Nach einer vorübergehenden Gewitterfront am Pfingstwochenende, die uns zum Glück nur Regen und keinen Hagel
brachte, ist es jetzt erst mal für eine paar Tage wieder schön geworden. Also war ein Gang durch den Weinberg angesetzt, um den Gesundheitszustand der Rebstöcke zu kontrollieren und zu sehen, wie
weit inzwischen die Blüte gediehen ist. Wie immer als erste hatten schon vor ein paar Tagen unsere verstreuten
Chenin-Reben begonnen, schüchtern gefolgt von Cabernet Franc und Côt und natürlich dem immer frühreifen Pinot Noir des Clos du Curé.

Mourvèdre 1. Juni 2009 und unsere Sonnenpanele.
Das Licht war besonders schön, die wenigen Wolken, die der leichte Nord-West-Wind über den Himmel trieb, brachten noch mehr Relief ins Bild - und wie andere Kollegen an diesem Tag, konnte ich nicht widerstehen, diese schönen frischen Rebstöcke zu verewigen, von denen wir alle
hoffen, dass sie uns bis zur Ernte die besten Trauben für den neuen Jahrgang geben werden.
Wie meine Kollegin Corinne Comme war auch ich wieder fasziniert vom Charme der Ranken, mit denen sich die Rebensprossen gen Himmel strecken, wie in einem ewigen Tanz.

Pinot -Clos du Curé

Cabernet Franc - Échelles de Lisson

Chenin hinterm Haus
Und natürlich habe ich auch die ersten Blüten aufgenommen - wir wünschen ihnen (und uns) eine
stabile Wetterlage in den kommenden Tagen und Wochen, damit sie sich alle in kleine, gesunde Trauben verwandeln können...
Blüte Pinot Noir 1. Juni 2009
Und um diesen Pfingstspaziergang abzuschließen, hier noch ein Blick auf Olargues, weit unten im
Tal,, aufgenommen neben einem der vielen blühenden Ginstersträucher:
Die Säuberung der Parzellen
mit der Motorsense, wie jedes Jahr, und das Ausbrechen der Geiztriebe und der überflüssigen Triebe an den Weinstöcken, die für ein besser durchlüftetes Klima ider Reben sorgen,
werden uns in den kommenden Tagen und Wochen noch weiter beschäftigen. Bis zur Ernte verlangt der Weinberg unsere ganze Aufmerksamkeit und Arbeitskraft, wenn wir auf einen guten Jahrgang zählen
wollen.
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