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Unser Blog soll Ihnen die Gelegenheit geben, rund ums Jahr an den aktuellen Arbeiten auf unserem kleinen Gut in Südfrankreich teilzunehmen. Unsere Webseite stellt uns zwar bereits in drei Sprachen vor, aber wie viele Webseiten, ist sie eher statisch aufgebaut. Ein Blog  (es gibt ihn schon in Französisch: hier) erlaubt hingegen, viel spontaner, aktueller und auch weitläufiger über das, was wir tun, was uns bewegt und wofür wir uns sonst noch interessieren, zu schreiben.

Begleiten Sie mich also auf dem Weg durchs Winzerjahr. Hinterlassen Sie Ihre Kommentare oder stellen Ihre Fragen, damit aus diesem Blog ein lebendiges Kommunikationsmittel wird.

Ihre Iris Rutz-Rudel



Samedi 20 juin 2009
Meine untertänigste Entschuldigung an Alexander Ultes, der uns heute alle an der Nahe versammelt sehen wollte, zumindest in unseren Blogbeiträgen zur 24. Weinrallye.

Zwischen der vielen Arbeit im Weinberg, wo die Blüte inzwischen für alle Rebsorten, außer unserem Spätling Mourvèdre gut abgeschlossen ist, Laub- und Mäharbeiten uns aber ganz schön in Trapp halten, und den Vorbereitungen für meinen Aufbruch nach Bordeaux morgen früh, ist mir die Nahe in so weite Ferne gerückt, dass ich nicht zur Verkostung eines entsprechenden Weines gekommen bin.

Das wird sicher nach meiner Rückkehr von der diesjährigen VINEXPO und vor allem unserem ersten Winzerbloggertreffen als OFF Veranstaltung im Château Luchey Halde in Mérignac am Montag (11 bis 19 Uhr, interessierte Gäste sind noch herzlich willkommen) nachgeholt.



Natürlich werde ich auch von unserem Tag berichten, an dem wir Besuchern Gelegenheit bieten wollen, die 21 vertretenen Winzerblogger aus Frankreich, Spanien, Italien und Portugal einmal persönlich kennen zu lernen und auch "in echt" ihre Weine zu verkosten, an deren Erstehen wir in ihren Blogposts im Jahreslauf so zeitnah teilnehmen können.

Ich freu ich auf die Kollegen, von denen ich auch nur die wenigsten bereits getroffen habe, die mir aber bei der Lektüre ihrer Beiträge immer das Gefühl vermitteln, sie schon lange zu kennen. Natürlich gehört auch ein gemeinsames Abendessen nach Abschluss des OFF-Salons auf dem Programm, lassen wir uns überraschen:-)!

Bis dahin allen Rallyeteilnehmern noch gute Fahrt!

Par Iris Rutz-Rudel - Publié dans : weingut-lisson - Voir les 1 commentaires
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Mardi 9 juin 2009
Zwei Neuigkeiten von der Gesetzesfront, die in Frankreich in den letzten Tagen Klarheit nach mehr oder weniger langen Protestaktionen brachten, die auch in diesem Blog schon erwähnt wurden.

Zunächst die Rücknahme auf höchster Europaebene, der Verordnung, die die Fabrikation von Roséweinen als Mischsatz aus rotem und weißem Wein erlaubt hätte (darüber hatte ich hier berichtet).

Es triumphieren die Produzenten von traditionellen Roséweinen aus der Appellation Provence, die wenn man die Vorlage genauer studiert hätte, eigentlich nicht davon betroffen gewesen wären, da sie weiter ihre eigenen Qualitätsregeln hätten aufrecht erhalten können - und die vielleicht gut beraten gewesen wären, angesichts der drohenden Konkurrenz als Mischastz produzierter Billigweine, die ihnen plötzlich Angst machte, verstärkt auf die Besonderheit ihrer Roséfabrikation hinzuweisen und vielleicht auch striktere Regeln für die Weinbereitung nach dem viel zitierten "Ausbluten" - saigné von Rotweinmaischen aufzustellen. Eine Einschränkung des Gebrauchs von zugesetzten Aromahefen, künstlicher Säure, Enzymen oder all den anderen Mittelchen und Zusatzstoffen, die munter dazu beitragen, dass viele dieser Weine wirklich nur tiefstgekühlt mit Eis und sonnenbenebelt auf südlichen Terrassen genießbar sind, wäre der Qualität und dem Ruf dieser Weine sicherlich zuträglich gewesen. Die wenigen Ausnahmen, die man auf dem Markt findet, bestätigen nur die Regel.

Aber viel wichtiger für die französische Wein- und Winzerwelt ist die Entscheidung des französischen Senats, die von der Nationalversammlung vor einigen Wochen zugelassene und von den Prohibitionisten seitdem vehement bekämpfte Zulassung von Alkohol und damit auch Wein-Werbung und über schlichte Herkunftsbezeichnungen hinausgehende Kommunikation über unsere Weine im Internet jetzt doch zuzulassen.

Die drohende Zensur und Verbannung von Weinseiten im Netz, die durch das Loi Evin von 1991 entstanden war, ist somit vorerst vom Tisch. Weise Selbstbeschränkung der Produzenten und Vertreiber in Punkto Jugendschutz natürlich weiter vorausgesetzt.

Also auch Grund zur Freude für alle französischen Wein- und Winzerblogger - und als Fundstück zum Feiern möchte ich meinen Lesern nicht dieses schöne Bild vorenthalten, das ich heute Morgen auf dem Blog von Jacques Berthomeau, einem streitbaren Blogger für die Belange des französischen Weins als Kultur und Genussgut und die Kommunikationsfreiheit:



Es handelt sich um das Etikett eines Rotweins, mit dem Namen "Esprit du vent 2008 - Geist des Windes", der von der Winzergenossenschaft von Embre et Castelmaure in den Corbières, in Südfrankreich abgefüllt wurde.

Die fröhlichen älteren Damen haben vermutlich alle ihr Leben lang bei Wind und Wetter mit im Weinberg gestanden und empfehlen hier stolz den Wein, der aus ihrer Mitarbeit entstanden ist, als éternel antidépresseur - ewiges Antidepressionsmittel - Hausmittel, nur in Krisenzeiten zu verwenden...

« Was macht ihr mit dieser Flasche in der Hand? Wie, ihr trinkt noch Wein? Welche Schande! Schlechte Franzosen, Bürger zweiter Klasse! Wißt ihr es denn nicht ? Heutzutage stößt man doch mit Pillen an: Antidepressiva, Beruhigungsmittel... das ist jetzt die Mode! Es lebe das chemische Glück! Willkommen bei den neuen Moralisten, im engstirnigen, ängstlichen Land der Prohibitionisten, wo man am Flachbildschirm die Einheitsmeinung aufsaugt, wo man sich langweilt, aber mit 0 Risiko, wo man Angst vor allem hat, vor dem Leben,  dem Fleisch und der Lust. Es lebe die Abstinenz!

Also, nichts für ungut, die Herren Zensoren! Auf Ihre Gesundheit! Vermutlich hat die großzügige Natur an Sie gedacht, als sie uns 2008 diesen subversiven Saft geschenkt hat, diese "Droge ", fröhlich und frech, dieses antike Heilmittel der vorübergehenden Dummheit der Menschen, das ewige Antidepressivum..." 

In diesem Zusammenhang: kein Kommentar hinzuzufügen



 

Par Iris Rutz-Rudel - Publié dans : Strandgut - Voir les 0 commentaires
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Jeudi 4 juin 2009
Laut Internetrecherche, publizierte Greepeace schon 2005 alamierende Resultate über die Pestizidbelastung von Tafeltrauben aus deutschen Supermärkten. Eine Meldung aus dem vergangenen Jahr greift das Thema mit aktuellen Analysen über Tafeltrauben aus der Türkei noch einmal auf.

Bekannt sind auch die Veröffentlichungen über Pestizidrückstände in vielen, aus konventionellem Anbau stammenden Weinen - ich hatte hier letztes Jahr im Artikel message on a bottle ausführlich darüber berichtet.

Eine Recherche bei Google mit den Stichworten Greenpeace Tafeltrauben Prozess heute ergab aber keinerlei Ergebnis. Also hat offensichtlich im deutschsprachigen Raum nach der Veröffentlichung der Meldungen niemand einen Prozess gegen den Verein angestrengt, der die Untersuchungen in Auftrag gegeben und veröffentlicht hat. Soweit ich mich erinnere, haben die betroffenen Supermärkte, in denen die beanstandeten Trauben eingekauft worden waren, anschließend strengere Kontrollen und Besserung im Interesse des Verbrauchers gelobt.

Anders in Frankreich, wo eine vergleichbare Studie über Tafeltrauben von dem Verein MDRGF (Mouvement pour le droit et le respect des générations futures) Bewegung für das Recht und den Respekt der kommenden Generationen - veröffentlicht wurde.

Diesem Verein droht heute ein Prozess, den der Dachverband der Produzenten von Tafeltrauben in Frankreich anstrengt und bei dem wegen Verleumdung eine Schadensersatzsumme von 500 000 € eingeklagt werden soll. Der Verein soll also so mit Hilfe der Justiz mundtot gemacht  und ruiniert werden.

Zum Glück regt sich eine unterstützende Bewegung , die auch eine Webseite ins Leben gerufen hat und mit einem ausführlichen Dossier über die fadenscheinigen Argumente der Prozessgegner berichtet und zur Solidarität mit dem MDRGD aufruft.



Mit einem Zitat von Voltaire "Das Recht, zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist das Recht eines jeden freien Menschen, das man ihm nicht nehmen kann, ohne die schlimmste Tyrannei auszuüben"  Niemals werden wir dem Druck weichen!, ruft das Unterstützungskomitee zur Solidarität auf.

Andere Länder, andere Sitten - ich hoffe, dass meine französischen Winzerkollegen und ihre Fachverbände nie auf die Idee kommen werden, es ihren Kollegen von den Tafeltrauben gleich zu tun...

und natürlich, dass die französische Justiz sich nicht zum Komplizen einer solchen Aktion machen wird.


Par Iris Rutz-Rudel - Publié dans : Strandgut - Voir les 0 commentaires
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Mercredi 3 juin 2009
Nach einer vorübergehenden Gewitterfront am Pfingstwochenende, die uns zum Glück nur Regen und keinen Hagel brachte, ist es jetzt erst mal für eine paar Tage wieder schön geworden. Also war ein Gang durch den Weinberg angesetzt, um den Gesundheitszustand der Rebstöcke zu kontrollieren und zu sehen, wie weit inzwischen die Blüte gediehen ist.   Wie immer als erste hatten schon vor ein paar Tagen unsere verstreuten Chenin-Reben begonnen, schüchtern gefolgt von Cabernet Franc und Côt und natürlich dem immer frühreifen Pinot Noir des Clos du Curé.


Mourvèdre 1. Juni 2009 und unsere Sonnenpanele.


Das Licht war besonders schön, die wenigen Wolken, die der leichte Nord-West-Wind über den Himmel trieb, brachten noch mehr Relief ins Bild - und wie andere Kollegen an diesem Tag, konnte ich nicht widerstehen, diese schönen frischen Rebstöcke zu verewigen, von denen wir alle hoffen, dass sie uns bis zur Ernte die besten Trauben für den neuen Jahrgang geben werden.

Wie meine Kollegin Corinne Comme war auch ich wieder fasziniert vom Charme der Ranken, mit denen sich die Rebensprossen gen Himmel strecken, wie in einem ewigen Tanz.


Pinot -Clos du Curé


Cabernet Franc - Échelles de Lisson


Chenin hinterm Haus

Und natürlich habe ich auch die ersten Blüten aufgenommen - wir wünschen ihnen (und uns) eine stabile Wetterlage in den kommenden Tagen und Wochen, damit sie sich alle in kleine, gesunde Trauben verwandeln können...


Blüte Pinot Noir 1. Juni 2009

Und um diesen Pfingstspaziergang abzuschließen, hier noch ein Blick auf Olargues, weit unten im Tal,, aufgenommen neben einem der vielen blühenden Ginstersträucher:



Die Säuberung der Parzellen mit der Motorsense, wie jedes Jahr, und das Ausbrechen der Geiztriebe und der überflüssigen Triebe an den Weinstöcken, die für ein besser durchlüftetes Klima ider Reben sorgen, werden uns in den kommenden Tagen und Wochen noch weiter beschäftigen. Bis zur Ernte verlangt der Weinberg unsere ganze Aufmerksamkeit und Arbeitskraft, wenn wir auf einen guten Jahrgang zählen wollen.



Par Iris Rutz-Rudel - Publié dans : Arbeit im Weinberg - Voir les 1 commentaires
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Jeudi 28 mai 2009
Hier also die Zusammenfassung der Beiträge zur 23. Weinrallye: Winzerinnenweine - Frauen ans Steuer. Gefragt waren "Weine, die auch wirklich von Frauen gemacht und nicht nur gemanaged werden – also keine Schauspielerinnen, Marketing-Damen,  etc, sondern Frauen, die einen Betrieb nicht nur leiten, sondern auch in Weinberg und Keller stehen."

18 Weinblogger sind dem Aufruf gefolgt und haben ihren Keller oder das nächste Fachgeschäft, manche auch ihre Reiseerinnerungen durchforstet, um fündig zu werden. Dabei kamen immerhin gut 21 Weingüter zusammen, bei denen eine Frau alleine oder maßgeblich am Zustandekommen des Weins beteiligt ist. Oft gab es auch Links zu älteren Beiträgen oder Hinweise auf weitere Winzerinnen, die zur Rallye nicht hinzugezogen wurden, aber durchaus empfehlenswert sind.

Auch die Streuung der Nationalitäten war durchaus bemerkenswert: 6 Winzerinnen aus Frankreich (darunter eine Amerikanerin), 5 aus Deutschen Landen, 3 je aus Österreich und Italien, 2 aus Südafrika, eine aus der Schweiz und eine aus Spanien - Winzerinnenherz, was willst Du mehr, sagte ich mir beim Lesen all dieser interessanten Beiträge und beim Anblick so mancher schon professionneller Fotos, die die Beiträge illustrierten.


 

Und so fand ich, all diese wackeren Rallyefahrer, verdienten es, hier auch mal im Bild vorgestellt zu werden.  

Robert Sprenger von Lamiacuccina, dem angesichts häuslicher Umstände (wie geht es Frau L.?) besonderer Dank für die fristgerechte Teilnahme gilt, stellt uns den Merlot Cuvée Balin von Anna Barbara von der Crone aus dem Tessin vor, garniert  und illustriert mit einer schönen Geschichte rund um  Brot, Käse und Wein.

Stefan Lehmeier vom Bioweinblog berichtet über Ilse Maier aus Österreich, die die biologische Bewirtschaftung des Geyerhof betreibt und verkostet ihren Grüner Veltliner Reserve 2006 Geyerhof.

 

Thomas Knüver von GoToRio schwelgt in Erinnerungen an einen Aufenthalt in Südafrika (wie es sich für eine Reiseseite gehört) und macht uns mit Debbie Burden bekannt, die  bei Simonsig im Herzen des Weingebietes nahe Kapstadt arbeitet.


Wolf Hosbach von der Hausmannskost läßt seine Wahl mangels anderer Beschaffungsmöglichkeiten auf einen Wein vom Weingut Plozner im Friaul fallen, das von Mutter und Tochter geführt wird - Plozner Pinot Grigio  2007 Friuli Grave DOC Italien/Friaul, leider findet er den Wein fett und nichtssagend...

Auch Nathalie von Cucina Casalinga wurde mit dem von ihr gewählten Wein von Lisabetta Foradori (sie hat die Weinberge 1985 von ihrem Großvater übernommen) aus dem Mezzolombardo, im Trentino nicht ganz glücklich. Der verkostete Wein besteht zu 100% aus der regionalen Traube Teroldego., erweist sich aber als ohne besondere Note oder Komplexität.

 

Thomas Lippert, der Winzerblogger,  blieb im Lande, musste feststellen, dass selbst die Staatlichen Weingüter die solche Dinge gerne mit Zwangsquoten regeln, nichts weibliches zu bietenhaben. Er wählte schließlich 3 Weine von Judith Schröder vom Weingut und Obsthof Schroeder, badische Bergstraße, Jahrgang 2008 und aus der Lage Lützelsachsener Stephansberg. Einen Weissburgunder trocken, einen Spätburgunder trocken sowie einen Spätburgunder Weißherbst. Fand dabei u.a.  (typisch weiblich:-)?) zu wenige Ecken und zuviele geschmeidige Kurven und eine an südafrikanischen Chenin erinnernde kräftige Guavanote.

 

Helga Birnstil vom Notebook München nahm uns mit auf einen Ausflug nach Südtirol, um mit uns einen Cardelino von Elena Walch zu verkosten.

 

Mit gewohnter Bravour beteiligte sich Svetlana Kittke von myexperience4you mit zwei Weinen von französischen Winzerinnen, wieder mit den entsprechenden Essensbegleitern meisterlich in Szene gesetzt. Colette Faller und ihre Töchter aus dem Elsass waren mit  der Cuvée Sainte Cathérine von 1996 vertreten und Brigitte Rullier-Loussert aus Fronsac,  Bordeaux, mit dem Château Dalem, 2005.

 

Auch Weinfachberater Alexander Ultes, der die nächste, die  24. Weinrallye ausrichten wird, blieb in der Nähe, mit einer  2007er Scheurebe Spätlese vom Weingut Weegmüller, Neustadt Weinstraße, das von Stefanie Weegmüller-Scherr und ihrer Schwester Gaby Weegmüller geleitet wird.

 

Mit Bernd Eck vom Bioweindepot ging es wieder nach Frankreich, zu Hélène Dupas, die das ökologische Weingut Château Coursou im Bordeaux leitet, mit dem Chateau le Gorre Bordeaux Superieur AOC 2006.

Christoph Raffelt, der Mann hinter Originalverkorkt zeigte sich sehr bewandert im Thema und wählte vor der Qual der Wahl "Weine von Frauen die definitiv ihr Handwerk verstehen und Weine von schöner bis ausserordentlicher Qualität erzeugen, dabei aber nicht wirklich bekannt sind, es hoffentlich aber noch werden."

Irene Söngen, die mit ihrem Mann 8 ha Weinberge bei Hattenheim und Hallgarten bearbeitet, Jacky Mayo, Nondumiso Pikashe unnd Nomvuyo Xaliphi -  von Ses'fikile, zu Deutsch Wir sind angekommen - in Swartland, Südafrika - mit ihrem Rainsong Chardonnay 2007 und einen Champagne Francoise Bedel, Dis Vin Secret Brut, Vinaturel.

Ihm verdanken wir auch einen Link, der Frauen und Wein ganz klassisch interpretiert: der Jungwinzerinnenkalender, der der Weinwelt immer schon gefehlt hat...

 

Lars Breidenbach von Schreiberswein blieb für diese Weinrallye im Dorf  bei Regina Stork, die 4,5 Hektar Reben am Batzenberg und im Biengener Maltesergarten für das Weinhaus Stork bearbeitet. Sein Fazit zum 2008er Schallstadter Gutedel trocken - keine Frauenpower im Glas aber auf dem Gut!

Thomas Günther von weinverkostungen.de schwang sich auf's Tandem nach Navarra in Spanien, wo die Önologin Alicia Eyaralar  für die Compania Vitivinicola Tandem die Serie Ars in Vitro vinifiziert.

 

Ein echter Powerbeitrag kommt aus Österreich, von Vinissimus Robert Freudenthaler. In seinem schönen Beitrag findet man die Namen vieler Winzerinnen, deren Weine seinen Keller bewölkern und interessante Links. Verkostet wird ein Wein von  der promovierten Mikrobiologin Silvia Prieler vom Weingut Prieler, Leithaberg Weiß(burgunder) 2006, aus dem Neusiedlersee-Hügelland. Besonders gefiel mir seine Erfahrung:  "so kann ich doch für mich festhalten, daß es sich mit Winzerinnen oftmals leichter, weil nicht immer tierisch ernst, über den Wein fachsimplen läßt." :-).

 

Mathias Metze stellte den Weinrallyeabend ganz ins Zeichen der Frauen - und vergaß auch seine eigene nicht dabei. Und so gab es bei VivaVino gleich zwei Beiträge: eine vorbereitende Ankündigung für eine stilgerechte Verkostung an Risotto auf der Terrasse und die Notizen am Tag danach. Im Glas ein Wein von Ilse Maier vom Weingut Geyerhof im österreichischen Kremstal.

Last but not least hat auch Harald Steffens noch Zeit für eine Teilnahme gefunden. In seinen Bildergeschichten läßt er uns an der Verkostung von drei Weinen von Lotte Pfeffer-Müller, einer Winzerin,  die mit Ihrem Mann Hans Müller das elterliche Weingut Brüder Dr. Becker in Ludwigshöhe an der Rheinfront, leitet, teilnehmen. 2007er Silvaner Gutswein trocken, 2008er Riesling Classic Gutswein  und  ein 2007er Riesling Kabinett brachten ihn zu der Schlußfolgerung: besser geht es nicht: Erstklassiges Winzerhandwerk perfekt umgesetzt!

Bernhard Fiedler ließ sich für diese Rallye entschuldigen, wird aber sicher beim nächsten Mal wieder mit uns starten.

Mein eigener Beitrag war einer amerikanischen Winzerbloggerin aus dem Côte du Rhône gewidmet: Amy Lillard und ihrem Wein  La Gramière 2007 vom gleichnamigen Gut.

 


 

Und weils so schön zum Thema passt,  schließe ich mit ihrem Bild  die Zusammenfassung über Frauen am Steuer von Weingütern ab. Danke allen Teilnehmern und rendez-vous für die 24. Weinrallye im Juni beim Ultes.

 



Par Iris Rutz-Rudel - Publié dans : Weinrallye - Voir les 4 commentaires
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Rosen Mai 2009

 


 
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