Samedi 10 mai 2008
Diesmal habe ich sogar rechtzeitig daran gedacht, mir zwei Flaschen dieses sonst von mir nicht so geschätzten Getränks ins Haus zu holen - zwei verschiedene Produzenten, zwei Preisklassen, beide aus dem Languedoc.
Dann kam Klaus auf die Idee, mal eben schnell unseren Wohnraum frisch zu streichen - eine gute Idee, die von Holzofen und zwei Rauchern verqualmten Wände hatten es nötig - nur mit dem eben mal schnell war das so eine Sache.
Die alten Steinwände mit ihrem Kalkputz, zeigten sich erst in strahlendem Weiss, die Arbeit schritt munter fort, dann, oh Graus, blätterte langsam überall alles wieder ab.
Also nichts mit gemütlich im frisch gestrichenen Heim ein Glas Rosé probieren und auf weiße Wände schauen, sondern seit zwei Tagen kratzen und bürsten, Staub bis zum Abwinken, abends zwei frühzeitig gealterte graue Gestalten, eine solide Staublunge und zur Nacht Zuflucht auf der Ladefläche im Transporter, der zum Glück Platz für das Bettzeug bietet.
Nun, Camping vor der eigenen Haustür ist ja auch ganz originell, da könnte ich ja wenigstens ein paar schöne Fotos von den Flaschen draußen im Grünen machen - aber da auch alles Inventar aus dem Raum kistenweise herausgetragen und im Atelier gestapelt wurde, weiß ich jetzt nicht einmal mehr, wo meine Kamera sicher untergebracht wurde.
Also: alles rosa wird auf später verschoben und hier nachgeliefert, wenn drinnen endlich wieder alles weiß ist und wir, nach einer gründlichen Endreinigung nicht mehr grau, auf das Ende dieses Intermezzos anstoßen können. Versprochen!







Kommentare