Overblog Suivre ce blog
Editer l'article Administration Créer mon blog
11 décembre 2005 7 11 /12 /décembre /2005 12:44
Die Klimakunde hat ja gezeigt, dass wir, je nach Jahreszeit, recht extreme Bedingungen haben können: viel bis zu viel Sonne, keinen oder sehr viel Regen, Wind, bis das wir abwinken...

Davon hängt auch unsere Energieversorgung ab. Wir sind nicht ans nationale französische Atom-Stromnetz angebunden, das EDF = Electricité de France verteilt. Leider gäbe es auch keine Chance, nur Strom aus dem nicht weit entfernt auf der anderen Seite des Tales liegenden Wasserkraftwerkes zu bekommen oder von den auch hier in luftiger Höhenlage sprießenden Windparks. Verschiedene Anbieter oder eine Stromrechnung, auf der die Herkunft des Stroms vermerkt ist,  sind hier noch nicht in Sicht.

Also haben wir in Lisson von Anfang an beschlossen, uns unabhängig und so alternativ wie möglich zu versorgen. Wenn man erst gelernt hat, dass die wichtigste Maßnahme das Vermeiden von Energieverschwendung ist, geht das ganz einfach.

No-Watt für die Weinproduktion.

Low-Watt für die tägliche Versorgung im Haus und romantische Abende bei Kerzenlicht und Petroleumslampen bei geselligen Gelegenheiten und an langen Winterabenden – das spart auch die Anti-Faltencrême!

Kochen mit Gas – wie fast überall hier mit „Feldgas“ aus großen Flaschen statt „Stadtgas“ und heizen mit Holz im Winter – die Grüneichen und Kastanienwälder müssen ständig ausgedünnt und gepflegt werden, wenn wir nicht ganz zuwachsen  und einem der gefährlichen Waldbrände zum Opfer fallen wollen, also ist immer genug Vorrat da, der wieder nachwächst.



Für den geringen Bedarf sorgen also seit ein paar Jahren unsere Sonnenpanele,  von Frühling bis Herbst kein Problem.



Selbst im Winter ist damit die Grundversorgung garantiert, aber seit einigen Wochen hilft ein kleines Windrad, die Tramontane, den Nordwind, in speicherbare Energie umzuwandeln.



Und wenn wir uns in den herbstlichen Regenperioden den tosenden Bach ansehen, wissen wir, dass auch da noch Reserven aktiviert werden können.



Nur wenn gar nichts mehr hilft, oder mal ein paar Heimwerker-Werkzeuge in Gang gesetzt werden müssen, wird der Nothelfer, das kleine Elektroagregat hinterm Haus angeworfen und wir verschwenden ein paar Liter Benzin.


Partager cet article

Repost 0
Published by Iris Rutz-Rudel - dans Allgemeines
commenter cet article

commentaires

Unser Blog soll Ihnen die Gelegenheit geben, rund ums Jahr an den aktuellen Arbeiten auf unserem kleinen Gut in Südfrankreich teilzunehmen. Unsere Webseite stellt uns zwar bereits in drei Sprachen vor, aber wie viele Webseiten, ist sie eher statisch aufgebaut. Ein Blog  (es gibt ihn schon in Französisch: hier) erlaubt hingegen, viel spontaner, aktueller und auch weitläufiger über das, was wir tun, was uns bewegt und wofür wir uns sonst noch interessieren, zu schreiben.

Begleiten Sie mich also auf dem Weg durchs Winzerjahr. Hinterlassen Sie Ihre Kommentare oder stellen Ihre Fragen, damit aus diesem Blog ein lebendiges Kommunikationsmittel wird.

Ihre Iris Rutz-Rudel


Im Blog Suchen

Schiefer Clos des Cédres

 

 
Diashow

 

lissondiary - in English

 

weinforum

 

Verkostung Vinisud Off:

Hors Piste

  banniere picasa


Die WinzerBlogger

 

  les vignerons blogueurs


Ältere Artikel

Blogfamilien

 
Locations of visitors to this page




Rauchen frei in meinem Blog

PageRank Actuel

expatriate 

Genussblogs.net - Alle Genussblogs auf einen Blick

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Add to Technorati Favorites

Site Meter

Rate this Blog at Blogged

Neuere Artikel

Texte Libre

google-site-verification: google81639dde71d33424.html