Dimanche 28 octobre 2007
Die letzte Woche war wieder mit einer entscheidenden Etappe bei der Weinbereitung gefüllt: die Maische in den Edelstahltanks war duchgegoren, die natürlichen Hefen
hatten ihre Arbeit getan und allen Zucker, trotz schon kühlerer Kellertemperaturen, in Alkohol umgewandelt, die Weine eine kräftige Farbe im Kontakt mit der Maische angenommen und dem
Abstich stand nach sorgfältiger Verkostung nun nichts mehr im Wege.
Für die kleineren Mengen des Pinot und der Assemblage aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot haben wir uns diesmal von einem Freund eine kleinere Presse ausgeliehen und uns die große Presse, die treue Leser schon aus den vergangenen Jahren kennen (siehe hier), für den großen Tank mit dem Mourvèdre aufgespart.
Nachdem der Saft oder Vorlauf durch die Schläuche mittels Schwerkraft hinunter in den Keller in die Barriques abgelaufen war, hatte ich wieder das große Vergnügen, die Tanks von Hand zu leeren und die aromatisch duftenden Traubenreste, den Trester, in das Holzrund der Presse zu füllen.

Das ist jedes Jahr wieder ein sinnliches Vergnügen für Augen, Nase und Hände, auf das ich nicht verzichten möchte. Hier begreift man den Wein im wahrsten Sinne des Wortes.

Man sieht, dass noch viele ganze Trauben im Trester enthalten sind, die erst im sanften Pressgang ihren Saft, der so in der Beerenhaut vergoren wurde, entlassen werden.

Auch hier wird die Arbeit wieder durch das rhytmische Klick-Klack des Mechanismus der Presse begleitet und vom Plätschern des abfliessenden Weins. Kellermusik!

Übrig bleibt der Tresterkuchen, Mischung aus Trauben, Kernen und Rappen, die sich gleichzeitig auf der Presse nützlich erwiesen haben, da sie für ein besseres Ablaufen des Saftes sorgten und auch schon Hefen und Trübstoffe ausfiltern halfen.
Erst nach Abschluss des Pressvorgangs kann der Winzer die jeweiligen Erntemengen in Hl wirklich kennen. Jede Traube hat eine andere Saftausbeute und jeder Jahrgang liefert, je nach Klima, unterschiedliche Saftmengen. In diesem Jahr der hoch konzentrierten Beeren war die Saftausbeute beim Pinot besonders gering, dafür wird der Jahrgang aber auch wieder gehaltvoller als z.B. der Jahrgang 2005 ausfallen.
Aber es ist noch ein langer Weg - und im nächsten "Kapitel" werden wir erst mal die neuen Heimstatt des jungen Weins im Keller kennenlernen.
Für die kleineren Mengen des Pinot und der Assemblage aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot haben wir uns diesmal von einem Freund eine kleinere Presse ausgeliehen und uns die große Presse, die treue Leser schon aus den vergangenen Jahren kennen (siehe hier), für den großen Tank mit dem Mourvèdre aufgespart.
Nachdem der Saft oder Vorlauf durch die Schläuche mittels Schwerkraft hinunter in den Keller in die Barriques abgelaufen war, hatte ich wieder das große Vergnügen, die Tanks von Hand zu leeren und die aromatisch duftenden Traubenreste, den Trester, in das Holzrund der Presse zu füllen.

Das ist jedes Jahr wieder ein sinnliches Vergnügen für Augen, Nase und Hände, auf das ich nicht verzichten möchte. Hier begreift man den Wein im wahrsten Sinne des Wortes.

Man sieht, dass noch viele ganze Trauben im Trester enthalten sind, die erst im sanften Pressgang ihren Saft, der so in der Beerenhaut vergoren wurde, entlassen werden.

Auch hier wird die Arbeit wieder durch das rhytmische Klick-Klack des Mechanismus der Presse begleitet und vom Plätschern des abfliessenden Weins. Kellermusik!

Übrig bleibt der Tresterkuchen, Mischung aus Trauben, Kernen und Rappen, die sich gleichzeitig auf der Presse nützlich erwiesen haben, da sie für ein besseres Ablaufen des Saftes sorgten und auch schon Hefen und Trübstoffe ausfiltern halfen.
Erst nach Abschluss des Pressvorgangs kann der Winzer die jeweiligen Erntemengen in Hl wirklich kennen. Jede Traube hat eine andere Saftausbeute und jeder Jahrgang liefert, je nach Klima, unterschiedliche Saftmengen. In diesem Jahr der hoch konzentrierten Beeren war die Saftausbeute beim Pinot besonders gering, dafür wird der Jahrgang aber auch wieder gehaltvoller als z.B. der Jahrgang 2005 ausfallen.
Aber es ist noch ein langer Weg - und im nächsten "Kapitel" werden wir erst mal die neuen Heimstatt des jungen Weins im Keller kennenlernen.














Kommentare