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Unser Blog soll Ihnen die Gelegenheit geben, rund ums Jahr an den aktuellen Arbeiten auf unserem kleinen Gut in Südfrankreich teilzunehmen. Unsere Webseite stellt uns zwar bereits in drei Sprachen vor, aber wie viele Webseiten, ist sie eher statisch aufgebaut. Ein Blog  (es gibt ihn schon in Französisch: hier) erlaubt hingegen, viel spontaner, aktueller und auch weitläufiger über das, was wir tun, was uns bewegt und wofür wir uns sonst noch interessieren, zu schreiben.

Begleiten Sie mich also auf dem Weg durchs Winzerjahr. Hinterlassen Sie Ihre Kommentare oder stellen Ihre Fragen, damit aus diesem Blog ein lebendiges Kommunikationsmittel wird.

Ihre Iris Rutz-Rudel



Dimanche 23 décembre 2007

Langsam geht auch dieses Jahr  seinem Ende entgegen.  Schnee und Eis  haben sich schon wieder verabschiedet.

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So, wie wir uns darüber freuen können, dass seit gestern die Sonne wieder täglich später unter geht, die für uns auf der Talsohle dunkelste Zeit des Jahres also langsam wieder vorbei ist, so zeigen sich auch unter Frost und Eis schon die kleinen Rosenknospen, die uns schon aufs Frühjahr und seine neuen Blütenträume hoffen lassen.

Im Weinberg sollte es durchaus ruhiger zugehen: hier steht noch der gesamte Winterschnitt bevor und es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass die alten Triebe verholzen und der Saft sich auf die Stöcke und Wurzeln konzentriert, ehe ein neuer Zyklus anbricht.

Ein paar Tage Ruhe zum Jahreswechsel werden wir genießen, denn zu guter Letzt hat uns doch noch die Erkältungswelle, die im Tal grassiert, erreicht und unsere Ernegien etwas lahm gelegt.  Da ist es gut, dass wir eh keine Feiertagspläne hatten - Geschenkerummel schenken wir uns schon lange - Festtagsvöllerei muss auch nicht sein - also einfach ein paar friedlich, besinnliche Tage als Pespektive, bevor es mit neuen Kräften wieder ins Gelände geht.

Und so steht für den ersten (und in Frankreich einzigen) Feiertag zwar Wildschwein auf dem Programm - ein, wie der diesem Blog geneigte Leser inzwischen weiß, Dauerthema in Lisson. Aber eben nicht in seiner unverdaulichen Form als Eindringling im Weinberg oder schwer verdaulich mit Klößen, sondern sehr informativ auf dem Bildschirm:

In der Reihe Arte-Wunderwelten wird am Dienstag, dem 25. Dezember um 12 Uhr 35  der sehr sehenswerte Beitrag

Japan - Brennpunkt Wildschwein

von Motohito Nishibashi wiederholt, der uns 46 Minuten lang die Erkenntnisse von Professor Eguchi aus Tokio vorstellt:


"Wildschweine haben es Professor Eguchi aus Tokio ganz besonders angetan. Entgegen aller Vorurteile und Abneigungen in der Bevölkerung fand er heraus, dass sich hinter deren schwerfälligen Erscheinung ungeheure Kraftpakete mit großer Lernfähigkeit verbergen. Für Bauern bleiben die gefräßigen und wehrhaften Tiere stets Feinde ihrer Landwirtschaft. Professor Eguchi hat es sich zur Aufgabe gemacht, eben diesen Ruf in Frage zu stellen und das ungeliebte Borstenvieh und seinen Bestand zu schützen.

Im Bezirk Shizuako liegt ein Freizeitpark, der sich die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Tiere zu Nutzen gemacht hat. Seine Attraktion: dressierte Wildschweine. Der Besucher kann die Tiere bei zahlreichen, ausgefallenen Renn- oder Schwimmvorführungen erleben. Für Professor Eguchi ist der Park jedoch in erster Linie ein hervorragendes Versuchslabor, in dem er die Tiere und ihr Verhalten beobachten kann. Zusammen mit seinen Studenten führt er Experimente durch, um herauszufinden, wie man Bauern helfen kann, deren Felder von Wildschweinen heimgesucht werden. Er nimmt die Sorgen der Bauern ernst und bemüht sich, mehr über Wildschweine zu erfahren, um sie in der Folge auch besser schützen zu können."

Die duchgeführten Experimente ergänzen unsere eigenen Beobachtungen zum Verhalten dieser Tiere in freier Wildbahn und geben durchaus interessante Hinweise darauf, wie man z.B. einen Elektrozaun so konstruiert, dass er wirklich als Hindernis wahrgenommen wird. Wir haben ja schon mehrmals über unsere Schutzmaßnahmen berichtet und Klaus hat auch in Fachkreisen schon erregte Diskussion mit seinen Fragen nach technischer Information ("wieviel Ohm hat ein Wildschwein?") ausgelöst (siehe hier).  Durchaus auch lesenswert für den technischen Laien, da unser Thema auch bei Elektronikern zu einen wahren Sturm von kuriosesten Ideen geführt hat.

Dass auch im japanischen Beitrag "Hausmittel", wie Löwenexkremente, zur Sprache kommen, hat uns amüsiert -  beliebt sind auch "Humanurin" und "Menschenhaare" - aber die Studien über das konkrete Sprungverhalten der Wildschweine oder den Einsatz von Schafherden zur wildschweinabschreckenden Landschafts- und Brachenpflege sind  durchaus weniger exotisch und auch (oder gerade) in Europa leichter umzusetzen. Zumal hier auch die gleich mitgedachte Weiterverwertung von Hammel- und Lammfleisch auf ein empfangsbereiteres kulinarisches Umfeld stößt, als in Japan...

Vielleicht gehören dann irgendwann solche Bilder wirklich nur noch ins Reich der Fantasie....

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In diesem Sinne: Frohe Feiertage!





Mardi 18 décembre 2007
weinrallye-200.jpg
Die 6. Weinrallye, ausgerufen von Lars vom Blog Schreiberswein, stellte uns vor die Frage: "Mit welchem Schaumwein feiert ihr ins neue Jahr?". Dazu erfuhr man, dass der heutige Tag, der 18. Dezember gleichzeitig auch der Internationale Tag der Migranten ist. Also für mich doppelter Anlass, einen Beitrag von Lisson vorzubereiten.
Seit Mitternacht berichtet Lars schon über den Zwischenstand, etliche Schaumweine haben es schon über die Ziellinie geschafft.

Um regional zu bleiben, hätte ich nun über eine Blanquette aus Limoux, klassisch oder nach der méthode ancestrale, berichten können. Oder über eine Clairette  oder einen Crémant de Die.
Aber es geht ja um einen besonderen Anlass, nämlich um den Übergang ins neue Jahr und da sollte es schon ein besonderer Schaumwein sein. Also heißt es hier und heute:

Vive le Champagne!

zwei-gaeser-champagner.jpg

Dass es sich dabei schon um ein besonderes Getränk handelt, fiel mir vor ein paar Jahren auf der Prowein in Düsseldorf so richtig auf. Damals arbeitete ich als Dolmetscherin am Stand eines französischen Champagnerhauses aus Reims und stellte während der drei Messetage fest, dass kein einziger der professionellen Kunden an diesem Stand auch nur ein einziges Mal den Spucknapf benutzen wollte, der an Weinständen, außer von eingeschlichenen Privatbesuchern, sonst immer fleißig gefüllt wird. Obwohl ich schon für diverse Winzer auf Messen gearbeitet habe und dabei natürlich schon aus Prinzip (schließlich "arbeite" ich ja) nicht schlucke, muss ich zugeben, dass es auch mir nicht möglich war, den Nektar mit den prickelnden Bläschen wieder auszuspucken.

Nach dieser Erfahrung konnte ich den von Lily Bollinger überlieferten Spruch besser verstehen:

Ich trinke ihn, wenn ich froh bin
und wenn ich traurig bin.
Manchmal trinke ich davon, wenn ich
allein bin; und wenn ich Gesellschaft habe,
dann darf er nicht fehlen.

Wenn ich keinen Hunger habe,
mache ich mir mit ihm Appetit.
Wenn ich hungrig bin, lasse ich ihn
mir schmecken.
Sonst aber rühre ich ihn nicht an.
Ausser, wenn ich Durst habe.

Zitat gefunden in  einem Buch über Champagner (Christian Göldenboog, Klett-Cotta, 1998), dessen Autor auch an unserem Stand Halt machte. Es enthält alles, was man immer schon über dieses Getränkt wissen wollte - und vieles mehr, z.B. auch die Erklärung zu Aussage : "Kluge Liebespärchen trinken nie Champagner".

francisblogboulard.jpgAber jetzt zu meinem Auserwählten: einem Champagner von Francis Boulard, Ihnhaber, mit seiner Frau Jeanne, des Guts Champagne Raymond Boulard aus
Cauroy les Hermonville.

Francis habe ich zwar noch nicht persönlich getroffen, aber da er auch zu den emsigsten französischsprachigen Winzerbloggern gehört, sind wir auf diesem virtuellen Weg inzwischen durchaus Freunde geworden.

Seine schöne Webseite wird durch den Blog, der uns an Francis Arbeit in Weinberg und Keller, aber auch an seinen Reisen und Entdeckungen auf internationalen Weinmessen teilnehmen läßt, lebendig ergänzt. Nicht zuletzt die wunderschönen Fotos aus der Champagne lohnen, sich einmal durch seine Archive zu klicken.

Die ersten Flaschen von Champagne Boulard sind übrigens durch einen "Ringtausch" in meinen Besitzt gelangt. Und so hatte ich das Privileg, Ende 2005, nein, nicht an Sylvester, sondern zu einem improvisierten Essen mit Freunden, die um Lisson frische Steinpilze gesammelt hatten, die legendere Cuvée La Comète zu genießen.


comete-2000.jpg

Dabei handelt es sich (und hier übersetze ich Ihnen den französischen Text des Gutes), um eine Cuvée, die von langer Hand vorbereitet wurde. Der Grundwein für diese zweite Cuvée des Jahrgangs 1986 lagerte 12 Jahre in den Kellern des Gutes, um seine qualitative Höchstform für das Jahr 2000 zu erreichen. Ein vollreifer Champagner, der für die Liebhaber alter Jahrgänge reserviert wurde. 1986 war der Jahr des Halleyschen  Kometen, daher der Name. Die hier assemblierten Crus stammen aus 7 traditionellen Lagen, darunter der Grand Cru Vallée de la Marne-Rive Droite und der Montagne de Reims.

etiquette-comete2.gif

Die Rebsorten sind :
    weiße Trauben : Chardonnay 60 %,
    rote Trauben: Pinot Noir 20 % et Pinot Meunier 20%.

Böden: Kalklehm und Kalk-Lehm-Kieselerde Böden.

mittleres Alter der Reben : 30 Jahre.
Handlese "halb-spät", um eine optimale Reife zu erreichen, einen natürlichen hohen Zuckergehalt und volles Aromenpotential. Strenge, wiederholte Auslese im Weinberg.

Die einzelnen Chargen wurden auf einem Membrankelter, der 4000 Kilo faßt, sanft gepresst. Nur die Cuvées, die das höchste Alkoholpotential hatten, sowie die speziellen Geschmackskomponenten, die für den Jahrgang aussagekräftig waren, wurden für die Erarbeitung dieses Jahrgangschampagners ausgewählt. Die Weinbereitung erfolgte klassisch  in kleinen  Edelstahltanks mit 50Hl. Kältebehandlung, keine malolaktische Gärung. Dieser Champagner wurde nicht dosiert (bei der endgültigen Abfüllung wurde kein Zucker mehr zugefügt).

bulles.jpg
Meine Verkostungsnotizen erinnern mich an die feinen Perlen, die in den Gläsern aufstiegen, an den warmen Bernsteinton und die vollen Aromen, in denen eine leicht oxydative Note sich vereinte mit den Aromen von Honig und Früchten (wie Quitten), die eine ideale Vereinigung mit unserer Choucroute eingingen.

Leider kann ich diese Erfahrung zu Sylvester nicht mehr wiederholen. Aber es wartet eine weitere Flasche von Francis auf uns: diesmal wird es seine Cuvée Petraea sein, deren Korken knallen wird.

etiquette-petraea2.gif

Auch hier geben die Ziffern XCVII - MMIV wieder Aufschluss über den Werdegang der Cuvée. Der Name Petraea stammt von der Eichensorte der Quercus petraea, aus der die feinsten Eichenbretter (merrains) für die Fabrikation von Eichenfässern gemacht werden.  Es ist eine Assemblage aus den Ernten von 1997 (XCVII) bis 2003 (MMIV). Die drei ersten Jahrgänge wurden dabei in Eichenfässern  (Quercus Petraea) vinifiziert und ausgebaut getrennt nach Rebsorten und Lagen. Die Fässer waren Barriques, die bereits 3 Weine enthalten hatten, mit nur 10% neuen Holz. Die Assemblage erfolgt erst kurz vor der Abfüllung auf Flaschen.

Anschließend wird jedes Jahr der neue Wein des Jahrgangs hinzugefüllt, im Rahmen eines Viertels ders Gesamtvolumens. Von diesem Mischsatz wird dann jeweils die dieser "Auffüllung" entsprechende Menge abgezogen und auf Flaschen gefüllt, da man ja jedes Jahr nur einen Teil des Gesamtvolumens abzieht.

Dieses Prinzip wird Solera genannt, es erlaubt die Präsenz alter Jahrgänge in der Assemblage: eine Solera, die vor 50 Jahren begonnen wurde, enthält also immer, wenn auch nur noch in geringen Mengen, Weine, die bis zu 50 Jahre alt sind, da eben immer nur soviel jährlich davon abgefüllt wird, wie vom neuen Jahrgang dazukommt. 

Es ist diese "Basis" von 75% älteren Weinen in der Reserve, die es möglich macht, eine gleichbleibende Qualität, unabhängig vom Jahrgang zu erzeugen, die auch die Lage gleichbleibend zum Ausdruck bringt.

Cuvée Petraea :

Gobales Volumen = 75 hl, + ou - 25 hl die zugefügt und abgezogen werden. 
Natürliche Hefen. Weinbereitung ohne Schönung und Filterung. Aufrühren der feinen Hefen der neuen Ernte, je nach Maßgabe des Jahrgangs. Für die Phase der Schaumbildung wird der Druck auf 5at/cm2 beschränkt (statt 6at für die klassischen Cuvées), um einen feinen, diskreten Schaum zu erhalten, der die Struktur und den Weincharakter der Cuvée besser unterstreicht, ohne die Eleganz zu mindern.

Dosierung : 7 g / l. Traubenmostkonzentrat.
Assemblage :
Pinot Noir 60 % + Pinot Meunier 20 % + Chardonnay 20 %.
Mittleres Alter der Reben: 30 ans.

(Preis im Fachhandel zwischen 24 und 28 €)

champagner-petraea.jpg
Soweit also die theoretische Vorbereitung auf den Sylvesterabend - bisher ist der Genuß noch rein virtuell...

champagner-bulles.jpg

.. aber dann werden sie wieder aufsteigen im Glas, les fines bulles, die feinen Bläschen, die uns so beleben und inspirieren und mit denen wir anstoßen werden, auf ein hoffentlich gutes Neues Jahr!


par Iris Rutz-Rudel publié dans : Weinrallye
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Dimanche 16 décembre 2007

Auch im Süden Frankreichs  breiten manchmal düstere Wolken ihre Schwingen aus.

schneefl--gel.jpgFoto: Klaus

Schnee fällt über Nacht - aber schon der nächste Morgen bringt wieder wohltuenden Sonnenschein.

Schnee und Eis sind schnell  abgetaut

tauwetter.jpg
Unser Bergpanorama erscheint wieder klar und reingewaschen.

berg.jpg



par Iris Rutz-Rudel publié dans : Strandgut
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Vendredi 14 décembre 2007
 
In unseren neuen Barriques geht alles seinen, winterlich bedingten, ruhigen Gang. Der Pinot Noir hat seine malolaktische Gärung abgeschlossen, die anderen Weine haben erst mal eine Pause eingelegt, da die Kellertemperaturen inzwischen doch zu niedrig sind und die kleinen Helfer warten jetzt auf den Frühling, ehe sie ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Wir werden ein paar von den alten Barriques, die jetzt zu Lagerzwecken nur noch mit geschwefeltem Wasser aufgefüllt sind, aussortieren.  Dann stellt sich wieder die Frage ihrer Weiterverwendung und da ist Kreativität gefragt.

Natürlich kann so ein bebrauchtes Barrique noch als Wassertonne unter einer Regenrinne dienen. Das haben Freunde von uns auch schon damit gemacht, auch halb zersägt als Blumenkübel werden sie häufig auf den Märkten angeboten - ich habe schon Sessel und natürlich die üblichen Bartische aus Barriques gesehen, das ist Geschmacksache... Auch in unserem Keller verkosten wir an einem aufrecht stehenden Barrique, aber im Wohnraum baruche ich das nicht unbedingt, man kann die Rustikalität auch übertreiben.

Kopfplatten (hier) oder auch einzelne Dauben (hier)werden gerne von Künstlern als Untergrund für Bilder benutzt - es gibt sogar Stereoboxen aus dem Holz alter Whisky-Fässer, die einen besonders guten Klang haben sollen. Kein Wunder, immerhin handelt es sich um hervorragende, gut abgelagerte Eiche - bei uns natürlich nur französische:-)

Aber die schönste und originellste Verwendung, die ich bisher gesehen habe, ist die Sammlung von Château Puech Haut, die ich voriges Jahr auf der Vinisud-Messe in Montpellier entdeckte. Der Besitzer des Weinguts konnte moderne Künstler aller Stilrichtungen dazu gewinnen, je ein ihnen zur Verfügung gestelltes Barrique zu gestalten oder transformieren.

Hier ein paar kleine Kostproben. Vielleicht eine Anregung für die nächste Weihnachtsbastelaktion:












Man sieht, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.  Ein paar weitere Kostproben, diesmal von meinem Fassmacher Boutes gesponsert, finden sich hier. Ich frage mich, ob man mit gebrauchten Barrique-Socken (hier) auch so kreativ umgehen wird - obwohl, wenn ich so drüber nachdenke, habe ich auch da schon die eine oder andere Idee...

Aber keine Angst, dafür werde ich meine Kellermethoden nicht extra ändern!

Bruno-Barrique.jpg
In Lisson profitiert erst mal Bruno vom Barrique-Recycling.




par Iris Rutz-Rudel publié dans : Strandgut
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Jeudi 6 décembre 2007

Zwischen zwei Olivenbäumen, die ich "melke", hat mich der taffe Nord-West-Wind, unsere Tramontane, aus den Terrassen vertrieben und Zuflucht im Zimmer suchen lassen. Ich profitiere von dieser Aufwärmphase, um im Internet noch ein paar Informationen über Geologie zusammen zu suchen, die mir helfen sollen, hier bald einen ausführlicheren Artikel über unser "Terroir" zu veröffentlichen. Dabei stieß ich per Zufall auf eine Seite mit wunderschönen Fotos vom Lac du Salagou, den ich Ihnen in der 4. Ausgabe der Weinrallye über Vulkanweine vorgestellt hatte. Die Bilder stammen aus einem Buch über den See, dass beim Verlag Cardabelle herausgegeben wurde. 



cardabelle.jpg

Auf der Webseite von Georges Souche und Sylvie Berger, zwei Autoren und Photographen aus dem Languedoc, finden sich aber noch jede Menge anderer, phantastischer Bilder  aus unserer Gegend.

Vor allem ihre Aufnahmen von unseren Weinlandschaften im Hinterland des Hérault sollten Sie sich unbedingt ansehen. Viele entstanden um Berlou und Roquebrun herum, also in der Appellation Saint Chinian und der  benachbarten AOC Faugère, aber man sieht auch Olargues und den lichtumfluteten Caroux, der auch zu meinen bevorzugten Motiven gehört. 

Klicken Sie sich einmal durch -  es  lohnt  sich !  - und ich wünsche Ihnen so viel Vergnügen, wie ich dabei hatte!


par Iris Rutz-Rudel publié dans : Strandgut
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