Unser Blog soll Ihnen die Gelegenheit geben, rund ums Jahr an den aktuellen Arbeiten auf unserem kleinen Gut in
Südfrankreich teilzunehmen. Unsere Webseite stellt uns zwar bereits in drei Sprachen vor, aber wie viele Webseiten, ist sie eher
statisch aufgebaut. Ein Blog (es gibt ihn schon in Französisch: hier) erlaubt hingegen, viel spontaner, aktueller und
auch weitläufiger über das, was wir tun, was uns bewegt und wofür wir uns sonst noch interessieren, zu schreiben.
Begleiten Sie mich also auf dem Weg durchs Winzerjahr. Hinterlassen Sie Ihre Kommentare oder stellen Ihre Fragen, damit aus diesem Blog ein lebendiges
Kommunikationsmittel wird.
Das Ernten der Trauben im Weinberg ist ja jedesmal erst wieder der Anfang der Herbstarbeit. Danach folgte diesmal erst einmal die Auslese der Trauben.
Natürlich von Hand - und "sur table", auf dem Tisch , wie der französische Fachausdruck lautet. Freunde von Lisson werden ihn erkennen, diesen Tisch - und der Schatten des Sonnensegels war bei
dieser Arbeit willkommen.
Danach folgt das Einmaischen, also das leichte Zerdrücken der Trauben, das den ersten Saft austreten läßt und auch einen Teil der Beeren von den Stengeln löst, die bei uns mit
vergoren werden, wenn sie reif genug sind, um keine grünen Tannine mehr abzugeben, weil das einen klareren Presssaft ermöglicht. Hier kommt wieder der gute alte Holzstampfer zur Geltung, den Klaus
und ich abwechselnd schwingen.
Die Saft-Traubenmischung, die Maische, wird dann in den Tank gefüllt und vor Beginn der Gärung wird der Gesamtzuckergehalt der Mischung gemessen (mit einem schwimmenden
Dichtemesser traditioneller Art, dem Mustimeter "nur original von Dujardin", wie auf der grünen Papphülle steht) und der erste Saft kann verkostet werden.
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