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30 janvier 2009 5 30 /01 /janvier /2009 17:05
von Maurice Sendak war eins meiner Lieblingskinderbücher - obwohl ich nie hungrig ins Bett geschickt wurde.

Let the wild rumpus start - nur eine der vielen wundervollen Illustrationen aus seinem berühmten Buch aus den 60ger Jahren.




Und irgendwie wurde ich an ihn erinnert, als ich heute bei Alexander Ultes das Video über Weinzuchthefen versus wilde Hefen sah.



Bravo für die jungen Leute aus Geisenheim , die diesen Vergleich so originell umgesetzt haben - und für den Winzerblogger, dem wir die ursprüngliche Wieder-Entdeckung verdanken!

Bei mir tummeln sich nur die wilden Gesellen - und enden zum Dank auch nicht im Hefefilter, wie im Video, sondern dürfen den Wein noch ins bequeme Barrique begleiten, wo sie im nächsten Jahr nur von Zeit zu Zeit aufgerührt werden. Wenn der Winter richtig kalt wird, kuscheln sie sich dann am Boden zusammen und werden beim nächsten Abzug in die Freiheit entlassen - oder treten auch schon mal in Flaschen die weite Reise zu unseren Hobby-Kochfreunden an, die sie gerne in ihren leckeren Saucen verwenden...

Das sieht dann so oder ähnlich aus:




Vermutlich fühlen sie sich bei uns wohler, als bei den Kollegen, die sie erst mit Killerhefen bekämpfen, um dann die effizient genormte schnelle Brigade einzusetzen, deren passende Vertreter man sich aus einer sehr detaillierten Liste der Geisenheimer Forschungsanstalt auswählen kann.

Unsere kleinen wilden Helfer haben vermutlich viel Spaß mit unseren Weinen, lassen sich manchmal deshalb auch ganz schön Zeit,  danken es uns aber jedes Jahr mit schönen, individuellen Weinen.



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Published by Iris Rutz-Rudel - dans Kellerarbeit
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commentaires

uschi 01/02/2009 10:11

Das Bild sieht ja sehr komisch aus. Also ich meine das zweite, das erste bild kannte ich schon, denn ich war zwar zu dieser Zeit noch nicht auf der Welt, aber man bekommt ja doch einiges mit, wenn man Eltern hat, die in der Zeit gelebt haben. Das zweite Bild sieht aber wirklich sehr lustig aus. Ich weiß auch nicht, aber es hat irgendwas. Ich würde nicht sagen, dass es aussieht wie Wein oder so. Ich finde eher, dass es aussieht wie roter Grütze. Wie lange dauert es denn, bis aus so was ein Wein wird?

Iris Rutz-Rudel 06/02/2009 12:22


Uschi, das ist das, was sich am Boden im Tank oder im Fass absetzt, wenn man Wein macht - farblich bei Rotwein durchaus mit roter Grütze verwandt. Mehr dazu findest Du hier.


Unser Blog soll Ihnen die Gelegenheit geben, rund ums Jahr an den aktuellen Arbeiten auf unserem kleinen Gut in Südfrankreich teilzunehmen. Unsere Webseite stellt uns zwar bereits in drei Sprachen vor, aber wie viele Webseiten, ist sie eher statisch aufgebaut. Ein Blog  (es gibt ihn schon in Französisch: hier) erlaubt hingegen, viel spontaner, aktueller und auch weitläufiger über das, was wir tun, was uns bewegt und wofür wir uns sonst noch interessieren, zu schreiben.

Begleiten Sie mich also auf dem Weg durchs Winzerjahr. Hinterlassen Sie Ihre Kommentare oder stellen Ihre Fragen, damit aus diesem Blog ein lebendiges Kommunikationsmittel wird.

Ihre Iris Rutz-Rudel


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