommt eher selten Rosé auf den Tisch,  das hängt mit meinen Vorlieben für gehaltvollere Weine zusammen - und auch ganz praktisch mit der Tatsache, dass wir keinen Kühlschrank besitzen und so selten den Rosé auf eine Temperatur herunterkühlen können, bei der man seine doch häufig auftfallende Mittelmäßigkeit vergisst. .

Das hat mich aber nicht daran gehindert, die  sehr polemisch geführte Debatte über die anstehende Reform der europäischen Regelung für den Verschnitt von Rot und Weiß zu Rosé bei rosé Tafelweinen zu verfolgen, die hier die Presse in den letzten Wochen erhitzte und die inzwischen auch auf die deutsche Weinbloggerwelt übergeschwappt ist

Wieder einmal habe ich auf einer meiner Lieblingswebseiten einen interessanten Artikel zu der Rosé-Diskussion gefunden, der Nummer 16 von  Fureurs des Vivres - ein ganzer Monat ist dem Lamm gewidmet - dass ich auch eher rot als rosé bevorzuge...


geschrieben von  Mike Tommasi - den aufmerksame Leser dieses Blogs schon von seinem Gastbeitrag zur 17. Weinrallye über die neuen EU-Beitrittsländer kennen - Wahl-Provençale und engagiertes Sloow-Food-Mitglied,  hat er einen Beitrag unter dem schönen Titel  Agneau rosé ou vin de coupage - les moutons protestent, (rosa Lamm und Verschnittwein - die Schafe protestieren) geschrieben, den ich für nicht so frankphone Leser in meiner Übersetzung hier abdrucke.


Rosé als Verschnitt von weiß und rot

 

 Seit einigen Wochen gibt es große Aufregung, wegen des Vorschlags einer europäischen Regelung, die in einer völlig entstellten Weise in der traditionellen Presse verbreitet wurde, um danach von Bloggern aufgenommen zu werden, die wie die Schafe den Leithammeln gefolgt sind.

 

Alles ging von einer Pressemitteilung aus communiqué de presse , die inzwischen auf den neuesten Stand gebracht wurde, nachdem das Original zum Aufstand geführt hatte. Alle Welt protestierte gegen eine Reform, die noch gar nicht spruchreif ist und die nur Tafelweine betrifft  (ohne geografische oder Herkunftsbezeichnung), die es ermöglichen sollte, in Europa Rosé-Tafelweine durch Verschnitt von weißen und roten Tafelweinen herzustellen. Diese Praxis ist gegenwärtig durch die Regelung  1493-1999 Artikel 42 Paragraf 6, dessen typische Brüsseler Sprache ich wiedergebe : « Der Verschnitt eines Weins, der als weißer Tafelwein zugelassen wäre oder weißen Tafelweins mit einem Wein, der als roter Tafelwein zugelassenwerden könnte oder mit einen roten Tafelwein kann keinen Tafelwein produzieren. » Aber das OIV (Organisation Internationale de la Vigne et du Vin) erlaubt den Verschnitt, die Winzer außerhalb Europas unterliegen also nicht dieser Beschränkung und produzieren Rosé, indem sie weiß und rot mischen. Ziel der Reform war es also, die europäischen Produzenten in eine gleiche Wettbewerbsposition wie ihre Kollegen von außerhalb der Gemeinschaft zu bringen., was durchaus vernünftig erscheint.

 

Und wie steht es für die Appellationsweine, für unsere AOCs ? Die europäische Regelung hat nie den Verschnitt von Appellationsweinen untersagt, für die AOC Weine ändert sich also nichts! Es sind die Appellationen selbst, die auf ihrer Ebene das Verbot ausgesprochen haben, außer natürlich in der Champagne, wo große Roséweine erarbeitet werden, indem man Chardonnay und Pinot Noir verschneidet ; Champagne Tarlant Rosé Prestige Millésime 1998, « Rosé d'assemblage de vin blanc et vin rouge », oder auch Rosé Zéro,.

 

Da diese Reform also auf der Ebene der Appelationsweine gar nichts ändert, ist also in der Tat dieser ganze Lärm völlig überflüssig. Die Vertreter der Produzenten der Provence behaupten lautstark, dass der Verschnitt nur schlechte Weine ergeben könne, warum also ein solcher Aufstand wegen einiger Tafelweine, die nicht in der gleichen Kategorie  antreten, der der AOCs, wie es  Jacques Berthomeau so richtig in seinem blog sagt? Ist es die Furcht, das diese Produzenten von Tafelweinen « es genauso gut aber billiger machen» ? Das wäre auch nicht schwierig! Denn all das soll ja nur den Konsumenten von der Realität ablenken: bis auf einige Ausnahmen haben die Weine der Provence nie das Image des Qualitätsniveaus der Rhôneweine erreicht oder selbst das der Weine des Languedoc. Die Produktion ist weitestgehend (75%) auf Rosé von mittelmäßiger Qualität konzentriert, oft mit  Weinsäure angereichert, um einem Ausgangsmaterial ohne Rückgrat, den Kola-Weinen, die unter der Sommerhitze und mit den Zikaden drum herum angenehm sein können, die aber aus ihrem Strand-Kontext gelöst meist enttäuschen. Der Markt wird überschwemmt mit AOC gestempelten Gesöffen, wie zum Beispiel  L’Esquinade AOC Côtes de Provence für weniger als  3€ die Flasche im Supermarkt oder ein Coteaux d’Aix für 2,15€ bei Ooshop.com. Es dürfte nicht schwierig sein, einen besseren Tafelwein durch Verschnitt herzustellen!

 

Die Enttäuschung kann auch durch bekanntere Provence Weine erweckt werden, vor allem durch solche, die den skandalösen und offiziell zugelassenen, wirklich täuschenden  Label Classé verwenden, eine Angabe, die in keiner Beziehung zur Qualität des Weines steht und für die keine Kontrolle vorgesehen ist, die  ad vitam aeternam einem geschlossenen Kreis von Gütern vorbehalten ist. Also noch eine andere exemplarische Barriere für einen Verbesserung des Images der Provence Weine.

 

Also warum haben die Produzenten der vins de Provence so viel Lärm gemacht, bis hin zur Veröffentlichung auf ihrer Webseite, dieser täuschenden pétition anti-coupage ? Diese Petition beginnt in ihrem Vorwort mit einer Wiederholung der verfälschten Version der Reform: « La commission Européenne est en passe de lever l’interdiction de coupage des vins rouge et blanc pour faire un vin de couleur rose”, (Die europäische Kommission ist dabei, das Verbot für den Verschnitt von roten und weißen Weinen für die Produktion von rosé Weinen aufzuheben), ohne zu erwähnen, dass die Reform die  Appellationen der Provence überhaupt nicht betrifft, und sie schlagen dem unterzeichnenden Konsumenten vor « Ich engagiere mich, den Rosé zu verteidigen, dessen Qualität das Resultat bei der Weinbereitung ist und wehre mich dagegen, dass Rosé ein Verschnitt von Weinen sein kann. ». Es wird also der Eindruck erweckt, dass ein Verschnitt  kein Qualitätswein sein kann und dass der Provence-Wein in Gefahr ist. Aber wie viele Verbraucher wussten vor dieser Farce, dass Rosé nicht aus der Vermischung von zwei Weinfarben entsteht und wie viele wissen jetzt, dass der Rosé Champagner mehrheitlich durch Verschnitt hergestellt wird 

Schlimmer noch, die Organisation, die die drei provenzalischen Appelationen verteidigen will, will in die Regelung eine Anerkennung der Aufschriften auf den Etiketten  « rosé traditionnel » und « rosé par coupage » aufnehmen lassen, auf EU-Ebene eine fakultative Bezeichnung, die aber auf nationaler Ebene obligatorisch werden kann, wenn das entsprechende Land es wünscht (aber eben nicht in allen Ländern!). Wenn man weiß, dass die Konkurrenz aus anderen Ländern  (inklusiver der EU) dem nicht unterläge, könnte sich diese Waffe sehr gut gegen die Weine der Provence kehren, wie es Jacques Berthomeau zu bedenken gibt.

 

Der Wein der Provence ist wirklich bedroht, aber nicht durch die europäische Regelung ! Es genügt, dazu die empfindlichen Reaktionen der Verantwortlichen der lokalen Rosés om Artikel des Var Matin zu lesen. Es ist kaum zu glauben, aber niemand hat sich die Zeit genommen, den Inhalt der Reform zu lesen, obwohl der im Internet verfügbar ist, alle haben ganz impulsiv auf die von der Presse verbreitete Polemik reagiert. Fügen wir noch die Haltung des Landwirtschaftsministers hinzu, der, nachdem er positiv reagiert hatte, indem er den Reformvorschlag am 27. Januar unterzeichnet hatte ( ja, es sind unsere Minister, die die Regelungen des Rates unterzeichnen, nicht diese anonymen « Kommissare », von denen in der Presse immer die Rede ist...), schnell seine Meinung änderte und « Brüssel » einer großer Ungerechtigkeit anklagte!

 

Abschließend möchte ich betonen, dass ich die Rosés von Bandol (Domaine de Terrebrune, Domaine de la Tour du Bon, Domaine Tempier, La Suffrène, Pibarnon), den Tavel der Domaine de la Mordorée, den perlenden Rosé  der  Dupéré-Barrera, und einige andere Rosés der Provence liebe, die nicht als Verschnitt hergestellt werden, aber auch  den Champagne Rosé de saignée von Boulard, oder den hervorragenden Champagne Aubry Premier Cru à Jouy-lès-Reims Brut Rosé, ein Verschnitt, den ich bei einem Weinhändler der Gegend entdeckt habe, Impression de Vin in Sanary, oder noch den  Champagne Brut Rosé von Franck Pascal (saignée ? coupage ? auf jeden Fall gut !). Und es gibt sicher noch andere, die mir noch nicht begegnet sind …

 

Mike

 

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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Strandgut
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19 avril 2009 7 19 /04 /avril /2009 13:22
Die 23. Weinrallye wird also ihren Startschuss wieder aus dem benachbarten Frankreich erhalten. Los geht sie vielleicht schon heute - alle wichtigen Informationen zur Teilnahme findet man hier - beim Winzerblogger Thomas Lippert -  durch die Zielgrade sollten die Beiträge am Montag, den 18. Mai gehen.  Teilnehmen können wie immer alle Blogger/innen, wer selbst keinen Blog betreibt, kann aber auch seinen Beitrag per Email an mich senden (lisson at wanadoo punkt fr), ich füge ihn dann gerne in die anschließende Zusammenfassung ein.

Also noch 4 Wochen Zeit, in Ihrem Keller oder beim Weinhändler Ihres Vertrauen nach Winzerinnen-Weinen zu suchen: natürlich international ausgelegt und nach Möglichkeit zentriert auf Weine, die auch wirklich von Frauen gemacht und nicht nur gemanaged werden – also keine Schauspielerinnen, Marketing-Damen,  etc, sondern Frauen, die einen Betrieb nicht nur leiten, sondern auch in Weinberg und Keller stehen.

Ausnahme dürfen Kellermeisterinnen in Großbetrieben und Kooperativen sein, falls es solche gibt. Hinweise auf diese Ausnahmeerscheinungen wären unten in den Kommentaren sehr willkommen und für alle Teilnehmer (mich inklusive) sehr hilfreich.

In ganz Frankreich und auch in meiner näheren Umgebung des Languedoc fallen mir da viele  Winzer-Kolleginnen ein -  sehr bekannte aber auch unbekanntere, über die ich schon häufiger geschrieben habe, wie:

Marjorie Gallet, Domaine Roc des Anges,  Roussillon
Marlène Soria, Peyre Rose,  Languedoc
Anne Marie Lavaysse, Petit domaine de Gimios,  Minervois
Françoise le Calvez, Domaine coupe-rose,  Minervois
Danielle Khalkhal-Pamies,  Hérault
Dominique Azais, Domaine Azais,  Hérault
Catherine Roque, Domaine de Clovallon,  Hérault
Cécile Weissenbach, Domaine de Babio,  Languedoc
Florence Guy, Château Coujan,  St Chinian
Hildegard Horat, La grange des 4 sous,  St Chinian
Line Cauquil, Domaine Deslines,  St Chinian
Marion Pla, Mas Marion Pla, Hérault
Irène Prioton, Domaine du clos du marbrier,  Minervois
Mireille Daret, Cru Barréjats , Sauterne


Eine  Informationsquelle für weitere Anregungen kann man aber seit Anfang dieses Jahres auch hier finden: Rolf Klein und Armin Faber (Fotos) stellen 40 schon bekannter Winzerinnen  aus  Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal in ihrem beim Schweizer At-Verlag erschienenen Buch Weinfrauen vor. 

Aber auch in Übersee, ob nun in Südafrika, Australien oder Californien, gibt es sie, die Frauen, die Wein machen.

Und auch wenn ich persönlich absolut nicht glaube, dass Frauen anderen Wein machen als Männer, so finde ich doch, dass es interessant ist, jenseits von  modischer PR und Marketing Strategien über "weibliche Weine",  einmal die Frauen in den Mittelpunkt zu rücken, die es gewagt und geschafft haben, in die Männerdomäne der Weinmachens einzudringen - und das nicht nur als modisches Aushängeschild
im Kostüm der Weinprinzessin oder als Marketing-Fachfrau (da gibt es viele, man sehe sich nur die Zahlen in den entsprechenden Studienbereichen an), sondern da, wo der Wein entsteht: in Weinberg und Keller.

Also viel Spaß beim Suchen und Verkosten. Rendez-Vous hier in einem Monat!

Beiträge
bei mir in der Kommentarfunktion melden oder den Link per Email an:

lisson Klammeraffe wanadoo Punkt fr
  
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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Weinrallye
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17 avril 2009 5 17 /04 /avril /2009 20:15
Nein, keine Besucher aus dem Prominentenverzeichnis im Weinberg, um diesen Titel zu rechtfertigen, aber eine noch unbeantwortete Frage, die sich mir aufdrängte, als ich die drei Reihen der Tafeltrauben hinter dem Haus sah, die ich mir immer für das Ende des Rebschnittes lasse. Wer ist wer? Irgendwo habe ich das auch schon eimal aufgeschrieben - blos wo? Und bevor sich die Trauben zeigen und ihre Farbe verraten, kann ich, um ehrlich zu sein, diese Reben nicht auseinander halten.

Aber gerade an den noch ungeschnittenen Rebreisern sind natürlich die Knospen schon am weitesten fortgeschritte - wesentlich weiter als an den schon zurückgeschnittenen Reben für den neuen Wein,  die mit ihrem kurzen Schnitt mit oft nur einem freien Auge oft gerade erst die Knospen etwas schwellen lassen und nur beim Chenin die ersten Blättchen entfalten.


Und während man an dieser Knospe eines Côt (Malbec) deutlich den Unterschied zum vergangenen Jahr sieht  der Jahrgang 2008 war Mitte April viel weiter fortgeschritten . Da wir heuer einen viel längeren und auch in der Durchschnittstemperatur kühleren Winter hatten als 2007/2008, hat der Austrieb beim Wein gut 10 bis 14 Tage Verspätung.

Und so sind es eben die Esstrauben: Muscats d'Hambourg, Chasselats, Muscats d'Alexandrie und Muscat à petit grain und die anderen, die ich eben erst später wieder werde benennen können, die ihre ersten, lichtdurchfluteten Blättchen entfalten, jeder auf seine ganz spezielle Art - seinen eigenen Farbnuancen.




Hier also ein Mosaik aus den letzten Tagen. Côt in der Mitte, rechts oben Mourvèdre, kein Frühstarter, und unten links der absolute Frühstarter und Sprinter: eine alte Rebe, die unter der Gartenmauer als wilde Liane wächst und sich unbeschnitten jedes Jahr weiter an einem Feigenbaum hochrankt - nie gespritz - immer bei bester Gesundheit und mit unzähligen Trauben im Herbst, die wir den Vögeln überlassen - bei ihr sieht man sogar schon die ersten kleinen Traubenstände...

Und während  dessen arbeiten Bienen und Hummeln aller Art, begleitet von leichtflügeligen Schmetterlingen, die mir immer aus dem Bild fliegen, an den Blüten der Obstbäume und des Flieders, der seinen Duft ums Haus herum verströmt.



Und unsere Freunde, die Marienkäfer  (garantiert einheimischer Herkunft) , die unseren Wein noch nicht mit Fehltönen bedrohen, sind auch wieder zur Stelle, um sich der ersten Blattläuse anzunehmen.  



Uns morgen werde ich mich wohl zum letzten Mal mit der elektrischen Rebschehre bewaffnen, um auch in den Tafeltrauben aufzuräumen...




... ehe es dann wohl kontinuierlich weiter geht mit dem Entfernen der Geiztriebe, dem Säubern der Rebstöcke, dem Hochheben der ersten Drähte, den ersten Durchgängen mit der Sense, um das sprießende Gras knapp zu halten, usw. usw. ... bis zur Ernte gibt es kaum Leerlauf für den Winzer... mal sehen, was das Jahr uns bringt!

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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Arbeit im Weinberg
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14 avril 2009 2 14 /04 /avril /2009 00:21

Das Thema der heutigen 22. Weinrallye wurde von Thomas, dem Winzerblogger ausgerufen:

Regionale Spezialitäten.


Er hat den Begriff extra weit gefasst:   


* Es ist alles erlaubt, Bier, Wasser, Schnaps, Tee, Kaffee oder Limo, völlig egal was, Hauptsache es ist flüssig, trinkbar und wurde in eurer Region produziert. Selbst Milch ist dieses Mal erlaubt, wenn ihr sie denn als eine Regionale Spezialität bezeichnen würdet.

    * Ich bitte euch tatsächlich so weit als möglich dem Produkt den Vorzug zu geben, welches seine Urproduktion in der jeweiligen Region hat. Ein regionales Destillat aus regionalen Früchten ist einem Produkt welches in der Region “nur” zusammengesetzt wurde vorzuziehen, aber auch das wollen wir nicht zu eng sehen.
    * Sollten sich die Teilnehmer aus Weinregionen für Wein entscheiden wollen, bitte ich bei der Auswahl zusätzlich auf regionale Typizität zu achten, d.h. aus dem Markgräflerland z.B. erwarte ich einen Gutedel und nicht Cabernet Sauvignon!
    * Selbstgemachtes möchte ich auschliessen, als Zugabe ist es aber gerne willkommen.

 

Nun würde ich ja gerne einmal Alles aufzählen, was es hier in und um Olargues herum so an regionalen Spezialitäten gibt, einiges findet man ja auch schon auf meinen Blogseiten, wenn ich von den jährlich stattfindenden Märkten und Festen berichte: Kirschen, Oliven, Maronen, von Slow Food geadelte Rübchen, Schaafs- und Ziegenkäse, Schweinskram und alle aus diesen traditionellen Grundpfleilern der örtlichen Ökonomie gefertigten Produkte, aber dazu brauchte ich vermutlich mehrere Tage - und so viel Zeit habe ich im  mit Macht austreibenden Frühjahr leider nicht... also beschränke ich mich auf ein anderes regionales Produkt, nämlich den Wein - und da auch nur auf einen ganz speziellen, der aber voll den von Thomas geforderten Kriterien entspricht.


Und dafür muss ich noch nicht einmal sehr weit gehen, gerade ein paar Kilometer östlich, bis zur Brücke von Tarrassac, von da dem Orb folgend nach Süden, bis zum schönen Dorf Roquebrun zu einem  Freund und Winzerkollegen.

pont_de_tarrassac.jpg

           val_e-du-jaur.jpg  roquebrun.jpg

Roquebrun ist einer der Hauptorte der Appellation Saint Chinian und kann sich sogar seit 2004 rühmen, im Rahmen dieser AOC das Recht auf eine Appellation Roquebrun village zu führen. Und hier war das erste Weingut, das lange vor der Einführung des Appellationssystems seinen Wein auf Flaschen abfüllte und nicht einfach lose als Großgebinde an einen regionalen Händler oder als Traubenlieferant an die Winzergenossenschaft ablieferte, die  Domaine Navarre, deren Tradition  heute mit viel Engagemant und Kenntnis des so besonderen Terroirs aus braunem Schiefer, dem das Dorf seinen Namen verdankt, von Thierry Navarre weitergeführt wird.

Roquebrun.jpg


Und es ist er, der auf der Suche nach alten, an Klimat und Boden angepasten Rebsorten, sich an diese letzte Reihe fast vergessener Rebstöcke erinnerte, die noch seit der Zeit seiner Vorväter ihr Leben fristeten:

Der Ribeyrenc, den man auch Aspiran nennt, oder auch Spiran, Espiran (schon  1686 von Magnol) erwähnt, Espirant noir, Epiran, Piran. Im Aude heißt er : Riveyrenc, Riveyrène, Riverain (ein Name, den man auch für den Rosé im Var findet), Verdaï, Verdal noir, Peyral, Peyrar. Ferrandel (in einer alten Rebsammlung in Saumur). Rutherglen (in Australien).

all das lernen wir auf der Seite der ehrwürdigen ENSAM

Thierry-2.jpg

Wenn Sie alles über die abenteuerliche Geschichte der Rettung und Wiedereinführung dieser fast vergessenen Rebsorte erfahren wollen, die natürlich aufgrund der sehr strengen französischen Pflanzbestimmungen (was nicht aus der Liste der "erlaubten" Rebsorten für eine  Anbaugegend steht, ist automatisch "verboten"), und des Französischen ein wenig mächtig sind, können sie die Geschichte direkt aus dem Mund des Retters, Thierry Navarre - und mit dem so schönen lokalen Akzent des Midi, hier sehen und hören. 




Die Beschreibung auf der Seite der ENSAM erklärt auch, warum die Rebsorte nach der großen Reblausattacke zwischen 1880 und 1890 nicht mehr angepflanzt wurde: es ist immer die gleiche Geschichte, wie die z.B. der Carmenère in Bordeaux oder anderer aufgegebener alter Sorten: nun mittlere Fruchtbarkeit und durchschnittlich geringe Ertragsmengen, anfällig für Krankheiten, wie Grauschimmel, echter und falscher Mehltau und zu harten Winterfrost (wie ihn die Gegend z.B. 1956 noch einmal kannte). Also alles Eigenschaften, die mit den auf Massenproduktion getrimmten Anbaumethoden des 20. Jahrhunderts nur schlecht in Einklang zu bringen waren. Da brauchte es schon einen, der gegen den Strom schwimmt und einen entsprechenden Dickkopf hat, wie Thierry, um die letzten erhaltenen Rebhölzer zu retten, sie auch ohne offizielle Genehmigung schon mal zum Pfropfen in eine Rebschule zu bringen und dann in passender Lage zu pflanzen, ohne vorher genau zu wissen, welches Resultat das wohl geben würde.



Das Ergebnis ist noch etwas, was eher Liebhaber und Kenner, die danach suchen, erfreut. Die ersten Ernten tragen langsam ihre Frucht - einige wenige Flaschen, die man noch nicht einmal auf der Webseite und in der Preisliste der Weine des Gutes findet. Immerhin gibt es hier und da im Internet die ersten Degustationsnotizen. Und sogar einen Beitrag in englische Sprache eines holländischen Blogs, der an der "go native" Ausgabe des 37. Wine Blogging Wednesday "go native - indigenous vareties" teilgenommen hat.

Aber jetzt zum Wein:



"Leicht, von wenig intensiver Farbedichte, zarte Aromen im Duft, sehr helles Rubinrot, Johannisbeernoten, angenehme Frucht, sehr fein im Geschmack." chrakteristische Beschreibungen, die immer wieder kehren und bei denen es nicht wundert, dass die Verkoster finden, dass der Wein das macht, was man, in Anlehnung an Frankreichs berühmte Rebsorte "pinoter" nennt.

Ein Wein, den man also in den kommenden Jahren im Auge behalten sollte, um zu sehen, welches Potential die älter und kräftiger werdenden Rebstöcke entwickeln werden. Auch für den Winzer eine neue Herausforderung, denn dieser Ribeyrenc unterscheidet sich doch erheblich von all den eher durch ihre prononzierten Tannine oder ihren überschäumenden Fruchtcharakter bekannten Klassiker der Appellation, wie Carignan,  Syrah,  Grenache und seit einigen Jahren auch Mourvèdre.

Die Zusammenfassung der schon oben erwähnten amerikanischen Ausgabe der Weinrallye mit vielen lesenswerten Links zu originellen und/oder originalen Rebsorten findet man übrigens hier:

wine blogging wednesday # 37: go native - indigenous varieties bei  Dr.Vino September 2007.





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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Weinrallye
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12 avril 2009 7 12 /04 /avril /2009 15:56
Regen über dem Tal, Schnee auf den Bergen am Col de Fonfroide, der heute seinen Namen wohl zu recht trägt  und die liegende Frau in den Wolken - Osterstimmung wird heute und morgen in Lisson wohl nicht mehr aufkommen. Und auch wenn wir Weihnachten nicht gerade auf dem Balkon verbracht haben, sind wir dieses Ostern doch noch dankbar für jedes glühende Holzstück (tison), das wir morgens noch im Ofen finden



Immerhin haben wir es geschafft, wie vor Monaten vorgenommen, die verpassten Weihnachtsplätzchen zwei Tage vor Ostern nachzuholen, natürlich wenigstens teilweise (sprich:2) in dem Anlass entspechender Form. Der Duft von Zimt und Tonka passte jedenfalls sehr gut zum herrschenden Klima...


Fröhliche Ostern!

Und während draußen die Apfelblüten weiter tapfer dem Regen trotzen,


verbringe ich meinen Osternachmittag Radio hörend und internettend neben unserem bullernden Holzofen. Habe ich schon mal erwähnt, dass trozt mittelmeerischen Klimas die Heizsaison in Lisson nach meinen Erfahrungen der letzten 30 Jahre durchaus von Oktober bis Mai dauern kann?

Da finden die Riesenmikados, die uns Sturm Klaus hinterlassen hatte und die ich inzwischen aus dem Weinberg geschleppt habe, durchaus noch eine sinnvolle Verwendung!

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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Strandgut
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8 avril 2009 3 08 /04 /avril /2009 17:07
Noch fehlen zwei Nachmittage für den Rebschnitt - ein kleines Tief verzögert den krönenden Abschluss des Winterschnitts oben auf dem Berg.  Zwei Terrassen des Clos du Curé mit ihren vorgeschnittenen Pinot-Rebstöcken warten noch sehnsüchtig auf mich.


Auch hier wird im becherförmigen Gobeletschnitt, der so typisch für den Süden Frankreichs ist, geschnitten.

Aber auch sonst: in der Gegend wird zurückgeschnitten und getrimmt, was demnächst dann mit neuer Kraft wieder austreiben soll:



So wie hier die Platanen an der Esplanade von Olargues, unter deren großzügigem Schattendach die Märkte und Feste  im Sommer und Herbst stattfinden .



Ein Nachbar stutzt seine alten Olivenbäume zurück, auch hier das gleiche Prinzip: Licht in die Mitte bringen, Platz, für neue Fruchttriebe.



Und während die Kirschblüte schon fast ihren Höhepunkt überschritten hat und alle den Atem anhalten, ob diesmal der Himmel gnädig sein wird und der Fruchtansatz nicht verregnet,


lassen sich die Apfelbäume auch vom leichten Nieselregen der letzten zwei Tage nicht mehr schrecken, wie hier bei dieser alten Sorte von Klaräpfeln, die uns im August erfrischen.


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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Allgemeines
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4 avril 2009 6 04 /04 /avril /2009 13:50
Dieses schöne Bild einer gemischten Bepflanzung wurde zwar, wie leicht erkenntbar, nicht in Lisson gemacht, sondern auf dem Weg nach Olargues - so flaches Gelände gibt es bei uns nirgens ums Haus oder im Weinberg - dafür fand ich aber die Atmosphäre von sonnendurchfluteten Kirschbäumen zwischen stolz aufgerichteten Reben heute morgen besonders schön und symbolisch, für den immer weiter fortschreitenden Frühling hierzulande.


Im Hintergrund sieht man eine junge Olivenpflanzung, durch die vor ein paar Jahren eine gerodete Rebfläche ersetzt wurde. Andere kleine Parzellen rings ums Dorf wurden ebenfalls inzwischen ausgerissen, die Bearbeitung lohnt nicht mehr, da die Trauben alle zu Schleuderpreisen an die kleine Kooperative in Mons la Trivalle geliefert wurden. Zusätzlich werden immer mehr der Parzellen als Bauerwartungsland zugelassen und versprechen ihren Besitzern so eine willkommene Kapitalspritze, mit dern Hilfe sie ihre Rente aufbessern oder  es ihren Kindern ermöglichen können, einen "ordentlichen Beruf" zu erlernen...

Nun, auch wenn das oft nicht gerade Lagen für Qualitätswein waren, so ist es doch schade, in ein paar Jahren solche Bilder rings ums Dorf nicht mehr machen zu können - und der neuen Hoffnung der Großregion, die immer weiter schwindenden Einnahmen aus dem traditionellen Weinbau durch Oenotourisme (Wein- und Winzertourismus) zu ersetzen, wird wohl so auch die Grundlage, eben eine vielfältige Kulturlandschaft, entzogen.

Also erfreuen wir uns an diesem Anblick, solange wir noch können - irgendwann wird hier wohl auch eine der typischen Vorstadtvillen mit Swimming-Pool stehen.
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24 mars 2009 2 24 /03 /mars /2009 12:33
Hierzulande - und vor allem im bergigen, bewaldeten Hinterland des Languedoc, in dem immer mehr Parzellen, diie ursprünglich kultiviert wurden, der seit Jahrzehneen andauernden Krise der Landwirtschaft zum Opfer fallen und neben den aufgelsassenen riesigen Esskastanienwäldern, deren Früchte kaum noch jemand sammelt, den hier heimischen Grüneichenwäldern, auch ehemalige Rebflächen ( dank der mehrfachen Wellen europäischer Rodungsprämien) wieder überwuchrt werden und so der Wildtierbevölkerung reichlich Nahrung und Deckung bieten, hierzulande leben also die schwarzberockten Wildschweine schon lange "wie Gott in Frankreich".

Das dies auch im wesentlich zivilisierteren Deutschland der Fall ist, entnehme ich dem in der letzten Zeit - Schweine im Schlaraffenland heißt der Artikel hier, der die zugrunde liegenden, mal wieder auch vom Menschen initierten, ökologischen Probleme der Ausbreitung und die Schwierigkeiten bei der Bekämpfung dieses eben gar nicht so alten Phänomens sehr gut schildert.

Kratzbaum einer Rotte Sommer 2008

Die eingestreuten Bilder hier illustrieren die Spuren, die wir überall im Gelände finden, vom noch eher folkloristischen Kratzbaum einer lehmverschmierten Rotte 50 m neben dem Hof über die niedergerissenen Mauernumgepflügten Terrassen, den diesen Winter durchwühlten Garten, die Trauben, von denen uns, wie nach einem Vollernter, nur noch die Strünke bleiben, bis hin zum Dessert, dass sich die Tiere im Kastanienenwald holen....

Obstbaumterrasseim Weinberg Sommer/Winter 2008
 
Schweinelosung im Pinot - Sommer 2008
  

Die Ursachen sind in Frankreich ähnlich, die Eingrenzung der Schäden ist, trotz allgemeinen Jagdtechts und mindestens einer Treibjagdgruppe für Schwarzwild pro Dorf, die von Mitte August bis Mitte Januar an drei Tagen in der Woche ihrem Hobby nachgeht,  und immensen Abschusszahlen,  ein enormes Problem.
Trauben Herbst 2008

Entschädigungszahlungen, die hier alleine von den Jagdverbänden geleistet werden müssen, sind weiss Gott kein Anreiz für Landwirte.

Garten, März 2009

Ich könnte zum Beispiel in den Jahren, in denen oft über 60% der Trauben kurz vor der Ernte von einfallenden Horden vernichtet werden, diese Schäden vom örtlichen Jagdverband konstatieren lassen und dann ca. ein Jahr später, nach endlosem Papierkrieg eine Entschädigung auf der Basis der Traubenpreise bei der örtlichen Kooperative (ca. 0,30 € pro kg Trauben) erhalten. Als selbständiger Winzerbetrieb und bei meiner auf ca. 20 Hl/Ha kalkulierten Traubenproduktion wären das insgesamt 360 € für Traubenverluste, die mir nach erfolgter Ernte und Valorisierung durch den Ausbau im Keller 18 000 € hätten einbringen können...

Esskastanien gegenüber vom Haus Herbst 2008

Es ist vielleicht dumm, aber ich leiste mir den seelischen Luxus, diesen Papierkrieg gar nicht mehr zu führen, da mich der Ärger und  die Wut über diese Unverhältnismäßigkeit in der Vergangenheit  schon zu viel Nervenkraft gekostet haben.

Lehmspuren an Kratzbaum rechts neben dem Haus Sommer 2008

Würde ich eine der hier jahrelang üblichen Wildschweinzuchten betreiben, aus denen bis vor 15 Jahren noch ein großer Teil der zum Vergnügen der Freizeitjäger ausgewilderten Kreuzungen zwischen Wild- und Hausschwein (Cochongliers - cochon x sanglier in Fachkreisen) stammten, die das Problem der Überbevölkerung noch erhöht haben, so stünden mir vom Landwirtschaftsministerium Beihilfen für die fachgerechte Einzäunung zur Verfügung, um die umliegenden Kulturen zu schützen - die imensen Kosten für die Einzäunung unserer Parzellen mit Elektrozäunen, und von Solarzellen gespeisten Batterien, die die Zaungeräte mit Strom versorgen, müssen wir als von den "wilden" Schweinen bedrohte Winzer selber übernehmen. Auch da kocht nur noch Unverständnis und Zorn in mir hoch.

eins weniger - Herbst 2006

Ich gebe es ehrlich zu: der Gedanke an eine Verbreitung der Schweinepest unter den Säuen hat schon was Verführerisches für mich - auch wenn ich mich als Ökowinzerin natürlich zutiefst dafür schämen sollte...

siehe auch schon meinen Artikel hier und hier.

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Published by Iris Rutz-Rudel - dans gelesen oder gehört
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14 mars 2009 6 14 /03 /mars /2009 19:17
so heißt eine alte Winzerweisheit. Und auch in diesem Jahr findet wohl zumindest der große Endspurt beim Rebschnitt wieder im März statt.



Ob oben im Clos du Curé, beim Pinot Noir


oder hinterm Haus im Mourvèdre

Es geht zügig voran, seit sich der Winter wohl endgültig verabschiedet hat und die laue Frühlingsluft die Arbeit mit der Rebschere wieder zum Vergnügen macht.

Eile ist aber auch angesagt, denn selbst wenn die Reben, im Gegensatz zum vorigen Jahr, noch nicht weinen, so ist die Natur bei Flora und Fauna doch schon wieder für einen Neustart bereit.



Da muss ich mir jetzt wohl ein Beispiel an den fleißigen Bienchen nehmen, die seit ein paar Tagen von der ersten Obstblüte profitieren und etwas hurtiger von Rebstock zu Rebstock eilen...


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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Arbeit im Weinberg
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10 mars 2009 2 10 /03 /mars /2009 14:29
Nach dem, was es heute in der Presse zu lesen gab, könnte dieser Warnhinweis bald auf den Etiketten auftauchen, nachdem wir den ja schon integriert haben - wer weiss...



Das könnte dann auch gleich auf diese Gefahr mit hinweisen.



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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Strandgut
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Unser Blog soll Ihnen die Gelegenheit geben, rund ums Jahr an den aktuellen Arbeiten auf unserem kleinen Gut in Südfrankreich teilzunehmen. Unsere Webseite stellt uns zwar bereits in drei Sprachen vor, aber wie viele Webseiten, ist sie eher statisch aufgebaut. Ein Blog  (es gibt ihn schon in Französisch: hier) erlaubt hingegen, viel spontaner, aktueller und auch weitläufiger über das, was wir tun, was uns bewegt und wofür wir uns sonst noch interessieren, zu schreiben.

Begleiten Sie mich also auf dem Weg durchs Winzerjahr. Hinterlassen Sie Ihre Kommentare oder stellen Ihre Fragen, damit aus diesem Blog ein lebendiges Kommunikationsmittel wird.

Ihre Iris Rutz-Rudel


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